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Deutschland: Amazon verkauft gefährliche Waffen im Internet

Ob Pfefferspray-Pistolen, Wurfmesser oder Schlagstöcke: Auch Amazon verkauft gefährliche Waffen in Deutschland.

Dank einer Gesetzeslücke dürfen diese und ähnliche Waffen frei gekauft und zum Teil ohne Erlaubnis mitgeführt werden. Der Einsatz ist zwar verboten, kann jedoch nur schwer kontrolliert werden.

Immer wieder kommt es zu schweren Verletzungen - vor allem auch an Silvester durch sogenannte "Signalwaffen", die Reizgas, Raketen und starke Böller verschießen. Auf kurze Distanzen sind solche Produkte äußerst gefährlich. Sie können zu Erblindung, Hörschäden oder noch Schlimmerem führen.


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WebReporter: Stadtblatt-Pforzheim
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Internet, Waffe, Amazon
Quelle: stadtblatt-pforzheim.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.08.2013 07:12 Uhr von HelgaMaria
 
+50 | -3
 
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Das sind also gefährliche Waffen. Die verkaufen auch Steakmesser, Brecheisen und Schirme, die haben eine gefährliche Eisenspitze!

Jeder Stock im Wald kann eine Waffe sein. Die genannten Dinge werden erst zu Waffen, wenn man sie diesem Zweck zuführt.
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14.08.2013 07:30 Uhr von Doloro
 
+25 | -1
 
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Was hat das jetzt genau mit Amazon zu tun?

Das ist auch keine Gesetzeslücke, sondern Absicht. Man kann ja nicht alles verbieten.

[ nachträglich editiert von Doloro ]
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14.08.2013 07:44 Uhr von MerZomX
 
+5 | -26
 
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14.08.2013 08:35 Uhr von PeterLustig2009
 
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@Mister-L
[...]Wir haben in D so strenge Waffengesetze und dennoch stören sich Leute an sowas,irgendwann kann man sich in D gar nicht mehr schützen.
Die bösen jucken die Verbote eh nicht die holen sich die Waffen auf dem Schwarzmarkt und ob man die nicht tragen darf juckt die keinen Millimeter.............

Täterschutz über Opferschutz,so sieht es momentan aus...... [...]

Nette Polemik aber dann sollten wir vielleicht amerikanische Waffengesetze einführen. Denn was nützt es mir wenn ich ein Messerchen kaufe (weil ich das darf) aber der Böse ne Knarre hat?
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14.08.2013 09:10 Uhr von The_eye_of_Horus
 
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Autor + Quelle = Minus
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14.08.2013 09:30 Uhr von TomHao
 
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Cool danke, wusste ich noch gar nicht... werd direkt mal "zuschlagen"...
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14.08.2013 09:55 Uhr von Firefox2001
 
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@Peter Lustig

>>Nette Polemik aber dann sollten wir vielleicht amerikanische Waffengesetze einführen. Denn was nützt es mir wenn ich ein Messerchen kaufe (weil ich das darf) aber der Böse ne Knarre hat?

und dann? Dann habt ihr beide eine scharfe Waffe und der Schnellere ist der Sieger. USA Live wo man schon wegen einem Parkplatz erschossen wurde. In Texas war das glaub ich.

Wie hieß das doch immer? "...from my cold dead hands..."
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14.08.2013 09:56 Uhr von Klugbeutel
 
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Silvesterraketen Küchenmesser und Böller können die gleichen Verletzungen hervorrufen.
Soll man jetzt alles verbieten?
Schwachsinnige News.
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14.08.2013 10:12 Uhr von keakzzz
 
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@HelgaMaria
naja, der Vergleich hinkt schon etwas.

ein Schirm hilft gegen Regen, das Steakmesser benutzt man beim Essen. aber was wären denn die legalen Anwendungsbereiche von einem Schlagstock?
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14.08.2013 10:29 Uhr von Azureon
 
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Aber Küchenmesser sind okay was?
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14.08.2013 10:36 Uhr von PeterLustig2009
 
+0 | -2
 
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@Firefox
Du hast meinen Post nicht verstanden.


Es ging darum dass Mister-L meinte dass die Gesetze Täter schützen weil es verboten wäre sich zu schützen (da man die Waffen nicht einfach so kaufen darf)

Demnach müsste man das amerikanische Waffengesetz anwenden um sich schützen zu können.


Dass das Schwachsinn ist steht außer Frage.
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14.08.2013 11:20 Uhr von EvilMoe523
 
+1 | -0
 
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@ keakzzz

Vielleicht Selbstverteidigung?

Es soll Menschen geben, die kaufen sich auch "Waffen" um sich auf dem Heimweg im Dunkeln in gefährlichen Gegenden sicherer zu führen und vielleicht auch nie wirklich einsetzen...

Wer wirklich vor hat Jemanden Schaden zu zu fügen, der bekommt von überall her Gegenstände mit denen man wunderbar Jemand um die Ecke bringen könnte und braucht in der Tat kein Amazon dafür ;)

Fazit:

Kann Amazon verkaufen, dadurch passieren auch nicht mehr Unfälle und Gewalttaten als durch die Dummheit der Menschen so schon entstehen :)
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14.08.2013 12:08 Uhr von Ares1964
 
+0 | -2
 
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@ Mister-L man braucht für eine Schreckschusswaffe keinen kleinen Waffenschein,wenn man eine Schreckschusswaffe kauft muss man zwar den Perso vorlegen und man ist registriert,man darf die Waffe auch mitführen,nur das Magazin muss extra aufbewahrt werden.

Ansonsten bin ich der Meinung das man solche Waffen überall bekommen kan,wen man Bescheid weiß,,,,,,,,,,,,,,ich wäre aber für ein Verbot solcher Waffen.
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14.08.2013 12:54 Uhr von StraßenKind
 
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Das ist ja mal ne´News fürs Stadtblatt-Pforzheim...
*kopfschüttel*
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14.08.2013 13:15 Uhr von Superplopp
 
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Ob man das nun eine Gesetzeslücke nennen sollte ist fraglich.

Jeder Bürger sollte Waffen haben dürfen.

Selbst wenn der Einsatz verboten ist, im Notfall ist jedes Mittel erlaubt solange es sich um das geringste Mittel handelt. Deswegen darf ich Pfefferspray auch gegen Menschen einsetzen.

Diese Waffen kann man übrigens auch in jedem Waffenladen für frei verkäufliche Waffen kaufen.
Kugelschreiber und Bleistifte sind tödliche Waffen. Stadtblatt-Pforzheim, versuchst du Angst zu schüren?
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14.08.2013 13:29 Uhr von Brain.exe
 
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Amazon ist aber nicht schuld das es dadurch zu verletzungen kommt, die dummen "Erwachsenen" Menschen sind schuld. Wer sich mit ner Signalpistole an Silverster verletzt hat es nicht anders verdient.
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14.08.2013 13:42 Uhr von fail-girl
 
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Böses Amazon, Böse... Ich war heute in einen Baumarkt, wow die haben gefährliche Waffen, dort sollte man erst ab 18Jahre reindürfen. (Hammer, Nägel,Teppichmesser,so eine tolle Eisenstange mit einen spitzen Hacken darauf) Böser Baumarkt. Ayy und Spraydosen haben die auch, sowie Lack in Dosen. Baumärkte verleiten zum sprayen und zum schnüffeln.-ironie aus-
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14.08.2013 15:47 Uhr von Dracultepes
 
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@Ares1964

Natürlich brauchst du zum führen einer Schreckschusswaffe außerhalb des eigenen Grundstückes einen kleinen Waffenschein.

Und das Stadtblatt Pforzheim. Das ich nicht lache.
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14.08.2013 15:59 Uhr von MurrayXVII
 
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"Auf kurze Distanzen sind solche Produkte äußerst gefährlich. Sie können zu Erblindung, Hörschäden oder noch Schlimmerem führen."

Schonmal was von Vuvuzela, Laserpointer oder Gashörnern gehört? Können auch (vor allem auf kurze Distanz) zu Seh- und Hörschäden führen.

Solange der Handel mit etwas oder der Besitz davon nicht verboten ist warum sollte man es nicht zum Verkauf anbieten?

Nur wiedermal ein Versuch Amazon ans Bein zu pissen.
Hab mir grad mal den Gag gemacht und die 3 Beispiele (Pfefferspray Schlagstock und Wurfmesser) bei ebay eingegeben...OMG dort kann man die ja auch kaufen...

Es gibt sogar Onlineshops die sich auf sowas spezialisieren. Also warum wird mit dieser News wiedermal nur auf Ama rumgetrampelt?
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14.08.2013 17:13 Uhr von HelgaMaria
 
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@ keakzzz

Ich besitze einen Schlagstock seit vielen Jahren. Es ist keine Waffe, sondern nur ein Gegenstand. Er wurde nie eingesetzt, sondern ruht im Flur an einer gut erreichbaren Stelle...für ungebetene Gäste, welche nie kommen.

Eine Waffe wird er an dem Tag, wenn er eingesetzt wird.

Irgendwie hast du ja recht. Trotzdem ist Pfefferspray keine Waffe und der Einsatz gegen Menschen verboten, es dient der Abwehr von gefährlichen Tieren.

Und wer die Schreckschusswaffen mit Bedacht verwendet, hat auch keine Waffe in der Hand, sondern einen Gebrauchsgegenstand.

Ich bleibe dabei. Erst der Einsatz macht einen Gegenstand zu einer Waffe.
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14.08.2013 21:54 Uhr von keakzzz
 
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@HelgaMaria
"Erst der Einsatz macht einen Gegenstand zu einer Waffe."

jein. einerseits stimmt es natürlich. andererseits würde das gleiche dann ja auch für ein Gewehr o.ä. gelten.

wie gesagt, für einen beträchtlicher Teil der Sachen, über die wir hier reden, bestehen hierzulande gar keine legalen Anwendungsmöglichkeiten (außer, man setzt die Sachen anders als das ein, für das sie konstruiert wurde, z.b. ein Schlagstock untergeklemmt als Türstopper o.ä.).
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15.08.2013 01:59 Uhr von iMike
 
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So gesehen haben die sogar in der Kategorie Lebensmittel gefährliche Dinge...
http://www.amazon.de/...

Sowas kann zu schlimmen Verbrechen und zum Tod führen...
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15.08.2013 09:37 Uhr von V3ritas
 
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Wo ist das Problem. Bei uns gibt es sogar so Mischmasch Läden, wo man Tabak Spielzeug und halt auch solche Waffen kaufen kann. Ob man die führen darf ist ja eine ganz andere Geschichte.Allerdings sollte ein Konzern wie Amazon sich fragen, ob es wirklich gut fürs Image ist,wenn man Waffen anbietet.
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15.08.2013 10:07 Uhr von katorn
 
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In B......... gibts ein schönes Geschäft, freie Waffen (ab 18).
Vom Taschenmesser bis Excalibur, Streitäxte bis Hellebarden, Kurz-,Compound- und Langbogen, Armbrust, Morgenstern...
Ein ElDorado für Sammler und Mittelalterfans.
Natürlich kann man damit nicht so einfach rumlaufen, aber für zu Hause ist das schon ganz lustig.
Sollte aber mal jemand versuchen mir seine Kultur auf der Strasse "näherzubringen", sich für meine finanzielle oder Mobilfunk-Ausstattung interessieren; Sorry, ich war grad bei einem Kollegen renovieren helfen und hab zufällig einen 30 cm Schraubendreher dabei...

oder (um den Bogen zu Amazon zu kriegen) kuckst Du (der Phantasie übberlassen):http://www.amazon.de/...

[ nachträglich editiert von katorn ]
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15.08.2013 10:20 Uhr von V3ritas
 
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Also das mal nur nebenher. Messer sind zur Selbstverteidigung denkbar ungeeignet. Die wenigstens normalen Menschen werden direkt ein Messer bei einem Angriff ziehen und in der Lage sein auch zuzustechen. Davon abgesehen zeigen Erfahrungswerte aus Großbritannien, das man in der Mehrheit der Fälle durch das eigene Messer verletzt wird.

Pfeffer und CS Spray könnten funktionieren, müssen aber nicht. Es gibt so viele Faktoren, die beim Angreifer dafür sorgen können,das ihn das überhaupt nicht juckt.

Schlagstöcke und Gummiknüppel haben was für sich, wird man damit aber bei einer Kontrolle erwischt,setzt es eine dicke Anzeige (Was übrigens auch für Messer bestimmter Länge und bestimmter Mechanismen gilt).

Schreckschusswaffen sind effektiv, allerdings ist es da auch so eine Sache...selbst bei einem kleinen Waffenschein werden Polizisten bei einer Kontrolle bestimmt nicht erfreut darauf reagieren.

Das beste ist da meiner Meinung nach immernoch ein andauerndes Training in Selbstverteidigung oder einer Kampfsportart (welche ja in aller Regel auch Auszüge der Selbstverteidigung beinhaltet). Das kann einem keiner verbieten, meine Arme und Beine habe ich in der Regel eh immer dabei und man lernt im besten Fall auch gleichzeitig Konfliktvermeidung.

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