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Lkw schleppen 3,4 Milliarden Tonnen durch Deutschland

Über 83 Prozent der Güter in Deutschland werden auf den Straßen transportiert. Jährlich sind das rund 3,4 Milliarden Tonnen. Umweltfreundlichere Mittel wie Bahn oder Schiff landen unter ferner liefen.

Nur 374 Millionen Tonnen kommen per Schiene und 222 Millionen auf Flüssen zu den Abnehmern. Dabei sind die Straßen- und Umweltschäden vor allem durch Schwerlaster immens, auch die Unfälle häufen sich. Immerhin gilt die Bundesrepublik als Haupt-Transitland auf der Ost-West-Achse.

Der ökologische Wahnsinn geht weiter: Weltweit werden laut ADAC pro Minute 150 Autos verkauft, 1,2 Milliarden Motorfahrzeuge sind registriert. Tendenz: wachsend. Umweltfreundliche Transportmittel scheitern u.a. noch an hohen Kosten, geringen Subventionen und mangelnder Flexibilität.


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WebReporter: Stadtblatt-Pforzheim
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Umwelt, Milliarden, Transport, Lkw
Quelle: stadtblatt-pforzheim.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.08.2013 07:28 Uhr von no_trespassing
 
+1 | -2
 
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Wenn die Bahn so hohe Preise verlangt?!
Der Unterschied zur Schiene: Es gibt tausende Speditionen, aber nur 1 Bahn (Railion).
Die Frachtpreise beim Monopolisten sind im Vergleich zur Straße horrend.
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16.08.2013 09:09 Uhr von jens3001
 
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no_trespassing

"Es gibt tausende Speditionen, aber nur 1 Bahn"


Blödsinn. Gerade was den Güterverkehr angeht gibt es zig verschiedene Anbieter - die halt das Schienennetz der Deutschen Bahn nutzen, dennoch aber selbstständig sind.


Die Frachtpreise via Schiene sind gar nicht mal so hoch. Und man hat den Vorteil gerade Schwergut wesentlich günstiger zu transportieren als auf der Straße.
Des Weiteren ist die Bahn nahezu unabhängig von Wetter, Staus, Bauarbeiten an der Straße, Fahrerpausen (immerhin 9 Stunden am Stück je Werktag je Fahrer).


@tsunami13: Verwechsle nicht den Personenverkehr mit dem Güterverkehr.
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16.08.2013 09:20 Uhr von Delios
 
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@jens3001
Irgendeinen Grund muss es ja haben, dass die Unternehmen eher auf die Speditionen zurückgreifen als auf den Schienenverkehr.
Bei einer Werksführung eines größeren deutschen Automobilherstellers sagte der Sprecher, dass es schon eine Reihe von logistischen Nachteilen gibt sich über Schiene beliefern zu lassen.
Wie zum Beispiel mangelhafte Organisation auf dem Transportweg, der Umstand, dass man mit dem LKW zur Bahn und dann wieder mit dem LKW zum Unternehmen muss und dass bei kurzfristigen Lieferungen Speditionen flexibler sind als die Bahn.
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16.08.2013 09:56 Uhr von Jlaebbischer
 
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Das kommt davon, wenn man die Gleise, welche früher bis in die Industrie- und Gewerbegebiete gingen, wegreisst.
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16.08.2013 13:00 Uhr von jens3001
 
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Delios,

jep, da hast du natürlich Recht.

Ein sehr großes Manko ist bei der Bahn, dass man Vor- und Nachläufe per LKW erledigen muß.

ABER........ sehr viele Firmen, gerade diejenigen mit Schwergütern, Schüttgütern, etc. haben ihren eigenen Gleisanschluß. Damit entfällt das auch.

Des Weiteren kann mit der Bahn wesentlich mehr Ware transportiert werden als mit dem LKW. Gerade bei sehr häufigen Sendungen mit großem Volumen oder auch hohem Gewicht ist das sehr praktisch.


Es kommt darauf an was man will und braucht.

Wenn ich mir als Alleinstehender einen Ford Galaxy kaufe ist das meistens Unsinn. Da tut es auch ein Kleinwagen oder (wems gefällt) Sportwagen.

Man kann Bahn und LKW daher nur bedingt miteinander vergleichen, weil sie eben beide ihre Vor- und Nachteile haben und nicht jede Lösung auch für jede Ware geeignet ist.


Da Schienennetz wurde in den letzten Jahren gewaltig ausgebaut. Es gibt inzwischen wesentlich mehr Zugverbindungen quer durch Europa als früher. Auch die "rollende Landstraße" (LKW samt fahrer gehen auf die Schiene) oder einfach nur Trailer die auf einen Zug aufgesetzt werden gibt es heutzutage wesentlich häufiger als noch vor 10 oder 15 Jahren.

Und man hat einige Kostenvorteile dadurch (z.B. wenn man seinen Trailer auf die Schiene setzt braucht man für den Hauptteil der Strecke keinen Fahrer und keine Zugmaschine - nur davor und danach).

Ein weiterer großer Nachteil ist eine relativ lange Laufzeit für die Bahn - auf bestimmten Strecken.


Und man darf nicht vergessen, dass sehr viele die Straßen-Variante wählen weil "es einfach immer so gemacht wurde".

Diese Umstellung muß erst noch an die Kunden (und Spediteure) verkauft werden. Denn meist hat man doch Scheuklappen auf und begeht ausgetretene Wege.
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17.08.2013 01:27 Uhr von Stadtblatt-Pforzheim
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