16.08.13 11:21 Uhr
 434
 

Indien: Neues "Anti-Konversionsgesetz" stellt Religionswechsel unter Strafe

Aktuell beabsichtigt der Gouverneur des indischen Bundesstaates Madhya Pradesh Änderungen am "Freedom of Religion Act" von 1986 zu beschließen. Danach müssten sich Menschen, die ihre Religion wechseln möchten, eine Genehmigung der Behörden einholen.

Andernfalls drohen bis zu vier Jahre Haft oder eine Geldstrafe von bis zu 100.000 Rupien. Die Höchststrafen hätten vor allem "Kastenlose" oder Angehörige indigener Stämme zu befürchten. Die christliche Organisation "Global Council of Indian Christians" (GCIC) kritisierte diese Änderungen.

Diese neuen Gesetze würden die Demokratie und Religionsfreiheit in Indien massiv bedrohen. Weiter erklärte die Organisation, dass von diesem Gesetz vor allem Christen betroffen seien. So drohen einem katholischen Priester die gleichen Strafen, wenn er jemanden tauft, der diese Genehmigung nicht hat.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Strafe, Indien, Religionsfreiheit
Quelle: www.katholisches.info

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Saudi-Arabien: Bundeswehr bildet saudische Militärangehörige in Deutschland aus
Kundgebung gegen GEZ
Heikendorf: Sportverein bläst AfD-Werbetreffen ab

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
16.08.2013 11:34 Uhr von Tamerlan
 
+3 | -3
 
ANZEIGEN
Kapiere diese News nicht. Also ist nicht die Konversion die Straftat, wie der Titel suggeriert, sondern das unangemeldete konvertieren und die Religion zu wechseln ist immer noch möglich.
Immer noch eine Unverschämtheit, dass der Staat so tief in das Leben der Bürger eingreift, aber nicht so massiv wie es hier den Eindruck machen soll.
Kommentar ansehen
16.08.2013 11:40 Uhr von psycoman
 
+8 | -0
 
ANZEIGEN
Es geht den Staat einen Scheiß an, welche Religion ich habe. Allenfall bei Relgionen die über den Staat die Mitgliedsbeiträge eintreiben lassen, wäre das wichtig.
Kommentar ansehen
16.08.2013 11:43 Uhr von Sirigis
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Wer sagt, dass die Behörden einem Antrag auf Religionswechsel zustimmen werden? Vielleicht lehnen diverse Beamte (je nach Religionszugehörigkeit) solche Anträge einfach ab. Nein, der Staat sollte meiner kleinen unbedeutenden mitteleuropäischen Meinung nach, kein Mitbestimmungsrecht in Religionsfragen haben.
Kommentar ansehen
16.08.2013 13:09 Uhr von Tamerlan
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@nochmalblabla
"According to census of 2011, 92% of the MP residents followed Hinduism, while others are Muslim (6%), Jain (0.9%), Christians (0.3%), Buddhists (0.3%), and Sikhs (0.2%).["

http://en.wikipedia.org/...
Kommentar ansehen
18.08.2013 23:50 Uhr von demokratie-bewahren
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Soviel zum angeblich positiven Einfluß von Religion auf die Menschheit, wo man auch hinschaut, diese ist in sehr vielen Fällen erst der Ausgangspunkt, oder verschärft sonstige Probleme. Echte Humanität und vernünftiges Denken in der Tradition der Aufklärung, brächte die Menscheit wohl eher weiter

Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Saudi-Arabien: Bundeswehr bildet saudische Militärangehörige in Deutschland aus
Lübeck: Verletzte nach Schlägerei vor einem Boxstudio
Kundgebung gegen GEZ


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?