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Israel : Stipendium für Propaganda

Nach einem Bericht von "Haaretz" plant die israelische Regierung Studenten zu unterstützen, die positive Beiträge fürs ausländische Publikum ins Internet einstellen, um das Image des Staates Israel ins positive Licht zu rücken.

Die Studenten sollen in Einheiten an vielen Universitäten eingesetzt werden. Der leitende Student, der ein volles Stipendium bekommt, hat drei untergestellte Studenten, die jeweils in den Teilbereichen Sprache, Grafik und Forschung spezialisiert sind.

Alon Liel, ehemaliger Generaldirektor des israelischen Außenministeriums, kritisierte das Vorgehen der Regierung als "ziemlich widerlich".


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WebReporter: Laz61
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Israel, Propaganda, Stipendium
Quelle: www.independent.co.uk

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.08.2013 10:53 Uhr von mort76
 
+4 | -1
 
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...unsere verehrte Angela "IM Erika" Merkel hat doch offiziell "Agitation und Propaganda" studiert...ja, das ist auch ziemlich wiederlich.
Scheint sich aber auszuzahlen...
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16.08.2013 11:08 Uhr von FrankaFra
 
+5 | -2
 
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Hat man selbst auf tagesschau.de
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16.08.2013 11:22 Uhr von Patreo
 
+1 | -4
 
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But Alon Liel, the doveish former director-general of the Israeli foreign ministry, criticised the plan as “quite disgusting”. “University students should be educated to think freely. When you buy the mind of a student, he becomes a puppet of the Israeli government grant,” he said. “You can give a grant to do social work or teach but not to do propaganda on controversial issues for the government.

Ich hoffe, dass Liel dafür keine Nachteile in seiner Karriere zu erwarten hat für diese Aussage.
Gerade in Deutschland wäre solch eine positive (bezahlte) Darstellung an Universitäten gefährlich, weil es zumindest aus meiner früheren Universität kaum Regularien gab so etwas zu unterbinden. Besonders wenn man solche Netzwerke wie FACEBOOK und Twitter dafür missbraucht.
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16.08.2013 11:48 Uhr von Klugbeutel
 
+8 | -4
 
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"Alon Liel, ehemaliger Generaldirektor des israelischen Außenministeriums, kritisierte das Vorgehen der Regierung als "ziemlich widerlich"

Die komplette Politik die Israel betreibt ist ziemlich widerlich und dreckig, das ist nichts neues
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16.08.2013 11:51 Uhr von free4gaza
 
+5 | -4
 
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Erst Studium durch Stipendium finanzieren dann garantierten Arbeitsplatz bei SPIEGEL.de Verlag. So läuft das also ab !
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16.08.2013 12:09 Uhr von Patreo
 
+1 | -4
 
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16.08.2013 12:27 Uhr von Patreo
 
+0 | -4
 
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Tuepscha du weißt dass du mit der Harretz auch eine zionistische Zeitung zitierst?
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16.08.2013 12:40 Uhr von maki
 
+3 | -4
 
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Der alte Goebbels wäre stolz auf die...
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16.08.2013 13:08 Uhr von Herribert_King
 
+3 | -5
 
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News ist falsch, dass ganze wird erst eingerichtet. Nirgends geht aus dem Artikel hervor, dass das schon betrieben wird.

"plans to provide" aus der Quelle.

Und @nochmalblabla

Nur weil Haaretz kritisch gegenüber der Regierung ist (weil Haaretz eine Linke Zeitung ist) sind sie noch lange nicht nicht zionistisch. Da Israel die direkte Folge des Zionismus ist, ist die israelische Zeitung Haaretz natülich ebenfalls zionistisch, oder fordern sie den Staat Israel abzuschaffen?
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16.08.2013 13:16 Uhr von Patreo
 
+3 | -3
 
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Das stimmt und es ist eine sehr wichtige Zeitung, die sich gottseidank immer noch hält.
Aber Leonid Nevzlin (welcher 20 Prozent Anteile an der Haaretz hat) als nicht zionistisch zu betrachten ist fraglich. Er ist russischer Jude, der zum israelischen Staatsbürger geworden ist.
In diesem Fall aufgrund der Kriterien des Zionismus.
Die Haaretz ist politisch Links und Liberal aber im Kern verneint sie doch nicht die Existenz Israels?

Unter den Journalisten der Haaretz befindet sich auch ein ehemaliger Verteidigungsminister (Moshe Arens)
oder Bradly Burston der schon für die Jerusalem Post geschrieben hat.
Friedensaktivist Zeev Sternhell beschreibt: I am not only a Zionist, I am a super-Zionist. For me, Zionism was and remains the right of the Jews to control their fate and their future. I consider the right of human beings to be their own masters a natural right. A right of which the Jews were deprived by history and which Zionism restored to them. That is its deep meaning.

Gleichzeit ist er aber entschiedener Gegner der Siedlungspolititk:

The Israeli historian Zeev Sternhell, a professor of political science at Hebrew University in Jerusalem, known for his strong opposition to the construction of settlements in the West Bank, was slightly injured, Thursday 25 September by an explosive device outside his house. The police said they were suspecting the Israeli ultranationalist circles of being responsible for the attack.

http://www.medea.be/...
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16.08.2013 13:20 Uhr von maki
 
+4 | -3
 
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Klar, dass "Vollstipendiat" H. King das dementieren muss... :-D
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16.08.2013 13:23 Uhr von Herribert_King
 
+3 | -5
 
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16.08.2013 13:20 Uhr von maki

Was habe ich denn dementiert?
Ich habe die Quelle zitiert.

Und da ich nichtmal israelischer Staatsbürger bin, werde ich wohl leider nicht in den Genuss eines solchen Stipendiums kommen. Abgesehen davon hätte ich auch kein Problem das zuzugeben. Ich sage schließlich die Wahrheit basierend auf Fakten.. also wozu lügen?
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16.08.2013 13:51 Uhr von Patreo
 
+1 | -4
 
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Nochmalblabla die Wichtigkeit von Haaretz hab ich nicht bestritten. Meine Äußerung richtete sich an Tuepscha und der Aussage, welche Zionismus als Anschauung a priori als Verbrechen abtut (wie ja auch Ghost Rider)
Aber da Tuepscha selbst die Haaretz als Gegenbeispiel für zionistische Propaganda zitierte, erschien mir das unlogisch.
Gegen Zionismus insgesamt zu sein und als Beispiel des Kampfes gegen zionistische Propaganda eine zionistische Zeitung aufzeigen, die eben diese Propaganda aufdeckt.

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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16.08.2013 14:30 Uhr von free4gaza
 
+6 | -3
 
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@SerienEinzelfall
>Israel ist technologisch bedeutsamer als alle arabischen Staaten zusammen

Hast du dich mal gefragt, weshalb ein Land die in 1967 mit Gewalt gegründet wurde, heute soviel Geld hat und wie du gesagt hast, technologisch soweit ist?
Ohne Unterstützung wären Sie nie soweit gekommen.

Die USA ist sowohl politisch als auch finanziell der Hauptunterstützer Israelis.
Leider "musste" Deutschland wegen der Geschichte auch Abgaben machen, vorallem die U-Boote im Wert von mehreren Millionen Dollar.

Glaub mir, wenn die Araber einen anständigen Staat sowie moderne Forschungszentren hätten, wären Sie auch soweit gewesen.

Aber du siehts ja, die USA und Israelis haben die dreckigen Fingern überall, Sie wollen das Auferstehen der arabische Ländern in aller Form verhindern.
Bisher hat sich der Westen+USA überall eingemischt, aber Syrien und Ägypten warum nicht? Sie wissen dass es nix zu holen gibt und Israel reibt sich die Hände, weil die Araber in ihrer Umgebung sich selbst vernichten und Sie "offizell" nichts damit zu tun haben.
Die Welt schaut heute einfach zu und bedauern einfach die Massaker.

[ nachträglich editiert von free4gaza ]
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16.08.2013 14:43 Uhr von Patreo
 
+1 | -4
 
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Free4Gaza. Das Land ist vor 1967 gegründet worden.
Selbige Unterstützung könnte man den USA durch den Marshallplan auch bei Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg vorwerfen.

Saudi Arabien, Quatar, Kuweit und Arabischen Emirate beispielsweise haben einen massiven Erlös durch Erdölexporte. Aber gerade erstes Beispiel ist auf dem Stand eines Dritte Welt Landes. Eine kleine Oberschicht und überwiegende Unterschicht.
Diese Staaten haben die Macht ihre Politik zu diktieren (was sie auch tuen. Gerade Quatar unterstütz Gaza finanziell).
SA hat das Geld für moderne Einrichtungen, dennoch gilt es als Privileg nach wie vor in den USA zu studieren( für die die es sich leisten können)
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16.08.2013 15:04 Uhr von Herribert_King
 
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16.08.2013 14:30 Uhr von free4gaza

Die Palästinenser sind das am meist subventionierte Volk der Welt.
Die Millionen kommen von der EU, aber auch die USA geben jedes Jahr hunderte Millionen. Selbst Israel gibt Millionen. Quatar wurde ja bereits erwähnt.

Aber ja klar, Israel, USA und der böse Westen sind schuld das die arabischen Staaten nicht erblühen... :D Mach dich doch nicht lächerlich...

Und Israel wurde 1948 gegründet.

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