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Wirtschaft in der Euro-Zone kommt in Fahrt

Nachdem die Wirtschaftsleistung in der Euro-Zone in den letzten sechs Quartalen geschrumpft war, konnte im vergangenen Quartal erstmals wieder ein Plus verzeichnet werden.

Nach der längsten Rezession seit Einführung des Euro wuchs die Wirtschaft zwischen April und Juni um 0,3 Prozent. Besonders hervorzuheben ist Portugal, dessen Wirtschaft nach zweieinhalb Jahren Rückgang um beachtliche 1,1 Prozent zulegte.

Deutschland schaffte 0,7 Prozent und Frankreich 0,5 Prozent. Der Konjunkturchef des Ifo-Instituts meinte dazu: "Alles geht in die richtige Richtung - nach oben."


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WebReporter: Bud_Bundyy
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Steigerung, Euro-Zone
Quelle: www.spiegel.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.08.2013 17:46 Uhr von Bud_Bundyy
 
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Es werden viele hier nicht hören wollen: Es geht Bergauf - und vielleicht haben wir doch eine Chance unseren Wohlstand zu erhalten.
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14.08.2013 17:57 Uhr von majorpain
 
+10 | -0
 
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Nach den Wahlen kommt das große Erwachen.
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14.08.2013 18:10 Uhr von Bud_Bundyy
 
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Ich glaube jetzt nicht das die Bundestagswahlen (solange nicht die Linke o.ä.) drankommt für die europäische Wirtschaft von so großer Bedeutung ist.
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14.08.2013 18:20 Uhr von Sonny61
 
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Tal-Fahrt!
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14.08.2013 18:46 Uhr von Best_of_Capitalism
 
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@Bud_Bundyy

"Es werden viele hier nicht hören wollen: Es geht Bergauf"

Bergauf kann auch bedeuten das ich als Firma mehr Gewinne mache weil Du als Angestellter länger arbeitest ohne dabei mehr Geld zu bekommen, oder eine Lohnkürzung erhälst.

Wenn es tatsächlich so Bergauf gehen würde, das es uns allen besser geht, ja super.

Einfach Leiharbeit und 450€ Jobs abschaffen und einen Mindestlohn von 10€ einführen.

DANN sage ich auch das es Bergauf geht, mit weniger gebe ich mich nicht zufrieden.

Und bevor ich wieder höre "Ja BOC Du bist unqualifiziert und tralla la!!"

Mein persönlicher Stundenlohn ist derzeit bei 25€ Brutto, ich habe aber für grössere Firmen die wesentlich mehr Umsatz machen für 6,49€ die Stunde arbeiten müssen und manchmal "sogar" für 8,50€

Das habe ich eine Zeit lang gemacht weil ich nichts anderes gefunden habe, das mit meiner Rente bleibt dann spannend.

Deswegen rege ich mich so auf, weil ich der Meinung bin das hier viel manipuliert wird in den Medien und wir nicht einen grossen arbeitenden Teil der Bevölkerung an der Teilhabe ausschliessen sollten, nach dem Motto "Du bist unqualifiziert, sei froh das Du etwas zu essen hast".

Weiter möchte ich anmerken das ein Quartalsbericht zum Verlassen einer Rezession, sicherlich nicht ausreicht, aber vor der Wahl, na Ja:-)

[ nachträglich editiert von Best_of_Capitalism ]
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14.08.2013 19:26 Uhr von Bud_Bundyy
 
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@Best_of_Capitalism
Hier geht es erstmal um das Faß das keine Staaten Bankrott gehen und wir weiterhin ein verlässliches Zahlungsmittel haben.

Ich denke 25 € ist guter Bundes Durchschnitt, klar geht weniger und auch mehr. Wichtig ist das die Gehälter in den letzten 12 Monaten in vielen Branche mal wieder spürbar gestiegen sind.

Ich bin klar für einen Mindestlohn, den es sollte im schlechtesten Fall noch zum überleben reichen. Aber klar ist auch wer nichts gelernt hat und sonst keine großen Fähigkeiten an den Tag legt, der wird selten mehr als diesen verdienen. Es war aber oft auch dessen Entscheidung.
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14.08.2013 19:52 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+4 | -0
 
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"Hier geht es erstmal um das Faß das keine Staaten Bankrott gehen und wir weiterhin ein verlässliches Zahlungsmittel haben."

Nein darum geht es sicher nicht.

1. Weil es hier um den EU-Durchschnitt geht, wenn ein Land super stark ist bedeutet es noch lange nicht das ein anderes kurz vorm Bankrott ist, meist auch noch kleine wie Zypern die kaum eine Gewichtung haben, auf solche Daten.


2. Es ist nur ein Quartalsbericht um 0,7% deswegen werde ich mir kein Swimmingpool vor der Hütte bauen um anschließend eine Cocktailparty zu geben. (gelinde ausgedrückt)

"Ich bin klar für einen Mindestlohn, den es sollte im schlechtesten Fall noch zum überleben reichen. Aber klar ist auch wer nichts gelernt hat und sonst keine großen Fähigkeiten an den Tag legt, der wird selten mehr als diesen verdienen."

Da sind wir uns einig. Ein gerechter Lohn schützt auch vor Hartz IV und das muss Minimum sein!

"Es war aber oft auch dessen Entscheidung. "

Mit verlaub, aber ich habe meinen Schulabschluss und eine 3 Jährige Ausbildung absolviert, die ersten 7 Jahre im Berufsleben wurde ich dann vom Arbeitsmarkt und von der Gesellschaft wie ein Drogenabhängiger Schulabbrecher behandelt und das vergesse ich nicht!

Und über meien Rentenbescheid möchte ich nicht sprechen, auf dem bin ich nicht stolz und das obwohl ich auch zum Teil 2 Minijobs in meiner "Karriere" hatte.

Und Jemand der wirklich Drogenabhängig war und nicht Arbeiten ging (Mal RTL 2 Klischees aufbauen) der hat auch nicht weniger Rente als ich. (Zum jetzigen Zeitpunkt)

Darum Mindestlohn!

[ nachträglich editiert von Best_of_Capitalism ]
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14.08.2013 21:03 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -4
 
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@Best_of_Capitalism
" EU-Durchschnitt geht,"

Ja klar aber plus ist deutlich besser als 6 mal in Folge minus. ...und insgesamt haben sogar die Krisenstaaten ihren Fall verlangsamt. Ich denke auch das der Euro einen Staatsbankrott verkraftet, solange es kein großes Land oder einen Riesen Bankensektor trifft.

"Mit verlaub, aber ich habe meinen Schulabschluss und eine 3 Jährige Ausbildung absolviert, die ersten 7 Jahre "

...es muss nicht immer leicht sein, aber aufgrund deines Werdegangs bist du da wo du jetzt bist. ...und ja es gibt Menschen die wirklich pech haben, aber genauso gibt es welche die einfach nie etwas gemacht haben und sich dann im Alter von 25 Jahre wundern das man mit einem super schlechten Hauptschulabschluss, ohne Ausbildung und null Berufserfahrung keine Rosinen in den Arsch geblasen bekommt.

Was die Rente angeht, ich weiß jetzt nicht wie alt du bist, aber ich muss sagen mein Rentenbescheid hat sich in den letzten Jahren ganz gut gemacht, ich habe aber auch das Glück eine flankierenden Betriebsrente.
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14.08.2013 21:17 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+2 | -0
 
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@Bud_Bundyy

"Ja klar aber plus ist deutlich besser als 6 mal in Folge minus. ..."

Das ändert zum jetzigen Zeitpunkt rein gar nichts und ist nicht die Rede wert geschweige denn eine News.

".und insgesamt haben sogar die Krisenstaaten ihren Fall verlangsamt."

Das erweckt in mir ein müdes lächeln

"Ich denke auch das der Euro einen Staatsbankrott verkraftet, solange es kein großes Land oder einen Riesen Bankensektor trifft."

Der Euro wird dann aber mehr an Vertrauen verlieren und der Weg für größere Staaten ist geebnet.

"...es muss nicht immer leicht sein, aber aufgrund deines Werdegangs bist du da wo du jetzt bist. "

Ich habe gelitten für einen normalen Job, der selbstverständlich sein sollte.

"...und ja es gibt Menschen die wirklich pech haben, aber genauso gibt es welche die einfach nie etwas gemacht haben und sich dann im Alter von 25 Jahre wundern das man mit einem super schlechten Hauptschulabschluss, ohne Ausbildung und null Berufserfahrung keine Rosinen in den Arsch geblasen bekommt. "

Sowas gab es nach dem zweiten Weltkrieg zu hauf und diese haben Vermögen aufgebaut.

Wenn Du möchtest das Jemand vollzeit arbeitet, dann muss man ihm auch dafür so bezahlen das er vom Sozialstaat unabhängig ist, ansonsten macht das ganze System wenig Sinn.

"Was die Rente angeht, ich weiß jetzt nicht wie alt du bist, aber ich muss sagen mein Rentenbescheid hat sich in den letzten Jahren ganz gut gemacht, ich habe aber auch das Glück eine flankierenden Betriebsrente. "

Und ich habe das Glück nicht.

Bin ich jetzt ein Versager?
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14.08.2013 21:26 Uhr von Bud_Bundyy
 
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@Best_of_Capitalism


Es sagt keiner das dies ein riesen Schritt ist, nur das die Richtung stimmt und darüber sollte man sich freuen können.

"Sowas gab es nach dem zweiten Weltkrieg zu hauf und diese haben Vermögen aufgebaut. "

Ja das war eine andere Situation und ich glaube in dieser Generation war man aber auch bereit für sein voran kommen etwas zu leisten....

"Wenn Du möchtest das Jemand vollzeit arbeitet, dann muss man ihm auch dafür so bezahlen das er vom Sozialstaat unabhängig ist, ansonsten macht das ganze System wenig Sinn."

Klar, aber man darf dann halt auch nicht mehr erwarten...

"Bin ich jetzt ein Versager?"

Nö, aber du musst dann wohl etwas mehr vorsorgen.
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14.08.2013 22:00 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+3 | -0
 
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"Es sagt keiner das dies ein riesen Schritt ist, nur das die Richtung stimmt und darüber sollte man sich freuen können."

Mach in 3 Jahren eine News wenn diese Richtung kontinuirlich eingehalten wird.

"Ja das war eine andere Situation und ich glaube in dieser Generation war man aber auch bereit für sein voran kommen etwas zu leisten....
"
Ok, kleine Story von mir als BÖSER Hartzi damals

Wie du weißt habe ich für Niedriglöhne gearbeitet, ich hatte auch Minijobs, bevor ich 2 Minijobs hatte, dann hatte ich einen verloren und musste zum Amt. Hat das Amt (Jobcenter) mich gefördert? NEIN! Es hat mich behindert, als ich zu meiner Arbeitsvermittlerin sagte das ich Dienstag und Donnerstag auf Arbeit bin (minijob) notierte sie sich das und wann hat sie mich eingeladen zum Gespräch? Entweder Dienstag oder Donnerstag! Meine Idee war es damals aus diesen Minijob mit Arbeitseinsatz einen Vollzeitjob zu schaffen, daraus wurde nichts, denn ich wurde zu irgendwelchen Maßnahmen geschickt und musste meinen Arbeitgeber auf die Nerven gehen, das die mir bestätigen das ich Dienstag auch Dienst habe und es nicht anders geht (Das dieser was anderes zu tun hatte war der genervt und ich sammelte keine Pluspunkte)

Letzendlich habe den Job dann auch verloren, habe wieder was gefunden (Nichts spektakuläres) und wurde 3 Monate später zu Kasse gebeten, weil sich die Zahlungseingänge überschnitten.

Kurz gesagt, ich darf aussuchen wie ich sanktioniert werde, entweder ich lehne eine Arbeit einmalig ab und bekomme 33% Sanktion für 3 Monate vom Alg II Satz wo von Unterhaltszahlungen unberührt bleiben oder ich nehme eine Arbeit an und muss nahe zu 100% Sanktionen für einen ganzen Monat im Kauf nehmen wovon aber auch die Unterhaltszahlungen zu 60% betroffen sind.

Also eine FETTE Strafe dafür das man Arbeiten geht, wie soll ich das finden?

Deshalb kotzen mich deine Kommentare und deine Geisteshaltung vom faulen Hartz IV Empfänger an. (Was ich über die Zeit bei Shortnews lesen konnte)

Das ist Oldschool, das ist Out! Die sammeln doch nicht lieber Flaschen anstatt eine Beschäftigung nachzugehen, sorry!

"Nö, aber du musst dann wohl etwas mehr vorsorgen. "

Wenn ich denn kein Versager bin, wieso habe ich dann kein besseren Rentenbeischeid als jemand der keine Ausbildung machte und nicht gearbeitet hatte und NICHTS einzahlte?

Entweder bin ich ein Versager, oder das System hat versagt! Was denn jetzt? Beides geht nicht!

[ nachträglich editiert von Best_of_Capitalism ]
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15.08.2013 07:52 Uhr von Bud_Bundyy
 
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@Best_of_Capitalism

"Deshalb kotzen mich deine Kommentare und deine Geisteshaltung vom faulen Hartz IV Empfänger an. (Was ich über die Zeit bei Shortnews lesen konnte)"

Ich kann dich verstehen, und keiner erwartet das du dir den Schuh anziehst. Ich würde NIE sagen das jeder Bezieher ne faule Sau ist, oder das jeder Fallmanager gute Arbeit macht.

Es gibt beides.

Für mich gehen Leute nicht die nie etwas für ihre Zukunft gelernt haben und glauben für immer auf Kosten das Staates leben können und dann noch meinen das wäre ethisch OK.
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15.08.2013 08:18 Uhr von Best_of_Capitalism
 
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@ Bud_Bundyy and später @ All


"Ich kann dich verstehen, und keiner erwartet das du dir den Schuh anziehst. Ich würde NIE sagen das jeder Bezieher ne faule Sau ist, oder das jeder Fallmanager gute Arbeit macht.

Es gibt beides."

Dann differenziere das und suggeriere nicht das es ja Jeder wäre, denn das könnte man von deinem kommentaren denken, ich bin sicherlich nicht der Einzige der deine Kommentare so versteht.

"Für mich gehen Leute nicht die nie etwas für ihre Zukunft gelernt haben und glauben für immer auf Kosten das Staates leben können und dann noch meinen das wäre ethisch OK. "

Und ich finde es nicht ethisch OK, diese Leute (mit oder ohne Ausbildung) vom Jobcenter finfanziell zu zerstören wenn die sich entscheiden eine Arbeit anzunehmen, mit Rückzahlungsanforderungen die einer harten Sanktion gleich kommen, weil man Arbeiten geht.

Es gibt auch genug die damals sagten "Ich habe keine spezielle Ausbildung, ich nehme alles an" das machten die dann auch, wenn die dann 3 verschiedene Arbeitgeber im Jahr hatten (Meist Zeitarbeit auf Projekt weil Hilfstätigkeit) dann werden die auch auf 3 Geldeingänge im Jahr verzichten müssen, irgendwann merken die das auch das durch das Arbeiten gehen und im Zusammenhang damit die Existenz vom Jobcenter bedroht wird, während Leute die Zuhause bleiben keine Geldrückzahlungsforderungen vom Jobcenter erhalten.

@All

Wie kommen die Geldanforderungen zu Stande und wieso ist es ein Problem diese ans Jobcenter zurück zu bezahlen?

Angenommen Anfang September nimmt der Heutige Hartzer einen Job an der minimal höher entlohnt wird als Alg II.

Er bekommt im August für September Geld vom Jobcenter.
Dann bekommt er Ende September für September sein Gehalt.

Da sagt dsas Jobcenter "HALT! Sie haben für September Geld von uns bekommen, das zahlten wir Ihnen schon im August! wir möchten es wieder haben, da ein doppelter Geldeingang entstanden ist!"

Soweit alles mitbekommen?

Das nächste Problem, das Geld was am 31.08. für September gedacht ist, wird auch im September aufgebraucht sein, das Geld welches Ende September vom Arbeitgeber kommt, das wirst Du 1:1 für Oktober brauchen.

Von was soll man diese Geldrückzahlungsforderung denn abbezahlen? Und wieso sollte man sich diese harte Sanktion freiwillig antun? Man geht doch ARBEITEN! Wieso wird man BESTRAFT?

Und bei der Geldrückzahlungsanforderung ist es unerheblich ob man noch in der Probezeit ist oder zwischendurch den Job wieder verloren hat!

Solange das nicht behoben wird ist es ethisch OK sämtliche Arbeiten, insbesondere Projektbezogene wie Leiharbeit und ähnliches zu vermeiden!
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15.08.2013 21:06 Uhr von Bud_Bundyy
 
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@Best_of_Capitalism


"Dann differenziere das und suggeriere nicht das es ja Jeder wäre, denn das könnte man von deinem kommentaren denken, ich bin sicherlich nicht der Einzige der deine Kommentare so versteht."

Ja es soll so natürlich nicht wirken, es liegt wohl er daran das ich auf einen anderen Comment antworte und hier sind eben viele nach dem Motto Unterwegs: Der Staat ist scheiße und ALG2 ist der letzte Dreck.

Ich bin bestimmt 4-5 mal im Monat auf dem Jobcenter und habe mit so ziemlich allen Mitarbeitern auf verschiedenen Ebenen zu tun. Die meisten machen gute arbeit, einzelne können es nicht und manche sich "dumme Arschlöcher" mit denen man zwangsläufig mittelfristig vor Gericht landet.

Ja aber die Rückzahlungen sind logisch, ich versuche für meine Klienten immer beim JC kleine Raten auszuhandeln.

Aber klar ist es für den einzelnen eine Scheiß situation, aber aus dem Teufelskreis kommt man nur über Arbeit raus.
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15.08.2013 21:14 Uhr von Katerle
 
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"Ich bin bestimmt 4-5 mal im Monat auf dem Jobcenter und habe mit so ziemlich allen Mitarbeitern auf verschiedenen Ebenen zu tun. Die meisten machen gute arbeit, einzelne können es nicht und manche sich "dumme Arschlöcher" mit denen man zwangsläufig mittelfristig vor Gericht landet."

Ich weiß ja nicht was du für eine Wahrnehmung hast. aber wo ich bisher war, diejenigen hätte ich am liebsten selber nochmal zum Lehrgang geschickt.
Ich für meinen Teil musste 6 Wochen auf einen Änderungsbescheid warten um jetzt zu erfahren das plötzlich Unterlagen fehlen.

Träum weiter @Bud_bundyy
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15.08.2013 21:15 Uhr von Bud_Bundyy
 
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@Silvi86

Wir sind natürlich absolut gegensätzlicher Meinung.

Ich finde die Arbeitsmarktreformen als großteils gelungen, es fehlte der Mindestlohn und vielleicht wurden die Gewerkschaften etwas geschwächt.

Ich fand die "alte" Sozialhilfe unmöglich.


Heute arbeite ich im Schwerpunkt mit Wohnungslosen, meine Klienten bringe ich alle in ALG2 Regelbezug und sorge dafür das sie an unserem Sozialsystem partizipieren können (letzten Monat habe ich für einen EU-Ausländer sogar eine gesamte Zahnsanierung raus geschlagen).
Das mache gerne solange sie Mitarbeiten und ich denn Willen erkennen kann das sie an ihrem Leben etwas ändern wollen.
Wenn nicht können sie sehen wie und was sie machen, aber ohne mich.
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15.08.2013 21:18 Uhr von Bud_Bundyy
 
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@Katerle

Es muss nicht überall gleich sein und das es schnell geht würde ich nicht behaupten.

Ich kenne im Kreis 3 Jobcenter und die Arbeitssituation ist nicht leicht, die haben alle 200% der Falle die leistbar sind, in einem JC waren von 23 nur 9 auf der Arbeit der rest Urlaub oder Krank.

Das ist ein richtiger scheiss Job, würde ich nicht machen, dann eher aufm Bau,
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15.08.2013 22:44 Uhr von Best_of_Capitalism
 
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@ Bud_Bundyy


"Ja es soll so natürlich nicht wirken, es liegt wohl er daran das ich auf einen anderen Comment antworte und hier sind eben viele nach dem Motto Unterwegs: Der Staat ist scheiße und ALG2 ist der letzte Dreck. "

Dank meinen Erfahrungen die ich über 7 Jahre lang gemacht hatte, davon die meiste Zeit mit Arbeit, kann ich diese denke nachvollziehen.

Selbst von meinen Verwandten wurde ich nur müde belächelt von anderen in der Gesellschaft gar runtergeputzt als bekannt wurde das ich ein Niedriglöhner bin!

Das traurige ist, das dieses Land auf finanziellen Hilfen der Amerikaner aufgebaut wurde und nicht durch fleiß und willenskraft der Deutschen allein. Diese Leute nenne ich liebevoll "Marshall-Plan Empfänger". Ohne diese fundamentale Hilfe wäre Deutschland heute mit einem Bauernstaat zu vergleichen. (Vorbilder seitens meiner Vorfahren sehe ich hier nicht)

"Ich bin bestimmt 4-5 mal im Monat auf dem Jobcenter und habe mit so ziemlich allen Mitarbeitern auf verschiedenen Ebenen zu tun. Die meisten machen gute arbeit, einzelne können es nicht und manche sich "dumme Arschlöcher" mit denen man zwangsläufig mittelfristig vor Gericht landet."

Und letzere dürfen da nicht beschäftigt werden und da wunderst Du dich über die denke mancher Leute obwohl Du es selber besser wissen müsstest?


"Ja aber die Rückzahlungen sind logisch"

Erstens kommen diese einer harten Sanktion gleich. Zweitens spart das JC nicht einen Cent, im Gegenteil man erzieht systematische Arbeitsverweigerer heran!

Du glaubst doch nicht ernsthaft das Jemand der öfter Rückzahlungen leisten musste, noch aktiv selber einen Job sucht nachdem er wieder in Hartz IV reingeraten ist, oder?

Mathematisch sind diese Rückzahlungen nicht logisch, denn Du bekommst faktisch nicht mehr Geld.

Du hast einen Geldeingang Ende August für September vom Jobcenter und vom Arbeitgeber Ende September für September welches Du aber im Oktober einsetzt.

Wo hast Du mathematisch mehr Geld?
Buchungstechnisch (2 September-Geldeingänge einer im August für September den anderen im Ende September)
Mathematisch (nicht 1€ mehr generiert)

Den jeweiligen Geldeingang (Egal ob Alg II oder Gehalt) brauchst Du für den nächsten Monat um zu Leben!


"ich versuche für meine Klienten immer beim JC kleine Raten auszuhandeln."

Sag mal deinen Klienten die sollen sich vom Arbeitgeber das ERSTE Gehalt, so auszahlen das es am 1. des folgenden Monats drauf kommt, dann müssen die wegen einen Tag unterschied NICHTS zurückzahlen! (Von daher verstehe ich die Logik erst recht nicht)

Bei manch einen Arbeitgeber klappt das, wie bei meinem jetzigen, ansonsten hätte ich weiter gesucht.

"Aber klar ist es für den einzelnen eine Scheiß situation, aber aus dem Teufelskreis kommt man nur über Arbeit raus. "

Also ich bin trotz Arbeit eine lange Zeit wieder reingekommen und das jedesmal ärmer als vorher. Übrigens war das sogar normal denn bei den Firmen bei denen ich war, war immer eine hohe fluktation.

Da war mal ein Beamter zur Vertretung des Fallmanagers beim Jobcenter (welcher aus einer ganz anderen Behörde kam) der fragte mich tatsächlich wieso ich so "naiv" wäre und solche miesen Jobs annehmen würde. (mit Kopfschütteln und provozierendem Blick fragte er mich) Den musste ich erstmal die Hartz-Gesetze erklären und das ich sonst von seinen Kollegen sanktioniert werde, sein Mund stand aber weit offen als er das hörte :-)

So viel zum qualifizierten Deutschland und seine Behörden und Arbeit holt einen da raus!

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