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Schweiz: Schluss mit der Verschwendung - krumm gewachsenes Obst im Supermarkt

Weil die Natur nicht immer so funktionieren will, wie der Mensch das gerne hätte, gibt es viele Möhren, Gurken oder Äpfel, die aufgrund ihrer Form nicht in die Regale der Supermärkte finden. Diese Produkte werden gerne in den Müll geworfen. 20 bis 40 Prozent der Ernte kommen nicht in den Handel.

Insgesamt gehen so bis zu 40 Millionen Tonnen Obst und Gemüse einfach verloren. Das ist durchschnittlich jede fünfte Frucht, die im Müll landet. Dies berichtet die FAO, die Ernährungsorganisation der Vereinten Nationen.

In der Schweiz soll damit nun Schluss sein. Die beiden größten Supermarktketten wollen das Aussortieren beenden und die Produkte unter dem Label "Unique" in die Regale stellen. Dies soll ein Statement gegen die Lebensmittelverschwendung darstellen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Schweiz, Supermarkt, Form, Gemüse, Obst, Verschwendung
Quelle: www.handelsblatt.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.08.2013 12:55 Uhr von Borgir
 
+9 | -2
 
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Gute Idee. So ein Unsinn, Lebensmittel wegzuwerfen weil sie eben nicht der EU-Norm einer normalen Banane entsprechen.
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18.08.2013 21:14 Uhr von Humpelstilzchen
 
+3 | -0
 
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Glaube nicht, das der Verbraucher wert auf exakt gewachsenes Obst und Gemüse legt! Vielmehr sind das wohl die Kopfgeburten der Brüssel- Gang, die in Ihrem Wahn die Welt neu vermessen möchten! Mir persönlich ist es egal, wie eine Kartoffel oder eine Gurke aussieht, nur frisch und ohne Gammel soll es sein!
Bei der Kartoffelernte bleiben kleine und zu große Kartoffeln auf dem Acker liegen, weil sie nicht der Norm entsprechen, das sind ca, bis zu 50% der gesammten Ernte! Dem Bauern tränen die Augen, nicht wegen des finanziellen Verlustes, sondern wegen der Verschwendung der Lebensmittel! Der hat auch nichts dagegen, wenn sich die Leute die aussortierten Kartoffeln vom Acker holen, im Gegenteil, da freut der sich drüber!
Um diesem Wahnsinn ein Ende zu bereiten, machen viele Bauern einen Hofladen auf oder versuchen, die aussortierten Produkte regional direkt in die Läden und Märkte zu bekommen!

[ nachträglich editiert von Humpelstilzchen ]
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20.08.2013 12:47 Uhr von mcdar
 
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Nur so geht es doch! Wer hat sich die Maßschneiderung von Obst und Gemüse denn erdacht? Oberdämlich. Wie machen die anderen denn Gewinne wenn soviel weggeschmissen wird? Wenn wundert es dann wenn diese ausbleiben? Wo ist die Effizienz, Rentabilität, welche einem im Studium eingepaukt wird? Das Arbeitsleben zielt ab auf Gewinne der Firmen und Konzerne, nicht auf dass es der Menschheit mal besser geht. Das wollen die nicht.

[ nachträglich editiert von mcdar ]

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