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Berlin: SPD will keinen Rabbi-Schneerson-Platz

Im Berliner Stadtteil Wilmersdorf ist das jüdische Bildungszentrum Chabad Lubawitsch beheimatet, das auch eine Synagoge beherbergt. Die Bitte der dortigen Rabbiner, den bisher noch namenlosen Platz vor der Synagoge nach dem Rabbi Menachem Mendel Schneerson zu benennen, wurde von der SPD abgelehnt.

Aus Kreisen der SPD-Charlottenburg-Wilmersdorf heißt es begründend dazu, dass Rabbi Schneerson ein orthodoxer Religionsführer gewesen sei. Orthodoxe Religionsausübung jedoch sei etwas, dem man kritisch gegenüberstehe.

Als weitere Begründung wird angeführt, dass es sich bei dem Rabbi nicht um eine Frau handeln würde. Straßen und Plätze sollten künftig jedoch nur noch den Namen von Frauen erhalten. Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit hatte sich für einen Schneerson-Platz ausgesprochen.


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WebReporter: WolfGuest
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, SPD, Platz, Klaus Wowereit, Rabbi, Benennung
Quelle: www.bz-berlin.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.08.2013 20:43 Uhr von WolfGuest
 
+3 | -8
 
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Aha. Keine Platzbenennung, weil der Mann im falschen Körper geboren wurde. Zumindest DAS "Argument" lässt mich laut lachen.
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16.08.2013 20:48 Uhr von Bewerter
 
+8 | -0
 
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Nur noch Frauennamen? Wer hat sich denn diesen Unsinn einfallen lassen?
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16.08.2013 22:20 Uhr von quade34
 
+4 | -0
 
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Berlin tut sich schon lange schwer mit der Verleihung von Namen für öffentliche Orte. Eine Peter Fechterstr. darf es nicht geben, aber eine Rudi Dutschkestr. schon. Passt doch so schön in das rote Personenverzeichnis. Wir haben in Berlin so viele öffentliche Plätze mit den Namen von Sozis, dass es einem schon sehr komisch vorkommt, dass es auch Juden nicht gelingt auf die Schilder kommen. Sogar ausgewiesene Kommunisten sind Teile der Stadtkultur.
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17.08.2013 08:45 Uhr von Bierpumpe1
 
+4 | -1
 
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Dann doch lieber einen Roger Rabbit Platz.....
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28.09.2013 11:00 Uhr von HabIsch
 
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Casaren-Juden sind keine Semiten.

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