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Internet-Händler Amazon lässt Streiks ins Leere laufen - Gewerkschaft Verdi verzweifelt

Seit längerer Zeit führt die Gewerkschaft Verdi beim Internet-Händler Amazon an den Standorten Bad Hersfeld und Leipzig immer wieder Streiks auf. Verdi will mit diesen Streiks einen Tarifvertrag durchsetzen.

Allerdings lässt Amazon diese Aktionen immer wieder ins Leere laufen. Amazon meldet jedes mal weniger Streikende, als Verdi bekannt gegeben hat und erklärt, dass der Streik keinen Einfluss auf den Geschäftsverlauf hatte.

Die Gewerkschaft ist zwar über die bisherige Erfolglosigkeit verzweifelt, will aber weiter machen. "So ein Weg zu einem Tarifvertrag ist immer ein Prozess, da gibt es keine Schnellstraße", so Verdi.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Internet, Amazon, Gewerkschaft, Händler, Verdi, Leere
Quelle: www.ruhrnachrichten.de

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32 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.08.2013 13:55 Uhr von SeToY
 
+15 | -15
 
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Find´ ich gut.
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12.08.2013 13:56 Uhr von mymomo
 
+25 | -49
 
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12.08.2013 14:08 Uhr von msh1n0
 
+57 | -13
 
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@mymomo
Ich wünsche niemandem, in so einer Situation zu stecken, dass man den Job annehmen MUSS, aber die Aussage, der Arbeitsnehmer wäre hier der Schuldige, zeigt mir, dass einer von uns die Augen vor der Realität verschließt...
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12.08.2013 14:10 Uhr von vmaxxer
 
+28 | -1
 
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Solange die nicht im Weihnachtsgeschäft streiken kann Amazon das locker ausgleichen. Die können Bestellungen einfach zu einem anderem Lager delegieren und fertig.
Amazon hat 10 eigene und 6 externe Lager in Deutschland.

(Ansonsten geht mir Verdi manchmal auch auf den Geist. ZB Hamburger Flughafen. Erst streiken die einen, anschließend andere und danach wieder andere. Das muss man auch irgendwie zusammenfassen können. Grundsatzlich sind Gewerkschaften natürlich ein wichtiger Teil der Arbeitswelt.)
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12.08.2013 14:13 Uhr von nrtm
 
+4 | -1
 
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tja.... am besten jetzt schon die Geschenke besorgen....

lol
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12.08.2013 14:24 Uhr von artefaktum
 
+9 | -6
 
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@mymomo

"doch letztenendes ist der arbeitnehmer derjenige, welcher sich für genau diesen job unter genau diesen bedingungen hat anstellen lassen..."

Wäre dann auch schön, wenn es zwischen beiden Parteien Waffengleichheit gäbe. Gibt es aber nicht, deshalb sind Gewerkschaften so wichtig.

Zudem werden Löhne und Gehälter ständig neu ausgehandelt. Die Bedingungen bei der Einstellung gelten ja nicht für alle Zeit.
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12.08.2013 14:27 Uhr von PeterLustig2009
 
+14 | -9
 
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@msh1n0
Man darf aber auch nicht vergessen dass es gar nicht darum geht dass Amazon nur Hungerlöhne zahlt sondern einfach dass Verdi (aus Eigennutz) möchte dass bestimmte Beschäftigungsbereiche im gleichen Tarifvertrag abgehandelt werden auch wenn sie eigentlich nichts miteinander zu tun haben
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12.08.2013 15:07 Uhr von artefaktum
 
+7 | -8
 
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@PeterLustig2009

"(...) sondern einfach dass Verdi (aus Eigennutz) möchte (...)"

Wieso aus Eigennutz? Eine Gewerkschaft will das Beste für seine Mitglieder. Du würdest ja auch einem Arbeitgeberverband nicht vorwerfen, dass er die Interessen von Arbeitgebern vertritt.
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12.08.2013 15:27 Uhr von Johnny Cache
 
+15 | -5
 
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Es ist schon irgendwie lustig daß sie ausgerechnet bei Amazon streiken, wo diese doch für ungelerntes Personal ausgesprochen gut bezahlen.
Letztendlich ist es nur eine PR-Aktion, mit der sie sich mit aller Gewalt lächerlich machen wollen.
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12.08.2013 16:17 Uhr von KingPiKe
 
+15 | -3
 
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Ich verstehe nicht, warum Verdi der Meinung ist, dass Amazon nach Einzelhandelstarif bezahlen sollte?! Die Arbeiter dort arbeiten in einem Lager. Sie haben keinen Kundenkontakt, müssen also auch keine Kunden beraten.

Nicht, dass ich den Menschen nicht mehr Geld wünsche. Aber der Weg ist imho einfach der Falsche.
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12.08.2013 17:09 Uhr von alter.mann
 
+4 | -0
 
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ät vmaxxer ..

amazon muss da gar nicht viel ausgleichen, was verdi nämlich bei ihren "streiks" immer gern verschweigt: nur rund ein fünftel der mitarbeiter von amazon leipzig sind überhaupt bei verdi organisiert und von denen haben sich bis max 80% beteiligt.
also lange kein problem für amazon.
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12.08.2013 17:20 Uhr von tipico
 
+11 | -10
 
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sollen die spinner weiter streiken, amazon darf auf die nicht hören!
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12.08.2013 18:33 Uhr von Mister_Kanister
 
+3 | -6
 
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es gibt genug zuwanderer die so eine Stelle ohne meckern und klagen nehmen.
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12.08.2013 20:56 Uhr von Borgir
 
+8 | -3
 
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Wäre mal so berichtet worden, als die Nordseeklinik auf Sylt gestreikt hat....46 Streiktage und es hat keine Sau interessiert. Ver.di hat komplett versagt, was sie hier auch werden.

Ver.di ist keine Gewerkschaft mehr sondern ein Unternehmen, dass sich profilieren muss über die Arbeitnehmer, in deren Sinne sie nicht mehr handeln.

[ nachträglich editiert von Borgir ]
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12.08.2013 22:11 Uhr von no_trespassing
 
+4 | -2
 
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Man muss ganz woanders ansetzen: Vereinheitlichung des Mehrwertsteuersatzes. Wer in Deutschland Umsatz macht, sollte die MwSt auch dort abführen und nicht in Luxemburg. Das gleiche gilt für Körperschaftssteuern. Wenn Google, eBay und Amazon regulär in D versteuern müssten, dann sind die schneller wieder verschwunden als man gucken kann.
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12.08.2013 22:31 Uhr von Knopperz
 
+1 | -0
 
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Verdi sollte sich im September mal vor die Wahllokale stellen, und für einen Regierungswechsel streiken ;)

Und ich red jetzt nicht von der altbekannten Medizin die wir schon seit 30 Jahren kennen, und wissen das sie nicht wirkt.
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12.08.2013 22:44 Uhr von de_Bade
 
+2 | -2
 
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Das wirklich schlimme ist, dass ich die Arbeitsbedingungen die Amazon bietet unter aller Sau sind, aber ich diese durch reichlich Bestellungen auch noch unterstütze *schäm*
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13.08.2013 00:29 Uhr von Loki_Winterwind
 
+4 | -3
 
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Verdi handelt doch schon lange nicht mehr im Interesse seiner Mitglieder.
Es geht doch nur noch darum zu wachsen, mehr Mitglieder und daher mehr Mitgliedsbeiträge(wovon dann das Management von Verdi bezahlt wird) einzutreiben.
Medienwirksam werden große Unternehmen mit maximalforderungen die fernab der Realität liegen unter Druck gesetzt und geschädigt.
Das gerade Amazon mehr zahlen soll, wo wirklich zum überwiegenden Teil Menschen arbeiten die nie Zeit in Ihre Ausbildung investiert haben deutlich mehr Geld bekommen sollen und damit auf eine Stufe wie z.b Gesellen gestellt werden ist mehr als Lächerlich.
Wer nicht in sich investiert kann auch nicht erwarten mal wohlhabend zu werden.
Amazon macht das da schon ganz richtig.
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13.08.2013 02:30 Uhr von caligula74
 
+0 | -5
 
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Ich wünsch den Streikenden alles Glück auf der Erde.
Bei dem Namen Amazon muß ich immer mehr an Kriegsgefangene denken.
Traurig wie sich heute Arbeitgeber verhalten !!!
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13.08.2013 03:45 Uhr von Daffney
 
+5 | -2
 
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Amazon holt wenigstens die ALG2 Bezieher von der Straße, und so schlecht ist der Job nicht! Pakete in einer klimatisierten Halle verpacken. Hallo? Wollen wohl lieber in einer Kupfermine arbeiten oder wie? Ey, ich versteh die Welt nicht mehr.
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13.08.2013 08:00 Uhr von StinkefingerMoe
 
+1 | -0
 
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Streiks interessieren die Firma selber doch meist sowieso nicht. Wer darunter leidet, sind doch die Endverbraucher!

Als ob so ein Flughafen groß darunter leidet das mal ein Vormittag gestreikt wird. Dadurch verlieren die auch keine Kunden, denn Urlauber und Geschäftsreisende gibt es immer.

Man hat ja auch gar keine andere Wahl!
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13.08.2013 08:31 Uhr von PeterLustig2009
 
+4 | -1
 
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@Zeus35
[...]Außerdem ist es in allen Firmen üblich, dass die Angestellten den Tarifvertrag mit der größten Verbreitung bekommen. Es wäre mir neu, dass die Angestellten im Versand eines Kaufhauses einen anderen Tarifvertrag haben als der Rest. [...]

Dann erklär mir mal was ein Amazon und ihre Logistikzentren mit dem Einzelhandel zu tun haben.
Übrigens ist es durchaus üblich dass bei verschiedenen Sparten eines Unternehmens unterschiedliche Tarifverträge gelten

Verdi möchte einfach dass schwache Sparten (der Einzelhandel ist gerade einer davon) gestärkt werden damit Verdi seinen Einfluss nicht verliert. Wäre doch schlimm wenn man weiterhin Studenten und Arbeitnehmer bezahlen und einfliegen lassen müsste um zu zeigen wie toll man streiken kann.


Und nein ich meine ganz sicher nicht die Mitgliedsbeiträge (auch wenn man den Betrag nicht so außer Acht lassen sollte)
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13.08.2013 08:33 Uhr von PeterLustig2009
 
+0 | -1
 
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@tsunami
[...]Wieso sollte Amazon reagieren? Hollen sich halt ein paar Tausend neue Kräfte beim Jobcenter.[...]
Solltest du Amazon mal vorschlagen. Vielleicht findet die die neue Art der Arbeiterbeschaffung lukrativ
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13.08.2013 09:35 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -1
 
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Meine Freundin sollte (im Auftrag einer Security-Firma) die Mitarbeiter von Amazon detektivisch überwachen. Auf Diebstahl und, dass keiner zu langsam arbeitet.
Sie hat den Betrieb nur einen Tag gesehen. Es ist ein katastrophales Betriebsklima, die Mitarbeiter werden rundum überwacht.
Meine Freundin wurde dann allerdings bei einer anderen Firma eingesetzt.

Meine Lieferung im Juli 2013 konnte Amazon wegen der Streiks nicht liefern. Ich habe storniert und woanders bestellt.
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13.08.2013 10:10 Uhr von PeterLustig2009
 
+2 | -0
 
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@ThomasHambrech
Und wo ist jetzt der Skandal?

Mal abgesehen davon dass ich aus meiner Zeit bei Amazon (als Angestellter) sagen kann dass das Betriebsklima vor Ort perfekt war. Aber das muss natürlich nciht für alle Standorte gelten...

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