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Indien: Stapellauf des ersten im eigenen Land gebauten Flugzeugträgers

Voller Stolz hat die indische Marine heute den Stapellauf des ersten in Indien gebauten Flugzeugträgers gefeiert. Die 260 Meter lange INS "Vikrant" wurde von der Ehefrau des Verteidigungsministers zu Wasser gelassen.

Der Bau des Trägers ist ein weiterer Schritt im militärischen Wettlauf Indiens mit China. Bei beiden Ländern ist eine Entwicklung zu beobachten, die in Richtung Eigenversorgung statt Import von alten Schiffen aus dem Ausland geht.

Indien gehört nun zu den wenigen Ländern, die ihrer Marine ein solches Schiff zukommen ließen. Nur die USA, Frankreich, Russland und Großbritannien besitzen ebenfalls im eigenen Land produzierte Flugzeugträger.


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WebReporter: WolfGuest
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Indien, Land, Flugzeugträger
Quelle: www.spiegel.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.08.2013 20:55 Uhr von woduwolle
 
+22 | -1
 
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Erst der Atom-"Wettlauf" mit Pakistan, jetzt Wettrüsten mit China. Das Ding hat sicher einige Millionen gekostet. Sowas leisten die sich, während der Großteil des Landes in bitterster Armut versinkt und die Leute nix zu beissen haben. Ganz toll.
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12.08.2013 21:12 Uhr von Johnny Cache
 
+3 | -0
 
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Hmm, ein Schiff muß beim Stapellauf ja nicht unbedingt fertig sein, aber eigentlich hätte ich schon erwartet daß wenigstens die Insel schon montiert ist.
Man sollte wenigstens den Anschein erwecken daß man sowas wie ein Steuer hat. ;)
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12.08.2013 21:18 Uhr von micha0815
 
+11 | -1
 
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jo, und immer weiter... wann hört die scheiß globale aufrüstung endlich auf... :-(

[ nachträglich editiert von micha0815 ]
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12.08.2013 21:24 Uhr von erdengott
 
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Militärisch so sinnvoll und zeitgemäß wie ein Panzerkreuzer oder Kanonen auf Eisenbahnschienen.
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12.08.2013 22:05 Uhr von Marple67
 
+6 | -4
 
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Jeder der eine starke Armee für überflüssig hält sollte das Ganze mal zu Ende denken. Indien gehört keinem Militärbündniss an und kann sich nicht wie z.B. Deutschland ganz der Friede Freude Eierkuchen Glückseeleigkeit hingeben, immehin beschützen uns unsere Nachbarn (hört sich bescheuert an, ist aber so).

Staaten wie Indien müssen immer aufpassen das anderen Länder wie China nicht plötzlich behaupten das Indien schon immer zu China gehört hat (s. Tibet) oder das die Amis ankloppfen und ihnen die Demokratie bringen.
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12.08.2013 23:11 Uhr von Semper_FiOO9
 
+8 | -0
 
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2 Mrd. laut Quelle...hmm....Ohne Griechenland könnten wir 50 von den Booten bauen xD
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13.08.2013 01:38 Uhr von Katatonia
 
+0 | -0
 
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@erdengott

Falsch - Träger sind weiterhin eine globale und weitreichende Waffe. Sie können sowohl Seeziele, als auch Bodenziele an Land angreifen. Natürlich ist es auch wichtig, eine gute Flugzeugflotte an Deck zu haben.

Nicht umsonst investieren die US-Amerikaner weiterhin massiv in ihre Modernisierung ihrer Trägerflotte.

Das hat auch China erkannt. Wie auch Japan. Letzteres allerdings mit ihrer neuen Izumo als reiner Hubschrauberträger und der Hy?ga und Ise. Durch die Weiterentwicklung von VTOL-Typen wie die F-35 bietet sich hier in Zukunft ein enormes Potential.

Chinas Liaoning wird vorrangig als Ausbildung für die neuen Trägerschiffe in der Zukunft dienen. Bis dato ist eine Bewaffnung noch nicht vor gesehen, kann aber nach gerüstet werden.
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13.08.2013 06:22 Uhr von Perisecor
 
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@ Marple67

Indien gehört zwar keinem Militärbündnis an, ist aber de facto US-Verbündeter, während Pakistan mittlerweile immer stärker in Richtung VR China sowie Russland gedriftet ist, die ihrerseits wiederum Abstand wahren und vordergründig tun, als sei alles in Ordnung, während es hinter den Kulissen massiv brodelt.
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13.08.2013 08:42 Uhr von esKimuH
 
+2 | -2
 
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Jetzt stell ich mir vor... wie die darauf alle Bollywood-Style tanzen.
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13.08.2013 11:22 Uhr von Lornsen
 
+2 | -0
 
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ein Flugzeugträger ist zu 100% auf Angriff gebürstet. für ihren Erzfeind Pakistan brauchen sie den nicht.

Also, wen wollen die angreifen?!
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13.08.2013 12:11 Uhr von jo-28
 
+1 | -0
 
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Das Ding liegt im Ernstfall schneller auf Grund als man "Feuer frei" rufen kann. Viel zu Groß und schwerfällig.
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13.08.2013 13:08 Uhr von McClear
 
+0 | -1
 
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Der Stapellauf dürfte eine richtig geile Party mit Feuerwerk, Tänzer und Tänzerinnen, bunten Fähnchen und Fahnen. Irgendwie zwischen großer Party und Bollywood-Film.
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13.08.2013 13:52 Uhr von Schlauschnacker
 
+2 | -0
 
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Deutschland hat Indien in diesem Jahr fast 900 Millionen Euro für die Entwicklungszusammenarbeit zugesagt. Die Mittel, die fast vollständig als Kredite zur Verfügung gestellt würden, sollen strategischen Zukunftsinvestitionen in Umwelt, Energie und Wirtschaftsentwicklung zugutekommen.
OK, dass mit den STRATEGISCHEN Zukunftsinvestitionen ist mir jetzt klar ...
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13.08.2013 21:15 Uhr von Perisecor
 
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@ greenhill

Der berühmte CVN-Killshot ist authentisch, ein paar Punkte werden aber immer verschwiegen:
- In bisher über 40 Versuchen wurde das angreifende deutsche Boot bis auf ein Mal immer versenkt, bevor es überhaupt irgendetwas hätte angreifen können
- Der Träger operierte im Rahmen dieser Übung deutlich näher an der Küste, als er es während einer echten Kampfhandlung tun würde


Die deutschen U-Boote sind reine Küstenverteidigungs-U-Boote und für einen Einsatz fernab der Küste, wo CVN etc. idR operieren, völlig ungeeignet.

Deine tolle Quelle ist auch sonst ziemlicher Unsinn. Ohne jetzt jedes Detail überprüft zu haben, ist die Klasse 209 mitnichten der meistgebaute Typ. Z.B. wurden von der Los-Angeles-Klasse, Whiskey-Klasse, Romeo-Klasse und Foxtrot-Klasse mehr Einheiten gebaut.
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14.08.2013 07:37 Uhr von Perisecor
 
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@ greenhill

In 99,99% aller real vorkommenden Fälle wird aber genau das nicht gelingen.

Die Strategien der UdSSR gegen Flugzeugträgerverbände (und alle anderen Großverbände) sahen nicht grundlos keinen einzigen Einsatz von SSN/SS vor, sondern den ausschließlichen Einsatz von Marschflugkörpern, nuklear oder konventionell, von Flugzeugen und/oder SSGN/SSG.


Ähnliche Versenkungs-Statistiken gibt es auch gegenüber den SSBN/SSN der NATO. In Küstennähe, wo diese Boote zu groß, zu manövrierunfähig und nicht in der Lage sind, ihre Vorteile auszuspielen, hatten die kleinen U-Boote wie die deutsche 209 und 212 immer hervorragende Abschusszahlen.

In etwas realistischeren Gewässern drehte sich das Bild massiv zu Gunsten der großen Boote.


Die NATO-Doktrin und die darauf ausgerichteten Doktrinen der Mitgliedsstaaten ist deshalb eindeutig: Im Ernstfall wird unter keinen Umständen außerhalb des vorgesehenen Einsatzgebietes operiert.

Die Sowjets mit ihren ziemlich guten SS (Kilo/Lada) waren übrigens auch nicht glücklich und fanden keine sinnvolle Einsatzstrategie gegen große Verbände.
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14.08.2013 16:48 Uhr von demokratie-bewahren
 
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Ein 2. ! da müssen wir ja gleich die Entwicklungshilfe aufstocken.

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