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Vorsicht: Auch Ordnungsämter bedienen sich der Facebook-Daten

In sozialen Netzwerken wie Facebook schnüffeln nicht nur Geheimdienste herum. Auch Ordnungsämter recherchieren gern einmal auf den Seiten potenzieller Verkehrssünder. So ist es nun auch Constanze G. aus Düsseldorf passiert.

Die Frau bekam ein Bußgeldbescheid wegen zu schnellen Fahrens. Doch war auf dem Blitzer-Foto eine andere Frau zu sehen. Nur die Haare hatten Ähnlichkeit. Dies teilte sie dem Ordnungsamt mit. Der Fall ging vor Gericht. Vor Gericht erfuhr sie, dass die Halterin des Autos die Fahrt abstritt.

Da das Ordnungsamt nicht wusste, wer zu schnell gefahren war, durchforschte es einfach die Facebook-Seite der Halterin und deren Sohnes. In einer Freundesliste wurde so das Foto von Constanze G. entdeckt. Allerdings weiß Constanze G. nicht, wie sie dort hinkam. Sie kennt weder die Halterin noch ihren Sohn.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Facebook, Daten, Vorsicht
Quelle: www.bild.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.08.2013 11:07 Uhr von Johnny Cache
 
+1 | -7
 
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Daß sie dort suchen ist ja durchaus legitim, allerdings sehe ich keinen Grund sich diese Mühe zu machen, schließlich hat der Halter des Fahrzeugs letztendlich die Verantwortung dafür. Da kann dieser abstreiten so viel er will.
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17.08.2013 11:09 Uhr von Sirigis
 
+4 | -0
 
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Nicht nur Geheimdienste und Ordnungsämter wuscheln in sozialen Netzwerken herum, nein, auch Arbeitgeber oder potenzielle Arbeitgeber holen sich da ihre Infos. Glaubt Ihr nicht? Solltet Ihr aber!
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17.08.2013 11:10 Uhr von PrinzvonAnhalt
 
+1 | -3
 
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Selbst Schuld.
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17.08.2013 11:14 Uhr von Samsara
 
+5 | -2
 
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Sorry, aber ich halte jeden für blöd, der sein Foto (öffentlich) ins Netz stellt.
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17.08.2013 11:16 Uhr von Perisecor
 
+2 | -1
 
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@ Johnny Cache

Bei Geschwindigkeitsübertretungen gibt es in Deutschland keine Halterhaftung. Und wenn bis zum ersten Anschreiben des Halters mehr als 14 Tage vergangen sind, darf auch kein Fahrtenbuch auferlegt werden.
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17.08.2013 11:28 Uhr von thugballer
 
+1 | -0
 
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Wenn die Sache doch eh vor dem Gericht gelandet war:

Welchen Unterschied macht es dann ob sie (das Ordnungsamt) ihr Facebook-Foto mit dem Blitzerfoto abgleichen, oder ob sie sich die Frau einfach vor Gericht angucken und sehen, dass das Blitzerfoto ihres ist?

[ nachträglich editiert von thugballer ]
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17.08.2013 11:31 Uhr von Atius_Tirawa
 
+2 | -1
 
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Ein typischer Armutszeugnis für unsere Ämter.... denn sie wissen nicht was sie tun. Demnächst werden Phantombilder mit Facebook abgeglichen und falls dieses der Merkel ähnelt wird diese kurzerhand verhaftet... Und so was bezeichnet der Typ vom Amt als Usus. Ob die schon mal was von Verleumdung und so gehört haben? Jedenfalls ist so ein Verhalten ohne ausreichende Beweise als gemeingefährlich einzustufen.
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17.08.2013 12:10 Uhr von Johnny Cache
 
+1 | -0
 
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@ Perisecor
Oh, gut zu wissen. Das ist natürlich mal wiede eine gewaltige Gesetzeslücke.
So gesehen haben sie also so ziemlich alles richtig gemacht, es sei denn sie wäre wirklich die falsche. Aber das gilt es eben jetzt zu prüfen.
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17.08.2013 12:42 Uhr von sooma
 
+2 | -0
 
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"In einer Freundesliste wurde so das Foto von Constanze G. entdeckt. Allerdings weiß Constanze G. nicht, wie sie dort hinkam. Sie kennt weder die Halterin noch ihren Sohn."

Ich bin für die Einführung eines Internet-Surfscheins.
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17.08.2013 14:59 Uhr von Ihr_habt_ja_so_Recht
 
+2 | -0
 
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So begründen die Mitarbeiter der Bußgeldstelle ihr halbtägises Facebookgesurfe...

Nicht ich hab kein Bock zu arbeiten und Facebooke lieber...
Nö.. ich suche Verbrecher online ;-)
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17.08.2013 18:30 Uhr von Sonny61
 
+1 | -2
 
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Find ich super - weiter so !!!
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24.08.2013 15:51 Uhr von shadow#
 
+0 | -0
 
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Das Ordnungsamt tut also nicht nur Dinge die rechtlich zumindest grenzwertig sind, sie sind auch noch zu blöd das Ganze richtig zu machen und verursachen damit völlig sinnlose Gerichtsverfahren...
Bravo!

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