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Olympia in Russland: IOC untersagt Athleten Homosexuellen-Proteste

Die Olympischen Spiele in Sotschi finden erst im Februar 2014 statt, schlagen aber jetzt schon hohe Wellen: Das Anti-Homosexuellen-Gesetz in Russland macht vielen Sportlern Sorge.

Nun äußerte sich das Internationale Olympische Komitee (IOC) zu dem brisanten Thema und garantierte, das Gesetz werde Athleten nicht betreffen. Gleichzeitig verpasst man den Sportlern jedoch auch einen Maulkorb.

Den Sportlern wird verboten, sich zu dem Thema kritisch zu äußern. Dies sei keine Sanktion, sondern nur zu ihrem Schutz gedacht, so IOC-Sprecherin Sandrine Tonge.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Russland, Olympia, Verbot, Homosexualität, IOC, Sotschi
Quelle: www.zeit.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.08.2013 17:01 Uhr von ghostinside
 
+13 | -1
 
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Wer Menschen wegen ihrer geschlechtlichen Orientierung einsperrt, sperrt auch Menschen wegen anderen Gründen ein. Berlin 1936 reloaded.
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16.08.2013 17:25 Uhr von Gierin
 
+2 | -0
 
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War es eigentlich früher in der Sowjetunion anders? Ich frage darum, weil es den alten Witz gibt:

Frage an Radio Eriwan: War Tschaikowski schwul?
Antwort: Im Prinzip ja, aber wir lieben ihn nicht nur deswegen!
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16.08.2013 17:30 Uhr von Patreo
 
+2 | -0
 
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Die Tendenz einer großangelegten Kampagne gegen Homosexuelle war geringe, da Nationalismus und Religionseifer durch die Sowjetunion beschnitten waren.
Öffentliches Auftreten war ja deswegen a priori minimiert.
Jetzt, da jeder bloggen oder mittels sozialer Netzwerke in Verbindung steht, sieht die Sache anders aus
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16.08.2013 19:26 Uhr von Götterspötter
 
+3 | -0
 
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Boykottieren und eine "alternative Olympiade" abhalten als Protest !

und gut ist !

aber wie immer fehlt der Menschheit für sowas ja genug Eier in der Hose !

[ nachträglich editiert von Götterspötter ]
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17.08.2013 02:26 Uhr von ElChefo
 
+2 | -0
 
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Naja. Warten wir mal ab, was passiert, wenn der erste Schwule / die erste Lesbe eine Medaille gewinnt und den entsprechenden Partner am Rande der Siegerehrung küsst, umarmt oder sonstwie ins Bild bringt.


PS:
Ohne Wertung: Nach Owens eigener Aussage hat ihm Hitler die Hand zur Gratulation gegeben. Was jetzt allerdings nichts an Hitler ändert.
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18.08.2013 02:02 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+2 | -0
 
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Wer eine gewollte Ausgrenzung von Menschen aufgrund ihrer Sexuellen Identität unterstützt, macht sich der Verfolgung mitschuldig.

In diesem Sinne kann man das IOC dann ja nur HOMOPHOB nennen. Selbst Nagellackierungen werden nun den Schwedischen Stabhochspringerinen vorgeschrieben, um ja nicht die Russen zu verärgern.

Mitläufer !

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