16.08.13 18:31 Uhr
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Berlin: Auseinandersetzungen befürchtet - Urania kündigt Vertrag mit Iran

Die Berliner Gesellschaft Urania e.V. hat der Kulturabteilung des Iran einen Strich durch die Rechnung gemacht und ihr die für den heutigen Freitag angemietete Räumlichkeiten gekündigt. Als Grund wurden unter anderem befürchtete Proteste gegen die geplante Diskussionsveranstaltung genannt.

Geplant war eine Diskussion zum Nahostkonflikt. Die Urania ließ sich das geplante Programm und ein Verzeichnis der vorgesehenen Referenten vorlegen. Dies diente als Grundlage für eine Bewertung des zu erwartenden Inhalts der Veranstaltung.

Wie es seitens der Urania heißt, habe man auch befürchtet, dass es zu Äußerungen kommen könne, die dem Gedanken der Völkerverständigung zuwiderlaufen. Es sei zu erwarten gewesen, dass der sich gegen Israel richtender Terror als legitimer Widerstand gegen eine Okkupationsmacht umgedeutet werde.


WebReporter: WolfGuest
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Iran, Vertrag, Kündigung, Diskussion, Nahostkonflikt, Räumlichkeit
Quelle: www.stadtmorgen.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.08.2013 18:54 Uhr von smart1985
 
+11 | -3
 
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und das Recht auf Freie Meinungsäusserung ?

Man geht also schon im Vorfeld davon aus das die Diskusion stinken würde ? Vorverurteilt sozusagen.

Wird ja immer besser hier bei uns.
Man hätte die Veranstaltung auch einfach überwachen lassen können von 2-3 Herren in Zivil und danach einfach eine Anzeige erstatten können falls der Verdacht so Gravierend wäre.

Aber nein man sagt es einfach direkt ab und behauptet danach es hätte sein können das wenn und sowieso .....
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16.08.2013 19:36 Uhr von Bewerter
 
+8 | -3
 
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Meinungen dürfen nur gesagt werden, wenn sie mit der eigenen übereinstimmen? Dachte das hätte wir in Deutschland lange hinter uns gelassen.
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17.08.2013 21:48 Uhr von sannifar
 
+1 | -2
 
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Gute Entscheidung! Die sollen ihren Hass bei und für sich behalten!

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