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Nicaragua: Bevölkerung wehrt sich gegen den geplanten Kanalbau (Update)

ShortNews berichtete bereits über den geplanten Atlantik-Pazifik-Kanal, der mit Hilfe von chinesischen Investoren in dem mittelamerikanischen Land Nicaragua gebaut werden soll. Nachdem nun das Parlament in einem Eilverfahren den Bau genehmigt hatte, wehren sich nun Opposition und Bevölkerung dagegen.

Nach der Meinung von Experten verstoße die Genehmigung gegen mindestens 41 Artikel der Verfassung und sei damit illegal. Bis zum gestrigen Montag (12.08.2013) sind bereits 16 Verfassungsklagen von Oppositionspolitikern, Nichtregierungsorganisationen und Indigenen eingegangen.

Am heutigen Dienstag (13.08.2013) endet die Frist, bis zu der Klagen eingereicht werden können. Anschließend werden die Klagen innerhalb von 60 Tagen überprüft. Insbesondere indigene Bevölkerungsgruppen befürchten Enteignungen ihrer Gebiete.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Update, Bau, Bevölkerung, Kanal, Nicaragua
Quelle: latina-press.com

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13.08.2013 12:58 Uhr von quade34
 
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Alle großen Kanäle der Welt wurden im Sinne des Fortschritts gebaut und erfüllen ihre Funktion zum Segen der jeweiligen Volkswirtschaften. Fortschrittsverhinderer gibt es jetzt an jeder Straßenecke. Besonders die Linken und die Grünen unterstützen dabei das Stadtterroristenpack, das seine Schlachtfelder verliert. Viele Leute lassen sich vor den Karren selbsternannter Bürgeriniativen spannen, ohne zu durchschauen, was die mit ihnen für ein Spiel treiben. Beispiel die Fluglärmgegner aus Friedrichshagen. Die größten Schreier sind die, die einen Werteverlust für ihre Luxusvillen am Müggelsee fürchten. Man braucht nur zu schauen, bei wem die blauen Bänder am Zaun hängen.
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14.08.2013 00:51 Uhr von blonx
 
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@ quade34

Auch wenn Deine Aussagen für Deutschland wohl meistens stimmen könnten, so trifft dies für Nicaragua mitnichten zu.

Zum einen herrscht in Nicaragua eine links-gerichtete Regierung, insofern sind nicht die "Linken" gegen dieses Projekt.

Und was viel schwerer wiegt, ist die Tatsache, dass die Leute dort einfach enteignet werden ohne entsprechende Entschädigung. UNd gerade bei den Indigenen wäre die Enteignung und Umsiedlung fatal. Diesen Menschen wird erneut der Lebensraum geraubt und ihre Rechte werden mit Füssen getreten.
Des Weiteren wollen die Menschen in Nicaragua nicht zu einer zu einer chinesischen Enklave werden und von diesem asiatischen Land abhängig werden. Gerade für die ersten Jahrzehnte werden die Rechte bei den chinesischen Investoren liegen und nicht in Nicaragua.
Also bitte nicht Deutschland mit Mittelamerika vergleichen.

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