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Indien: Neues "Anti-Konversionsgesetz" stellt Religionswechsel unter Strafe

Aktuell beabsichtigt der Gouverneur des indischen Bundesstaates Madhya Pradesh Änderungen am "Freedom of Religion Act" von 1986 zu beschließen. Danach müssten sich Menschen, die ihre Religion wechseln möchten, eine Genehmigung der Behörden einholen.

Andernfalls drohen bis zu vier Jahre Haft oder eine Geldstrafe von bis zu 100.000 Rupien. Die Höchststrafen hätten vor allem "Kastenlose" oder Angehörige indigener Stämme zu befürchten. Die christliche Organisation "Global Council of Indian Christians" (GCIC) kritisierte diese Änderungen.

Diese neuen Gesetze würden die Demokratie und Religionsfreiheit in Indien massiv bedrohen. Weiter erklärte die Organisation, dass von diesem Gesetz vor allem Christen betroffen seien. So drohen einem katholischen Priester die gleichen Strafen, wenn er jemanden tauft, der diese Genehmigung nicht hat.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Strafe, Indien, Religionsfreiheit
Quelle: www.katholisches.info

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.08.2013 11:34 Uhr von Tamerlan
 
+3 | -3
 
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Kapiere diese News nicht. Also ist nicht die Konversion die Straftat, wie der Titel suggeriert, sondern das unangemeldete konvertieren und die Religion zu wechseln ist immer noch möglich.
Immer noch eine Unverschämtheit, dass der Staat so tief in das Leben der Bürger eingreift, aber nicht so massiv wie es hier den Eindruck machen soll.
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16.08.2013 11:40 Uhr von psycoman
 
+8 | -0
 
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Es geht den Staat einen Scheiß an, welche Religion ich habe. Allenfall bei Relgionen die über den Staat die Mitgliedsbeiträge eintreiben lassen, wäre das wichtig.
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16.08.2013 11:43 Uhr von Sirigis
 
+2 | -0
 
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Wer sagt, dass die Behörden einem Antrag auf Religionswechsel zustimmen werden? Vielleicht lehnen diverse Beamte (je nach Religionszugehörigkeit) solche Anträge einfach ab. Nein, der Staat sollte meiner kleinen unbedeutenden mitteleuropäischen Meinung nach, kein Mitbestimmungsrecht in Religionsfragen haben.
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16.08.2013 13:09 Uhr von Tamerlan
 
+1 | -0
 
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@nochmalblabla
"According to census of 2011, 92% of the MP residents followed Hinduism, while others are Muslim (6%), Jain (0.9%), Christians (0.3%), Buddhists (0.3%), and Sikhs (0.2%).["

http://en.wikipedia.org/...
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18.08.2013 23:50 Uhr von demokratie-bewahren
 
+0 | -1
 
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Soviel zum angeblich positiven Einfluß von Religion auf die Menschheit, wo man auch hinschaut, diese ist in sehr vielen Fällen erst der Ausgangspunkt, oder verschärft sonstige Probleme. Echte Humanität und vernünftiges Denken in der Tradition der Aufklärung, brächte die Menscheit wohl eher weiter

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