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Trotz Bürgerbeschwerden: Sixt-Werbung mit Mollath rechtlich wohl zulässig

Sixt ist bekannt für seine provozierende Werbung. Derzeit nutzt man hierfür den Fall Mollath (ShortNews berichtete). Man zeigt Mollath und legt ihm ein Zitat in den Mund: "Wenn hier jemand verrückt ist, dann der Sixt mit seinen Preisen."

Beim Werberat sind diesbezüglich viele Beschwerden von Bürgern eingegangen. Doch dies nutzt wohl nichts. In einem Interview sagt der Kölner Medienrechtler Christian Solmecke, dass man wohl zu dem Schluss kommen müsse, dass die Aktion rechtmäßig sei. Auch Mollath selbst könne nichts dagegen tun.

Trotz der Tatsache, dass er unfreiwillig in die Situation kam, müsse er es hinnehmen, dass er als Person der Zeitgeschichte gilt. Hier greift das öffentliche Informationsinteresse. Ein Honorar stünde ihm nicht zu. Nur wenn eine Persönlichkeitsverletzung festgestellt würde, könne er mit Schadensersatz rechnen.


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WebReporter: Schmollschwund
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Werbung, Sixt, Gustl Mollath
Quelle: www.fr-online.de

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