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Parteienforscher entdeckt geheimes Zuspruchspotential für Piratenpartei

In den offiziellen Wahlumfragen verharren die Piraten bei zwei bis drei Prozent. Trotz Reizthemen wie der NSA-Spionage und Edward Snowden bleibt es auf dem Niveau. Doch es könnte sein, dass die Umfrageinstitute den Wert konsequent zu niedrig messen und die Piraten sogar in den Bundestag einziehen.

Der Mainzer Parteienforscher Professor Jürgen Falter erklärt das Phänomen. Er vermutet "ein verstecktes Potenzial" bei den Umfragewerten. Denn die Institute rufen die Intervieweten auf dem Festnetz an. Damit schließen sie aber von vornherein eine Menge Piratenwähler aus.

Denn sehr viele der Piratenanhängerschaft haben gar keinen Festnetzanschluss, sondern nur Mobiltelefon. Man müsse die Datenerhebung reformieren, meint Falter. Auch sollten Umfragen kurz vor der Wahl veröffentlicht werden, da sich sehr viele Wähler erst direkt vor der Wahl entscheiden.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Umfrage, Piratenpartei, Potential
Quelle: www.merkur-online.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.08.2013 09:41 Uhr von Jlaebbischer
 
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Da gehöre ich wohl zu^^

Ich bin jedenfalls noch nie von nem Meinungsforschungsinstitut angerufen worden...
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13.08.2013 10:02 Uhr von m0u
 
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Solche Anrufe hatte ich schon, habe aber dankend abgelehnt und auf das Wahlgeheimnis verwiesen. Geht die doch nicht an, wen ich wähle. Außerdem finde ich diese Statistiken sowieso grenzwertig, zeigen sie doch die Wahlzwischenstände. Das könnte so manchen Wähler manipulieren. Aber gut, das ist meine Meinung zu dem Thema und die Meinung eines Einzelnen interessiert die Politik eh nicht ^^
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13.08.2013 10:25 Uhr von Rulfy
 
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@m0u:
Eben... diese Statistiken können Wahlen sicherlich beeinflussen, da sich oft Leute denken: "Hey, die haben laut Umfragewerte kaum Chancen, da wähl ich lieber jemand anders".
Genau deshalb, sollte man einfach wählen was einem persönlich am Meisten zusagt. (Ausgenommen CDU/FDP :P )
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13.08.2013 11:31 Uhr von Knopperz
 
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Durch die Medien wird doch bewusst gezielte Beeinflussung betrieben.
Man redet nur über die grossen Parteien, und die kleinen kommen garnicht erst zu Wort.

Bei den Linken doch genau das selbe, schaut euch bsw mal die einseitige Berichterstattung auf der Bild an, sobald da auch nur Linke (oder Piraten) Themen aufkommen, ist es nicht mehr wert darüber zu berichten. Kommentare werden ohne Begründung gelöscht.

Hier ein schöner Bericht darüber :
http://www.wirtschaftundgesellschaft.de/...
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13.08.2013 11:35 Uhr von blaupunkt123
 
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Die große Entscheidung kommt sowieso erst, wenn Internetseiten wie der WahlOmat freigeschalten werden.

Denn dann kann man direkt mal sehen, welche Partei zu seiner persönlichen Einstellung in Frage kommen würde.



Die jetzigen komischen Internetseiten sind dagegen komisch und beinhalten auch nicht alle Parteien und sind auch fragwürdig.
Bei allen erdenkllichen Versuchen, kam immer wieder die Grüne Partei raus..... Und das kann es ja mal garnicht sein
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13.08.2013 11:55 Uhr von Suffkopp
 
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Wenn mich deswegen jemand anruft würfel ich einfach wen ich grad vertrete.
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13.08.2013 14:27 Uhr von TiOne
 
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@Presseorgan:

Konservative Inhalte? Nennt man das so, wenn die großen Parteien seit Jahren die Wähler verarschen? Oder ist das das Wort was Parteien verwenden müssen, für die das Internet noch Neuland ist?

Nein, ernsthaft, Du hast da definitiv recht. Das Zuspruchspotential ist auf keinen Fall bei den Konservativen, die alles verbieten wollen, wovon sie keine Ahnung haben (z.B. Drogenpolitik, Medienpolitik (Killerspieldebatte nach jedem Amoklauf)).
Auch nicht dort wo die 3 Affen Methode (nichts sagen, hören und sehen) praktiziert wird (Siehe NSA-Skandal, da hat die Merkel ja wirklich total suverän reagiert...).

Das Zuspruchspotential liegt natürlich bei den politikerverdrossenen Wählern, welche Transparenz in der Politik befürworten, weil sie schon lange das Gefühl haben, dass man nur verarscht wird. Außerdem bei denen, die der Meinung sind, dass sich in der Politik in diesem Land etwas tun muss, bei denen die es satt haben immer nur leere Versprechen und Worthülsen vorgesetzt zu bekommen und natürlich auch bei denen, die das Gefühl haben, nicht mehr in einer Demokratie zu leben, weil ihre "Volksvertreter" sich nicht im Ansatz für die Interessen des Volkes einsetzen.

Jeder, der mit der aktuellen Lage (immer schlechter werdendes Bildungssystem, schlecht Integration von Einwanderern, GEZ-Kopfpauschale, NSA-Überwachung, Lobbyismus, zusteuern auf eine 2 Klassen Gesellschaft, sinnfreies verprassen von Milliarden (Stuttgart 21, Berliner Flughafen, Rettungspakete für Banken und andere Länder), Privatisierung von Trinkwasser, beratungsresistente und/oder total Fehlinformierte Personen in den Ämtern (man muss der Bundesdrogenbeauftragten keine 2 Minuten zuhören um zu merken, dass sie von Drogen nun ma so gar keine Ahnung zu haben scheint), usw.) zufrieden ist, kann ja ruhig weiter konservativ wählen. Jedem, dem diese Themen sauer aufstoßen ist es anzuraten auch ma die Parteiprogramme von anderen Parteien zu lesen...

[ nachträglich editiert von TiOne ]
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19.08.2013 19:39 Uhr von Humpelstilzchen
 
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Jaja! Der Teufel steckt im Detail, und wer alles bedenken und mit einbeziehen will, der verliert sich in der Unendlichkeit des Weltalls!!!
Oder im Vakuum eines gewissen Hohlkörpers!!!

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