17.08.13 09:52 Uhr
 1.696
 

Weil China zu teuer ist: H&M lässt wohl bald in Äthiopien produzieren

Aus China kommt mittlerweile ein Großteil der Textilien für die ganze Welt. Auch der schwedische Modekonzern H&M lässt dort produzieren.

Doch das könnte sich bald ändern. Wie der Konzern jetzt verlauten ließ, prüft man derzeit, die Kleidung in Zukunft in Äthiopien nähen zu lassen. Erste Testbestellungen sollen schon getätigt worden sein.

Damit könnte die Massenproduktion dort bald starten. Hintergrund sind die in China gestiegenen Löhne der Arbeiter. Insider schätzen, dass die Herstellung in Afrika nur die Hälfte kosten wird.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: China, teuer, Herstellung, H&M, Äthiopien
Quelle: www.blick.ch
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
17.08.2013 10:00 Uhr von Cpt_Pommes
 
+11 | -1
 
ANZEIGEN
Wirtschaftlich gesehen ganz natürliche Reaktion auf gestiegene Löhne in China. Uns kann es im Prinzip ja fast egal sein, da Deutschland preislich mit China, geschweige denn Äthiopien, konkurrieren kann und wir weiterhin unsere "günstige" Kleidung haben wollen.
Kommentar ansehen
17.08.2013 10:25 Uhr von quade34
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Könnte den dortigen Menschen etwas anderes bieten als Landwirtschaft. Ob es aber erstrebenswert ist, immer dort zu produzieren, wo die Armut am größten und die Löhne am niedrigsten, ist fragwürdig. Die Produktionsverlagerungen kosten doch Geld, was man auch für höhere Löhne in den bestehenden Fabriken verwenden könnte.
Kommentar ansehen
17.08.2013 11:21 Uhr von quade34
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Es wird teilweise auch damit argumentiert, dass es keine Ausbeuterlöhne sind, sondern Bezahlung nach dem dortigen Lebensstandard.
Da könnte man doch glatt erwarten, dass auch in den Armenvierteln der Industriestaaten billig wie in Asien und Afrika produziert wird.
Kommentar ansehen
17.08.2013 12:06 Uhr von Joeiiii
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Direkt neben Äthiopien liegt Eritrea. Wenn es in Äthiopien irgendwann auch zu teuer wird, muß man nur ins Nachbarland. Die ärmsten Länder der Welt reißen sich sicher um die Ausbeuterfirmen. Verdammte Bande!
Kommentar ansehen
17.08.2013 12:26 Uhr von Neo667
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Noch billiger! Kranke Welt! Warum nicht gleich wieder Sklavenarbeit einführen? Moment, das haben wir ja bereits! Um Gernot Hassknecht zu zitieren: "Hauptsache billig und viel!" "Fuck the System" (System of a Down)
Kommentar ansehen
17.08.2013 12:44 Uhr von Humpelstilzchen
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Is klar! Unter dem Vorwand, der einheimischen Bevölkerung was Gutes zu tun, werden dort billige Arbeitskräfte eingespannt und somit die Gewinnspanne der Firmen erhöht! Sicherlich freuen sich die Menschen über die Arbeit, bzw. das Geld! Und wenn auch die zu teuer werden, dann gehts weiter zum nächsten! Weiter bestünde die Möglichkeit, ein Land, das sich entwickelt und unabhängig wird, so geschickt zu manipulierern, das diese sich gegenseitig in Grund und Boden bomben, um anschließend als Retter vor dem Herrn auf der Bildfläche zu erscheinenm, der ja nur das Beste will!!!
Die Geheimdienste haben da schon jede Menge praktische Erfahrung und kriegen das schon hin! Mit tödlicher Sicherheit!!!

[ nachträglich editiert von Humpelstilzchen ]
Kommentar ansehen
17.08.2013 13:11 Uhr von Phyra
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Die leute auf sn sind immer so schoen schnell mti dem verdammen und fluchen, herrlich.
Natuelrich ist es von den konzernen egoistisch und eine entscheidung bei der es nur um den gewinn gibt, andererseits bedeutet dies allerdings fuer die aermsten laender eine chance, eine chance auf mehr steuereinnahmen, arbeitsplaetze und bildung. Etliche laender wurden dadurch bereits indirekt gefoerdert, und genau das ist es was globalisierung macht. in 100 - 200 jahren sind alle laender auf etwa dem gleichen stand was vermoegen etc. angeht, und waehrend das natuerlich nicht das ziel dieser konzerne ist, ist es doch deren einfluss, der dies ermoeglicht.
Kommentar ansehen
17.08.2013 13:13 Uhr von blaupunkt123
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Einfach zum Kotzen diese Markenfirmen.

Lassen für ein paar Cents die T-Shirts produzieren und uns verkauft man sie dann für 40 Euro das Stück.


Und dann versucht man gegen günstige Läden zu wettern und den Bürgen einzutrichtern, dass man da böse ist, wenn man da kauft.

Die günstigen Läden, geben wenigstens die billigen Preise ein wenig weiter.

Wogegen in den teuren Ketten sich die Manager die Hosen vollstopfen.

Ich könnte jedesmal kotzen, wenn man solche Typen in Berichten sieht, wie sie in China verhandeln und die Leute anschreien : " Es muss günstiger gehen, günstiger"...
Kommentar ansehen
17.08.2013 15:07 Uhr von Joeiiii
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@blaupunkt123:

Es stellt sich die Frage, wo man überhaupt noch ein T-Shirt kaufen kann, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Klar, bei Kik, wo ein T-Shirt ab 3 Euro zu haben ist, kann man es sich denken, ich welchen Gegenden und zu welchen Bedingungen die hergestellt werden.

Aber H&M, Abercrombie & Fitch und wie sie alle heißen, lassen ihre Waren auch dort fertigen, wo es kaum was kostet. Die Ware kostet dann, im Gegensatz zu Kik, natürlich ein Vielfaches, aber die Arbeiter werden deswegen nicht merklich mehr Geld für die Arbeit bekommen. Was merklich steigt, ist der Gewinn der Handelskette.
Kommentar ansehen
17.08.2013 17:53 Uhr von Joeiiii
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Herrensocke:

Was wäre denn die Alternative? Wo kann man noch etwas kaufen? Das ist ja der Haken an der Sache. Nur weil die Ware teurer ist, heißt das nicht, daß die Produktionsbedingungen wesentlich besser sind als bei Billigware. Wie viel muß ein T-Shirt kosten, damit man sich sicher sein kann, daß es unter "normalen" Arbeitsbedingungen hergestellt wurde? 10 Euro? 30 Euro? 70 Euro? 200 Euro?
Kommentar ansehen
17.08.2013 18:17 Uhr von AdiSimpson
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
man könnete den arbeitern auch den 10 fachen lohn zahlen, die sachen zu gleichen preis hier weiter verkaufen und man würde immernoch hunderte millionen gewinn einfahren.
uns käufern wird aber das das schlechte gewissen eingeredet, das wir billig einkaufen wollen....

das wort heisst "gewinnmaximierung"

[ nachträglich editiert von AdiSimpson ]

Refresh |<-- <-   1-11/11   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Falschnachricht bei Facebook: Grünen-Politikerin Künast stellt Strafanzeige
Cyber-Kriminalität: Deutsche fürchten Identitätsklau beim Onlineshopping
Syrien: Islamischer Staat (IS) nimmt wichtige Gasfelder ein


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?