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Mexiko strebt Liberalisierung des derzeit noch staatlichen Energiemarkts an

Die mexikanische Regierung hat angekündigt, den seit 1938 verstaatlichten Energiemarkt für die Beteiligung privater Unternehmen zu öffnen. Präsident Enrique Peña Nieto stellte heute einen diesbezüglichen Reformvorschlag vor.

Künftig soll der in Staatsbesitz befindliche Ölkonzern Pemex Verträge mit Privatunternehmen eingehen dürfen, die die Aufteilung von Gewinn und Verlust beinhalten. Da der Präsident mit seinem "Pakt für Mexiko" auch die Opposition hinter sich hat, gelten die Reformen als bereits beschlossen.

Experten sind der Meinung, dass die staatliche Energieversorgung es seit Jahren versäumt habe, in die Modernisierung von Förderungsmitteln zu investieren. Dies hatte unter anderem einen Rückgang der Erdölförderung um rund 30 Prozent zur Folge.


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WebReporter: WolfGuest
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Mexiko, Energie, Privatisierung, Liberalisierung
Quelle: www.spiegel.de

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