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Jeder vierte Migrant fühlt sich diskriminiert: Laut Soziologe ein gutes Zeichen

Laut des kürzlich veröffentlichten Berichts der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, fühlt sich jeder vierte Schüler oder Student mit Migrationshintergrund diskriminiert (ShortNews berichtete). Für den Soziologen El-Mafaalani ist das ein gutes Zeichen, denn die Migranten erwarteten nun gleiche Chancen.

Er erklärt, dass die Jugendlichen nicht häufiger diskriminiert würden als die erste Generation der Einwanderer, sie bemühen sich aber stärker um gleiche Chancen. Diesen Anspruch hatte die erste Generation nicht, da sie Gleichberechtigung nicht erwartete. Dazu unterscheidet er heute zwischen drei Typen.

Der erste fühle sich ohnmächtig bei Alltagsrassismus und ziehe sich zurück, der zweite wird aggressiv. Der dritte Typ, den der Forscher empfiehlt, ist der offensive, der in solchen Situationen auf den vermeintlichen Rassisten mit Höflichkeit zugeht und Vorurteile auflöst statt sie durch Abwendung zu bestätigen.


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WebReporter: Tamerlan
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Diskriminierung, Migrant, Soziologe
Quelle: www.zeit.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.08.2013 11:36 Uhr von Tamerlan
 
+4 | -18
 
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16.08.2013 11:56 Uhr von cvzone
 
+22 | -3
 
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Auch wenn damals die Klassen absichtlich aus Türken zusammengestellt wurden, gibt es die heute je nach Stadteil immer noch allein aufgrund ihrer Anzahl.
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16.08.2013 12:17 Uhr von Tamerlan
 
+4 | -24
 
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16.08.2013 12:22 Uhr von NoPq
 
+6 | -25
 
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16.08.2013 12:37 Uhr von Real18Life
 
+20 | -5
 
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Komisch Deutschland schiebt denen doch schon ALLES in den Arsch!
Große Wohnungen und Häuser für ihre 5 - 10 Kinder.
Essen und Trinken sogar Halal beim Aldi!
Sogar ein BMW ist noch drin!
Der Ein oder Andere Deutsche und Vietnamese lässt sich sogar tot stechen und tot tretten!

Was wollen die denn noch das sie mit dem gejammer aufhören?
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16.08.2013 12:50 Uhr von soschoendeutschhier
 
+1 | -9
 
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Wenn Diskriminierung der Integration hilft, dann sollte ShortNews zur Pflichtlektüre in jedem Integrationskurs werden.
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16.08.2013 13:35 Uhr von Azureon
 
+6 | -0
 
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Ach... Tamerlan... hätte ich mir ja denken können.
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16.08.2013 13:44 Uhr von CrazyWolf1981
 
+5 | -1
 
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Wenn man schon seit mehreren Generationen in Deutschland lebt und dann die, die hier geboren und aufgewachsen sind, nichtmal im Ansatz Deutsch sprechen können weil man sich einfach der Integration verweigert, muss man sich über ein negatives Image nicht wundern. Dazu noch in Sachen Kriminalität sich an die Spitze in DE prügeln, hilft auch nicht.
Zumal es viele Ausländer gibt, bei denen es funktioniert. Beispielsweise Asiaten. Die sich bemühen, die Sprache zu lernen, nicht mit Gewalt in Erscheinung treten, eigentlich immer freundlich sind. So jemand wird eben lieber in DE gesehen als die Gruppe die das Gegenteil darstellt.
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16.08.2013 13:45 Uhr von Patreo
 
+0 | -8
 
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RealLife18.
Hier geht es um Migrationshintergrund und nicht ausschließlich um Türken.
Russen Polen und Tunesier sind ebenso mitbegriffen.
Du brichst es nur auf die Türken runter.
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16.08.2013 14:59 Uhr von Tremon
 
+5 | -1
 
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Gleichbereichtigung. Nett. Aber damit gehen auch gleiche PFLICHTEN einher.

Vergessen leider viele Forderer - egal ob Migranten, Frauen, Geschlechtsneutrale.

Denn genau DAS gehört zu einer Integration: sich anpassen, gleiche Pflichten übernehmen und dafür gleiche Rechte erhalten, nicht umgekehrt.
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16.08.2013 15:05 Uhr von Patreo
 
+1 | -6
 
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Daim hast du dafür auch Belege. Du wirfst gerade sehr viele Zusammenhänge in einen einzigen Topf?

Frankreich und England beispielsweise haben schon seit Jahrzehnten eine Integrationsproblematik, die du nicht vergleichen kannst, da es beides ehemalige Kolonialmächte sind. Das bedeutet, dass das Problem auch Inder oder Schwarzafrikaner betrifft, welche christlich sind
Die soziale Kluft zwischen Reich und Arm ist in England nicht nur eine Frage der Migration.
Liverpool hat eine der höchsten Kriminalitätsraten:
http://www.faz.net/...
Diese sind aber nicht religiös oder xenophob motiviert.

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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16.08.2013 15:30 Uhr von Patreo
 
+1 | -7