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Ägypten: Demokratieforscher äußert sich zu Militärhilfe für Ägypten

Ägypten und die Welt werden derzeit von der eskalierenden Gewalt im Land erschüttert. Demokratieforscher Prof. Wolfgang Merkel hat nun geäußert, dass man die Militärhilfen für Ägypten trotz der anhaltenden Gewalt im Land aufrecht erhalten sollte.

"Bei der jüngsten Gewalteskalation kann man zumindest kurzfristig von bürgerkriegsähnlichen Zuständen sprechen. Langfristig glaube ich aber nicht, dass Ägypten einen Bürgerkrieg wie in Syrien erleben wird. In Ägypten ist das Militär klar stärker als die Islamisten und zeigt das gerade", so Merkel.

Die Zahlungen an die ägyptische Armee sollte der Westen nicht einstellen, so Merkel weiter. Damit würde man den Konflikt eher noch verhärten. Man würde auch sehr viel Einfluss in der Region verspielen, so Merkel.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Ägypten, Demokratieforscher, Militärhilfe
Quelle: www.rheinpfalz.de

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18.08.2013 16:56 Uhr von meisterthomas
 
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Anscheinend hat das ägyptische Militär doch zunächst einen Bürgerkrieg verhindert und verhindert ihn auch jetzt noch.
Ein notwendiger Schritt in Richtung Demokratie ist es aber, dass die Staatsgewalt nicht vom Militär, sondern vom Volke ausgeht, also freie Wahlen. Womit sich die Frage der Legitimität dann auch in den verfeindeten Lagern legen sollte.

Was darüber hinaus eine demokratische Entwicklung erfordert, ist sehr viel mehr.
Sicher aber nicht unsere Einmischung, sondern vielmehr unsere Sorge, dass sich nicht Dritte einmischen.
Die seit Freitag wieder einfarbig moderierte Berichterstattung im Deutschen Fernsehen, trägt sicher nicht dazu bei.

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