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Sylt: 400 Stellen im Hotel- und Gaststättengewerbe unbesetzt

Der Vorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga), Stephan Beck, hat darauf hingewiesen, dass auf der beliebten Nordseeinsel Sylt 400 Stellen im von ihm vertretenen Gewerbe unbesetzt seien.

Für Beck liegt dies insbesondere in den hohen Mieten, die auf Sylt zu zahlen sind, begründet. Ein "Wohnklo" mit 28 Quadratmetern Fläche liege bei 650 Euro. Hinzu komme der allgemein knapp werdende Wohnraum.

Auch auf Amrum und Föhr sieht es laut der Dehoga-Bezirkschefin Angelika Hesse nicht viel besser aus. Habe man früher die neuen Auszubildenden schon ein Jahr zuvor gehabt, gebe es heute noch viele offene Lehrstellen.


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WebReporter: WolfGuest
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Hotel, Sylt, Stellen
Quelle: www.maz-online.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.08.2013 20:14 Uhr von Borgir
 
+13 | -2
 
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Das hier beschriebene Wohnklo ist noch günstig. Nur interessiert das die Arbeitgeber nicht und es wird schlecht bezahlt. Sylt schafft sich ab.
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17.08.2013 20:39 Uhr von Superplopp
 
+7 | -2
 
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Meine Wohnung würde dort scheinbar 1300 Euro warm kosten, wieviel Geld bekommt man in dem Gewerbe denn? 950 Brutto?
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17.08.2013 21:21 Uhr von artefaktum
 
+3 | -2
 
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Ausbildungsvergütung deutlich raufsetzen, dann klappt es auch mit den Bewerbern.
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17.08.2013 22:10 Uhr von quade34
 
+5 | -1
 
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In früheren Zeiten wohnten die Azubis auf Kosten der Betriebe. Das war richtig, soweit die Unterkünfte nicht gerade Rattenlöchern ähnelten. Die Gewerkschaften setzten aber durch, dass die Azubis selbstbestimmt wohnen sollten und der Arbeitgeber die Kosten trägt. Das ist nach und nach abgeschafft worden. Wer heute einen guten Job in der Gastronomie sucht, ist meist der Dumme. Die Arbeitgeber denken, dass die Azubis auf spätere große Einkünfte spekulieren und deshalb in diesem Gewerbe Fuß fassen wollen. Das ist völliger Quatsch. Die meisten wählen die Alternative Gastronomie in Ermangelung anderer Angebote entsprechend ihrem Ausbildungsstand.
Jedenfalls rechnen sich die Mädchen ein höheres Einkommmen als beim Friseur aus.
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17.08.2013 22:16 Uhr von DarkBluesky
 
+6 | -1
 
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Dann müssen ebend die Ausbildungsvergütungen angespasst werden. Wie wäre es mit 1500 @ im 1. 1800 im 2. und 2000 im 3. Lehrjahr, dann gibt es auch Lehrlinge, aber bei 650 Euro drehen die sich eher nochmal um. Besser wäre es kost und Logi frei und dann 350 Euro taschengeld? Stimmt das wäre der Dehoga eh zu viel.
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17.08.2013 22:53 Uhr von LucasXXL
 
+1 | -3
 
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DarkBluesky du die bekommen im Gastrogewerbe viel Trinkgeld. Keine Ahnung wie das in Sylt ist aber in Rostock kannst du wenn du gut bist in den Sommermonaten 1 000 bis 1 500 Euro oder auch noch mehr Trinkgeld machen.

Ich denke auf Sylt sind sie bestimmt knausriger.
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18.08.2013 01:42 Uhr von Ricki38
 
+3 | -0
 
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Wer will auch schon für weniger als 2 € pro Zimmer Brutto bezahlt werden??? Oder so ähnlich. Die Zimmermädchen verhungern ja förmlich an ihren Löhnen !!!! Ausbeute hoch drei....
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18.08.2013 08:55 Uhr von Seravan
 
+0 | -1
 
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ach gebt der Natur noch ein wenig Zeit und mit einigen Stürmen ist Sylt eh bald Geschichte
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18.08.2013 08:56 Uhr von Seravan
 
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Früher haben Azubis mal Kost und Logis gestellt bekommen im Hause. Lang Lang ist her

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