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Als Neonazi verdächtigter Berliner Bademeister: "Ich bin ausgestiegen"

In Berlin gab es Anschuldigungen gegen den Betriebsleiter des Freibads Plötzensee (ShortNews berichtete). Ihm wurde vorgeworfen, Neonazi zu sein. Im Gespräch mit der "B.Z." hat er seine rechtsextreme Vergangenheit nun eingeräumt, gleichzeitig aber betont, schon vor Jahren "ausgestiegen" zu sein.

Mike Z. gibt an, mehrere Jahre bei der NPD und auch kurze Zeit bei den sogenannten "Freien Nationalisten" aktiv gewesen zu sein. Im Frühjahr 2010 habe er jedoch begonnen, sich dort auszuklinken, weil seine "Kameraden" eine Vietnamesin beschimpften. Er habe erkannt, dass es nicht nur Deutschen schlecht ginge.

Mike Z. präsentiert gleich mehrere "Kronzeugen" für seine Läuterung: Zwei homosexuelle Rettungsschwimmer, ein jüdischer Gastronomie-Pächter und ein albanischer Pizza-Bäcker sagen übereinstimmend aus, dass der Bademeister sich nie wie ein Rechtsextremist geäußert habe.


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WebReporter: WolfGuest
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Berlin, Neonazi, Ausstieg, Freibad, Bademeister
Quelle: www.berliner-kurier.de

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