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Kolumbien: Feige Säureattacken auf Frauen nehmen zu

Mehr als 3.000 Frauen wurden seit 2002 in Bangladesch mit Säure getötet oder entstellt. Die Opfer sind aus allen Gesellschaftsschichten - Mütter, Studentinnen oder Prostituierte. Häufigstes Motiv der Täter ist Eifersucht oder gekränkter Stolz.

Nun nimmt die Anzahl solcher Verbrechen auch in Kolumbien zu. Viele Täter wurden dort wegen Körperverletzung angezeigt, aber zu Verurteilungen kam es selten. Immer öfter kommen die Täter aufgrund von Verfahrensfehlern frei, weswegen sie sich auch vor Strafverfolgung sicher fühlen.

"Viele Opfer fühlen sich wie lebende Tote und gehen oftmals nicht mehr nach draußen", sagt Psychologin Clara Ospina, die einer Stiftung für Brandopfer in Bogotá angehört. Manche Frauen mussten sich mehr als 40 Operationen an Gesicht, Brust und Rücken über sich ergehen lassen.


WebReporter: slamdung
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Körperverletzung, Kolumbien, Zunahme, Säureangriff, Entstellung
Quelle: www.spiegel.de

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