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Bahnchef Rüdiger Grube in Kritik: Mit Anrufen Mitarbeiter zum Urlaubsaufschub gedrängt?

Im Mainzer Hauptbahnhof herrscht seit Tagen Chaos, weil zu viele Mitarbeiter im Urlaub oder krank sind (ShortNews berichtete).

Nun rief Bahnchef Rüdiger Grube höchstpersönlich die Mitarbeiter an und bat sie, ihren Urlaub zu verschieben. Druck wurde angeblich nicht aufgebaut.

Die Eisenbahner-Gewerkschaft ist jedoch empört und nennt dies ein "Ding der Unmöglichkeit".


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kritik, Urlaub, Verschiebung, Rüdiger Grube, Mitarbeit, Telefonanruf
Quelle: www.sueddeutsche.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.08.2013 16:16 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -0
 
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Das passiert in zahllosen Firmen tagtäglich. Ich kann mich an zahllose Fälle erinnern, wo Mitarbeiter nicht in Urlaub konnten, weil ein Auftrag klemmte oder Termindruck herrschte. Oft war das sehr ärgerlich, weil man den Urlaub des Ehepartners, oder den der Kinder nicht verschieben konnte, und diese allein gefahren sind.
Viele bekommen ihren Urlaub nicht einmal zugesagt, weil die Firma bis zum Schluss nicht weiss, ob er in die Planung passt.
Darüber redet keiner.
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14.08.2013 16:20 Uhr von SN_Spitfire
 
+2 | -0
 
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Ist schon komisch, dass die Vorgesetzten der Arbeiter sowas nicht haben kommen sehen, denn der Urlaub wurde schliesslich von denen abgesegnet und genehmigt.

Selbst in unserem Großunternehmen läuft es so, dass der Betrieb zu jeder Tages- und Nachtzeit absolut ausfallsicher und zuverlässig vonstatten geht. Wenn das nicht gewährleistet ist, wird schichtweise Urlaub genehmigt.

Wenn allerdings dem Hauptteil der Mitarbeiter, in den vergangenen Wochen, die Hitze zu Kopf gestiegen ist und man daher sich krank meldet, dann wirds durchaus eng.

Ich kann mir aber die Personalkonstellation nicht so ganz vorstellen. Gehts hier um insgesamt 30 Arbeiter, von denen 10 anwensend, 10 im Urlaub und 10 krank sind, oder um wieviel Arbeiter gehts hier?
Das wird irgendwie nie erwähnt und ehrlich gesagt vermisse ich so eine Angabe.
Bei 10 Fahrdienstleitern kann ich die Sache verstehen, da ists halt bescheiden und es sollte Abhilfe geschaffen werden. Bei über 20 sehe ich das Problem eher beim Vorgesetzten, der den Urlaub genehmigt hat.

Dass man dann trotzdem dem Grube eins an den Karren fährt ist hier leider der falsche Ansatz.

Dennoch zeigt die News ein: Der Fisch fängt am Kopf an zu stinken...
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14.08.2013 16:58 Uhr von demokratie-bewahren
 
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Ist doch völlig normal in einem Notfall, wird in jeder Firma bei solchen Problemen versucht werden. Nur bei den verwöhnten Ex-Staatsbetrieblern in Staatsbesitz wird davon ein Aufhebens gemöcht. Hatte nach einer Überschwemmung nicht mal angerufen, sondern Mitarbeiter haben selbst angerufen um nachzufragen, dann konnte alles abgestimmt werden. Weg mit der Bahn in der Form, Überlandbusse und andere Betreiber, denn die Eisenbahn ist zu wichtig für so einen Unsinn.

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