15.08.13 07:20 Uhr
 4.879
 

Der Durchbruch? Forschern gelingt beeindruckende Quantenteleportation

Einem Team von Wissenschaftlern aus der Schweiz ist es jetzt zum ersten Mal weltweit gelungen, Informationen von einem Ort zu einem anderen Ort zu "beamen".

Konkret handelte es sich um eine Information in einem Festkörpersystem. Dieser Festkörper war ein Chip, auf welchem die betreffenden Informationen nach den Regeln der Quantenphysik gespeichert waren.

Die Forscher erklären, dass die Informationen dabei von einer Ecke des Chips in eine andere Ecke übertragen wurden, ohne dass physikalische Teilchen den Weg von der Sender-Ecke in die Empfänger-Ecke gewandert wären. Die Strecke betrug rund sechs Millimeter.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Durchbruch, Information, Teleportation
Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Wissenschaft: Frühstück ist so gefährlich wie Rauchen
Fantasiewissenschaft: Wie lange würden wir eine Zombieepidemie überleben?
US-Justizministerium verklagt Oracle: Weiße Angestellte bekommen mehr Gehalt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
15.08.2013 07:24 Uhr von montolui
 
+7 | -23
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
15.08.2013 09:16 Uhr von Bildungsminister
 
+15 | -1
 
ANZEIGEN
@ tsunami13

WLAN funktioniert aber auch nur in einem gewissen Radius (Funkreichweite), und auch nur dann, wenn grundsätzlich keine Störungen auf der Wegstrecke von A nach B vorliegen. Außerdem hat man hier einen Informationsträger über welchen die Informationen versendet werden, z.B. Radiowellen oder Licht.

Bei dem hier dargestellten Verfahren funktioniert das aber anders. Dabei geht es primär um verschränkte Teilchen. Es werden dabei keine Informationsträger verwendet, sondern einzig die Information übergeben, gänzlich ohne Übertragung. Ändert man etwas, dann ist es augenblicklich auch am Zielort verändert, ohne das eine Übertragung stattgefunden hat. Ein wenig kann man das mit einem Spiegelbild vergleichen.

Informationen, wie auch immer diese aussehen mögen, sind omnipräsent und zwar in dem Augenblick wo sie übergeben werden. Die Vision dahinter ist die, dass Informationen ohne zeitliche Verzögerung übertragen werden können, und in der Theorie funktioniert das ohne Rücksicht auf Wegstrecken. Wenn heute ein Funksignal zum Mars-Rover geschickt wird, dann dauert das Zeit X. Mit der hier dargestellten Technologie würde es diese zeitliche Verzögerung nicht mehr geben.

Ein hoch komplexes Thema, bei dem ich den Durchbruch indes noch lange nicht sehe.
Kommentar ansehen
15.08.2013 09:22 Uhr von Airstream
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
Interessanter Ansatz, sollte hier irgendwann mal ein echter Durchbruch kommen wäre das eine noch stärkere Revolution in der Nachrichtenübertragung als damals das Telefon, oder das Internet.
Kommentar ansehen
15.08.2013 10:08 Uhr von BlackMamba61
 
+0 | -10
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
15.08.2013 11:17 Uhr von Slingshot
 
+2 | -6
 
ANZEIGEN
Ja, definitiv Minus für die beschissene Lügenquelle.
Kommentar ansehen
15.08.2013 11:37 Uhr von Bastelpeter
 
+2 | -5
 
ANZEIGEN
trotz schlechter Quelle guter Beitrag
Kommentar ansehen
15.08.2013 13:57 Uhr von ghostinside
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Im Juli 2009 haben Forscher der Universitäten in Auckland (Neuseeland), Griffith Universität in Queensland (Australien) und Doha (Katar) eine Methode vorgeschlagen, wie man einen Lichtstrahl oder ein komplettes Quantenfeld, inklusive den Fluktuationen über die Zeit hinweg, teleportieren kann. Diese „starke“ Teleportation (inklusive der Fluktuationen) wird als eine Voraussetzung für einige Quanteninformationsanwendungen angesehen und könnte zur Teleportation von Quantenbildern führen.[5]

Im Mai 2010 berichtete das Wissenschaftsmagazin Nature über die erfolgreiche Quantenteleportation über eine Entfernung von 16 Kilometer im Freiland durchgeführt von einem chinesischen Team unter der Leitung von Xian-Min Jin. Erreicht wurde eine mittlere Genauigkeit von 89 Prozent, was deutlich über der klassisch zu erwartenden Grenze von 2/3 liegt.[6]

Im Mai 2012 haben Forscher der Chinesischen Universität für Wissenschaft und Technik nach eigenen Angaben mit Hilfe eines Lasers eine Entfernung von 97 Kilometer überwunden und damit einen neuen Rekord aufgestellt.[7][8][9]

Im September 2012 veröffentlichte das Wissenschaftsmagazin Nature einen Bericht über eine Quantenteleportation über eine Entfernung von 143 km von La Palma nach Teneriffa.[10]

Wiki...
Kommentar ansehen
15.08.2013 21:40 Uhr von Mauzen
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Lustig wie die Leute hier mit der Quelle umgehen. Würde sich manche der Kommentatoren hier mal die Zeit nehmen, die Quelle anzugucken, wüssten sie, dass grenzwissenschaft-aktuell üblicherweise direkt mit den originalen Erstmeldungen oder den wissenschaftlichen papers arbeitet. Es wird kein Müll dazugepackt und nichts wichtiges ausgelassen.
Qualitativ steht GW meist besser da als Spiegel und Co, ob ein "blogspot" im Namen steht oder nicht ist dabei leider völlig egal.

Dann mal weiterhin viel Spass beim BILD lesen.

Refresh |<-- <-   1-8/8   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

So krank!: Deutscher vergewaltigt Baby zu Tode
40.000 Obdachlose leben jetzt im Winter auf Deutschlands Straßen
Tennis/Australian Open: Angelique Kerber im Achtelfinale ausgeschieden


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?