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Offizieller Ausnahmezustand in Ägypten: Mehrere hundert Tote bei Lagerräumung

ShortNews berichtete bereits über die Räumung der Lager der Mursi-Anhänger in Kairo. Dabei gab es mehrere hundert Tote. Doch die Zahlen gehen erneut stark auseinander. Die Regierung spricht offiziell von 278 Toten, darunter 43 Polizisten.

Dagegen erklärten die Muslimbrüder, dass es mindestens 2.200 Tote gab und mehr als 10.000 Verletzte. Eine Sprecherin eines Krankenhauses in Kairo bestätigte indes 60 Leichen. Allerdings werde die Zahl der Toten in den nächsten Tagen noch steigen, da viele Personen schwere Verletzungen hätten.

Derweil hat die Militärregierung offiziell den Ausnahmezustand ausgerufen und ein Ausgehverbot zwischen 21:00 und 6:00 Uhr verhängt. Auch ist der Bahnverkehr nach Kairo eingeschränkt worden. Vize-Präsident und Hoffnungsträger El Baradei ist aufgrund der derzeitigen Gewalt zurückgetreten.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Tote, Ägypten, Lager, Ausnahmezustand, Räumung
Quelle: www.tagesschau.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.08.2013 08:36 Uhr von uhrknall
 
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So unterschiedlich ist das...

Die Demonstration gegen Mursi war friedlich, ohne Eingreifen des Militärs. Dann wurde der demokratisch gewählte Präsident abgesetzt.
Nun fordern andere Demonstranten den wieder zurück. Und schon rückt das Militär an, und es gibt Tote...

Auf welcher Seite wohl der Westen steht?
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15.08.2013 10:28 Uhr von Trallala2
 
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@uhrknall

Nun, die einen haben friedlich demonstriert, die anderen machten es anscheinend nicht.

Sieh mal, demokratisch gewählt zu werden ist eine Sache, aber in einigen Ländern bedeutet das für die Gewinner, dass glauben nun machen zu können was sie wollen. Sie kennen die westliche Demokratie nicht, sie glauben, dass sie nun die Macht gewonnen haben und ohne Einschränkungen walten können.

Das machte auch Mursi. Er ist zwar Präsident geworden, aber er gab sich selbst weitere Macht (was er nicht durfte) und beschränkte die Macht anderer Institutionen (was er auch nicht machen durfte).

"Auf welcher Seite wohl der Westen steht?"

Der Westen muss sich endlich für die richtige Seite entscheiden. Würde der Westen die Muslimbrüder unterstützen, es wäre Perlen von die Säue. Dafür würden sie weder einem danken noch etwas besser machen.
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15.08.2013 14:37 Uhr von Darksim
 
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Es trifft unter den Mursi Anhänger im Grunde immer die richtigen.

Ich habe erst gestern eine Kurzdoku aus Ägypten gesehen, wo eine junger Mursianhänger (um die 20 Jahre) vor laufender Kamera bestätigt, dass er für seine "Freiheit" sterben will. Und die "Freiheit" sei nun einmal seine Religion.

Die Leute dort sind teils so Panne im Kopf, dass sie ruhig sterben sollen, wenn sie das wollen. Die Vermisst doch keiner. Wie kann man nur so scharf darauf sein, wegen so eine kranke, fanatische Religion sein Leben zu lassen?

Für Drecksislamsiten typisch, greifen sie, nachdem sie logischerweise gegen die Armee keine Chance haben, wehrlose Christen in Ägypten an, und brennen dort Kirchen nieder. Zu nichts anderem, ist dieses Pack fähig. Eben nur Minderheiten angreifen.

Sie können gerne weiter "Demonstrationen" abhalten. So wird es bestimmt noch ein paar mehr von ihnen erwischen.

[ nachträglich editiert von Darksim ]

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