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USA: Grausiges Verbrechen nach mehr als 100 Jahren aufgeklärt

Ein grausiges Verbrechen aus dem Jahre 1896 wurde in den USA jetzt dank eines Amateurhistorikers aufgeklärt.

Max Black entdeckte am Ort des Verbrechens eine Kugel, die aus der Waffe eines Mannes stammte, der damals des Mordes an zwei Schäfern freigesprochen worden war.

Für das Verbrechen, das den US-Bundesstaat Idaho damals erschütterte, wurde ein anderer Mann angeklagt, ein bekannter Gangster, der sieben Mal zum Tod durch Erhängen verurteilt wurde, bis er letztendlich begnadigt wurde.


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WebReporter: irving
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Aufklärung, Verbrechen, Patrone, Idaho
Quelle: www.dailymail.co.uk

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.08.2013 09:50 Uhr von blade31
 
+37 | -5
 
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Der hat nach HUNDERT Jahren eine Kugel entdeckt na super und auch noch in den USA wo Kugeln so selten sind...
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18.08.2013 11:14 Uhr von tvpit
 
+11 | -0
 
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Das wird wohl kaum noch einen Zeitzeugen interessieren.
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18.08.2013 11:26 Uhr von mort76
 
+16 | -0
 
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blade,
da die Waffe des Todesschützen noch existiert, konnte die Kugel dieser Waffe zugeordnet werden- dazu war das auch noch eine selten hergestellte Waffe.
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18.08.2013 11:50 Uhr von perMagna
 
+1 | -18
 
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18.08.2013 12:07 Uhr von Kingkollo
 
+14 | -0
 
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@perMagna

...dann musst du das auch noch dem Duden sagen:
http://www.duden.de/...

Alten Klugscheißer... ;)
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18.08.2013 12:22 Uhr von perMagna
 
+2 | -4
 
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Ok, my bad. Hatte einen militanten Deutschlehrer, der bei letztendlich immer ausgeflippt ist :D
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18.08.2013 13:13 Uhr von michael1965
 
+2 | -1
 
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wurde er vor,während, oder was weiss ich gehängt und danach begnadigt?
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18.08.2013 16:10 Uhr von Nebelfrost
 
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mal rein hypothetisch gesehen: wenn der mörder noch leben würde, würden die den bestimmt selbst heute, 117 jahre nach der tat, noch dafür verknacken, da es ja für mord eigentlich keine verjährungsfrist gibt. wobei ich in so einem falle dann doch dafür wäre, dass auch mord irgendwann verjährt. man kann nicht alles bis in alle ewigkeit bestrafen. irgendwann muss auch mal gut sein. ein glück, dass menschen nicht so lange leben, sonst wäre der justizwahnsinn noch größer, als er es so schon ist und die gefängnisse in amiland wären noch überfüllter, vor allem weil dann leute, die in den USA zu 300 jahren knast verurteilt würden, dann sicherlich auch wirklich 300 jahre sitzen müssten.
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18.08.2013 19:41 Uhr von mort76
 
+6 | -1
 
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Nebelfrost,
hier gehts um Mord an Menschen- warum soll man das "irgendwann mal gut sein lassen"?
Für das Opfer wirds auch nicht "irgendwann mal wieder gut", warum also sollte es das also für den Täter so sein?
Da fehlt mir dann doch etwas das Mitleid.
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19.08.2013 00:06 Uhr von Nebelfrost
 
+1 | -0
 
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@mort76
zitat: "Für das Opfer wirds auch nicht irgendwann mal wieder gut"

sagt wer? eine solche aussage kann man sich nur dann erlauben, wenn man definitiv sicher ist, ob es ein leben nach dem tod gibt oder nicht. aber genau das weißt du nicht. von daher kannst du dir diese aussage nicht erlauben.

es gibt mehrere gründe warum mord irgendwann verjähren sollte:

1. eine bestrafung sollte immer so unmittelbar wie möglich erfolgen. je mehr zeit vergeht, desto geringer ist die psychologische wirkung einer strafe und desto geringer ist auch die reue seitens des täters bei einer so verspäteten verurteilung. wenn man einen menschen für etwas verurteilt, was er meinetwegen vor 40 jahren getan hat, hat diese bestrafung nachweislich null psychologische wirkung für den täter, da die menschliche psyche/das menschliche gehirn zu langfristigen verknüpfungen nicht in der lage ist. daher nimmt die menschheit auch ihre eigenen fehler nicht ernst, wenn die auswirkungen davon erst in jahrzehnten oder jahrhunderten zu spüren sind.

2. wenn ein mensch vor meinetwegen 40 jahren einen mord begangen hat und er hat dieses verbrechen seitdem nicht wiederholt, dann ist die wahrscheinlichkeit dass er noch einmal mordet nicht mehr höher, als bei jemanden, der noch nie gemordet hat, d.h. er stellt für seine mitmenschen keinerlei gefahr dar. und es bedeutet dann meist auch, dass er die tat bereut hat und ihn wahrscheinlich bereits seit jahren sein gewissen gequält.

3. menschen können sich ändern. wenn ein mensch vor 40 jahren noch imstande war, einen anderen umzubringen, heißt das nicht, dass er es heute auch noch ist. gerade dann wenn er eine solche tat nicht wiederholt hat, ist es gut wahrscheinlich, dass er heute ein anderer mensch mit einer völlig anderen lebenseinstellung ist. er hat dann bereits seine eigene katharsis durchlaufen und eine bestrafung für eine tat von damals ist damit ungerechtfertigt und verfehlt, da er bereits ohne einer strafe zu einem besseren menschen geworden ist. das vollstrecken einer strafe würde daher keinerlei erstrebbares ziel mehr haben, da dieses ziel bereits auf anderem wege erreicht wurde.

4. wenn eine tat solange zurückliegt, steigt zudem das risiko einer falschen anklage. wichtige zeugen von damals können z.b. bereits verstorben sein. noch lebenden zeugen kann ihr erinnerungsvermögen einen streich spielen oder sie bringen dinge durcheinander. dadurch erhöht sich das risiko, dass jemand ein bestimmtes strafmaß erhält für einen tathergang erhält, der in wirklichkeit um einiges anders abgelaufen ist. und genau dieser andere hergang würde aber wieder das strafmaß beeinflussen. zudem besteht die gefahr, dass ein unschuldiger verurteilt wird, der jedoch aufgrund fehlender zeugen nicht mehr entlastet werden kann bzw. keine beweise mehr für ein alibi hat.

5. wenn bereits eine sehr lange zeit seit dem mord vergangen ist, ist der täter mit guter wahrscheinlichkeit bereits selbst ziemlich alt. eine verurteilung in hohem alter würde nicht mehr viel bringen, da er den großteil seiner gefängnisstrafe höchstwahrscheinlich eh nicht mehr erleben wird. sitzt der täter bereits in einem pflegeheim, bleibt er zudem trotz seiner verurteilung im pflegeheim und wird sowieso nicht mehr in ein gefängnis verlegt. durch eine verurteilung würde sich in diesem fall also nichts mehr ändern.

6. wenn ein mord sehr lang zurückliegt, dann sind wohlmöglich viele angehörige des opfers, die die tat noch zeitgenössisch miterlebt haben, nicht mehr am leben. es gibt also niemanden mehr, der genugtuung verspüren könnte oder aber sie haben selbst bereits seit langem mit dem thema abgeschlossen. wenn sie noch leben, kann es auch sein, dass sie zum tatzeitpunkt noch zu jung waren, um überhaupt jemals den wunsch nach genugtuung zu entwickeln.

ein gutes beispiel für den irrsinn derart verzögerter verurteilungen, sieht man z.b. an den ganzen altnazi-prozessen, die in den vergangenen jahren stattfanden. mehr als medienshow und bloße bedienung des eigenen egos, um sagen zu können "wir haben wieder einen erwischt", ist das nicht.

aber durchdenke dir bitte mal die ganzen dinge, die ich eben geschrieben habe. vielleicht kommst du dann ja selbst dahinter. irgendwann muss man auch einfach mal abschließen und kann nicht alles bis in alle ewigkeit aufwärmen. die welt dreht sich weiter und die zeit läuft und vergeht, ob mit oder ohne menschheit. nichts ist für die ewigkeit, auch wenn der mensch das in seiner ignoranz und seinem egoismus sehr oft und sehr gerne vergisst.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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19.08.2013 08:38 Uhr von mort76
 
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Nebelfrost,
beim Leben nach dem Tod bin ich mir nicht sicher, tendiere aber trotz meiner nicht unbedingt atheistischen Einstellung eher zum "gibt es nicht".
Ich gehe davon aus, daß man EIN Leben hat, und danach kommt nichts mehr.
Als umso wertvoller sehe ich das Leben ansich an, man hat halt nur eines.

Deswegen finde ich es durchaus gerecht, daß jemand, der jemand anderem das Leben nimmt, dafür mit eigener Lebenszeit bezahlt, egal, wann (ich bin ein Gegner der Todesstrafe, bevor es da Mißverständnisse gibt).

Ich würde sagen, daß ein Mörder, der am Ende seines Lebens verurteilt wird, sogar noch Glück hat gegenüber denen, die die beste Zeit ihres Lebens im Knast verbringen müssen und dann, sagen wir mal, im Alter von 60 Jahren entlassen werden.

Ich kann zwar deine Argumentation nachvollziehen, und ich finde sie jetzt auch nicht komplett falsch, aber ich sehs trotzdem anders.
Einen Mord muß man planen, man trifft eine bewußte Entscheidung- die Konsequenzen und das Risiko sind auch klar, also- die Verantwortung liegt beim Mörder.
Totschlag verjährt.

Ich denke dabei auch nicht an Resozialisierung oder daran, obs demjenigen noch irgendwas bringt- ich sehe den Knast in solchen Fällen als pure Strafe, und die hat man sich nunmal redlich verdient, wenn man jemanden mit voller Absicht und geplant tötet.

Wenn man jetzt an die Fortschritte in der Forensik denkt, wird sich diese Problematik in Zukunft sicher noch öfter ergeben, wenn alte DNA-Proben identifiziert werden und zugeordnet werden können.
Auf Zeugenaussagen muß man sich da nicht unbedingt verlassen.

Ganz besonders den Altnazis wünsche ich eigentlich auch keine Verjährung- die, die angeklagt werden, haben in der Regel ja dermaßen viel auf dem Kerbholz, daß sie eigentlich seit dem Krieg im Knast sitzen sollten, ohne wieder rauskommen zu können- bei "unheilbaren" Sexualstraftätern wird so verfahren, da sollte es sadistischen Massenmördern auch nicht besser ergehen (also, wenn sie wirklich welche waren).
Spät erwischt zu werden ist Glück, aber kein Freifahrtschein...

Wenn ich mir jetzt vorstelle, daß ein Mengele oder beispielsweise die Oktoberfest-Attentäter heute auftauchen würden und nichts zu befürchten hätten, weil die Taten ja verjährt sind...also, für mich klingt das nicht richtig.
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19.08.2013 10:19 Uhr von Radler1960
 
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Einen Mord, der über 100 Jahre zurücl liegt, kann man sicherlich nicht mehr bestrafen, er kann aber sehr wohl Auswirkungen auf das Heute haben.
Wenn einer jemanden vor 100 Jahren ermordet hat und dessen Eigentum dem Mörder zugefallen ist, so hat dieser die Verhältnisse zugunsten seiner Familie geändert.....

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