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Foto vom Gehaltscheck im Netz veröffentlicht: Lacoste-Mitarbeiter wurde gefeuert

Frustriert von seinem Lohn als Verkäufer bei Lacoste griff ein New Yorker Familienvater zu einer ungewöhnlichen Aktion. Er fotografierte seinen Gehaltscheck und veröffentlichte das Foto auf dem Online-Portal Instagram.

Der Verkäufer, der einen Stundenlohn von 15 US-Dollar hatte sagte: "Ich habe pro Woche bis zu 1.500 Dollar Umsatz mit T-Shirt-Verkäufen gemacht, aber ich kann meinen Kindern kein besseres Leben bieten, selbst wenn ich mich kaputt arbeite."

Einem führenden Angestellten in der Personalabteilung gefiel diese Aktion allerdings nicht wirklich. Er entließ den Verkäufer.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Foto, Mitarbeiter, Netz, Lacoste
Quelle: de.nachrichten.yahoo.com

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.08.2013 16:57 Uhr von moegojo
 
+9 | -30
 
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10.08.2013 17:09 Uhr von Winneh
 
+31 | -3
 
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@moegojo
Lohn wird schon längst nicht mehr "ausgehandelt", du kannst das nehmen, was dir der Arbeitgeber bietet oder deines Weges ziehen.

Davon mal ab, es geht wohl eher darum, das er Stunden machen kann wie sonstwas und trotzdem nicht genug verdient um davon vernünftig mit seiner Familie leben zu können.

Das gleiche Problem haben wir hier bzw auch schon seit Jahren, nur das die Betroffenen noch Geld vom Amt bekommen - in den USA eben nicht.
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10.08.2013 17:34 Uhr von pest13
 
+12 | -8
 
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Drei Monate gearbeitet, mehr als doppelte des ges. Mindestlohnes erhalten und noch immer am Meckern.
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10.08.2013 17:35 Uhr von El-Diablo
 
+14 | -2
 
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15x160=2400 $ Dollar in den USA ist IMHO ein guter Lohn nicht wenn man aber in new-york wohnt.
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10.08.2013 17:43 Uhr von svhelden
 
+7 | -1
 
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Wenn die Angaben in der Quelle stimmen, hat er pro Woche 1500 USD Umsatz gemacht und dafür 600 USD verdient.

Ich weiß nicht, welche Marge Lacoste hat, aber von den 1500 USD bleiben wohl nicht viel mehr als 600 USD Gewinn, wenn überhaupt so viel. Dann war sein Lohn eigentlich viel zu hoch.
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10.08.2013 18:22 Uhr von svhelden
 
+3 | -3
 
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Der Lacoste-Laden wird aber nicht irgendwo in der Pampa liegen und deshalb entsprechend Miete usw. kosten. Jedenfalls sind 600 USD für den Verkäufer bei 1500 USD Umsatz (nicht Gewinn) ziemlich viel.
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10.08.2013 18:46 Uhr von DerMaus
 
+7 | -5
 
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Den Gehaltscheck zu veröffentlichen ist unmoralisch, aber einen Hungerlohn zahlen ist normal??? Ich versteh die Welt nicht mehr...
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10.08.2013 18:57 Uhr von svhelden
 
+8 | -7
 
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1. 15 USD pro Stunde für einen T-Shirt-Verkäufer sind beileibe kein "Hungerlohn".

2. Den Gehaltsscheck zu veröffentlichen mag nicht unmoralisch sein, aber es ist verboten. Regeln jedenfalls die allermeisten Unternehmen so in ihren Arbeitsverträgen.
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10.08.2013 19:13 Uhr von Hydra3003
 
+9 | -0
 
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Amerikanische Quellen sagen etwas anderes aus: In Juni machte der Verkäufer, W. Groom, 130.449 US$ Umsatz für seine (Ex-)Firma, in der besten Woche 39.315 US$. Nur die 15$ Stundenlohn und 3% Provision waren ihm zu wenig um seine beiden Zwillinge richtig zu unterstützen. Allerdings hatte er auch noch eine Ex-Frau.....

[ nachträglich editiert von Hydra3003 ]
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10.08.2013 19:14 Uhr von Winneh
 
+2 | -1
 
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svhelden

Glücklicherweise wohnst du ja in NY! Anderenfalls könnte ich mir nicht vorstellen woher du zu wissen glaubst, wie weit man dort mit 15$ Stundenlohn kommt. Geschweige denn, wie die Buchhaltung von besagtem Geschäft aussieht.

Kleiner Tipp: http://www.zillow.com/...
Lebensmittel sind vergleichbar mit D.
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10.08.2013 19:34 Uhr von svhelden
 
+2 | -1
 
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Bei 40000 USD Wochenumsatz sieht das natürlich anders aus. Wie bereits vermutet, ist die deutsche Quelle einfach schon falsch.

Ansonsten: Sicherlich kommt man mit 15 USD Stundenlohn in New York nicht weit. Aber mit dem Einkommen eines T-Shirt-Verkäufers kommt man auch in Deutschland nicht weit, wenn man davon noch eine Exfrau und zwei Kinder unterhalten muss.
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10.08.2013 19:42 Uhr von Humpelstilzchen
 
+4 | -1
 
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Was diesen dubiosen Firmen am meisten stinkt, das sind Fakten und die Wahrheit!
Anders formuliert würde ein geringes Gehalt zum Leben reichen, wenn die ganzen Kosten nicht so hoch wären, bzw. das Leben so teuer!

Wer also lügt und die Realität verbiegt, der scheut die Wahrheit wie der Teufel das Weihwasser!!!

Oder ganz anders formuliert!
Was läuft hier eigentlich aus dem Ruder, wenn es Heerscharen von "fähigen" Politikern, Bankern, Wirtschaftsbossen, Wisschenschaftlern, Praktikern und Armeen von Klugscheissern nicht geregelt kriegen, ein Gesellschaftssystem auf die Beine zu stellen, das lebensfähig ist und resistent gegen Inflation, Stagnation usw.! Sind die alle Unfähig?
Wofür haben die studiert? Wofür kriegen die so einen enormen Verdienst?
Dafür, das Sie das nicht geregelt kriegen?

[ nachträglich editiert von Humpelstilzchen ]
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10.08.2013 23:39 Uhr von generalviper
 
+0 | -0
 
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"Was läuft hier eigentlich aus dem Ruder, wenn es Heerscharen von "fähigen" Politikern, Bankern, Wirtschaftsbossen, Wisschenschaftlern, Praktikern und Armeen von Klugscheissern nicht geregelt kriegen, ein Gesellschaftssystem auf die Beine zu stellen, das lebensfähig ist und resistent gegen Inflation, Stagnation usw.! Sind die alle Unfähig?
Wofür haben die studiert? Wofür kriegen die so einen enormen Verdienst?
Dafür, das Sie das nicht geregelt kriegen?"

Öhm, die von Dir angesprochenen Gruppen machen doch alles in allem alles richtig?
Sie bekommen Geld, für das was sie tun, und zwar genug, um sich davon ein schönes Leben zu leisten.
Ob sie für das Volk oder die Mehrheit das Beste wollen und tun ist doch einmal eine ganz andere Sache.
Und das diese Leute anscheinend doch alles richtig machen, beweist doch alleine die Tatsache, dass sie an der Stelle wo sie sitzen schon sehr lange sitzen, und das System schon seit Jahrzehnten ad absurdum führen.

Und im September beweist doch das deutsche Volk wieder die Treue zu diesem System, indem es brav (naja zumindest 50%) zu einer Urne rennen, um dort ihren Zettel mit dem Kreuz reinwerfen.

Würden diese Leute etwas "falsch" machen, würden sie doch von den - auf Deutschland bezogen - 80 Millionen Menschen gehörig was auf die Nase bekommen, oder etwa nicht?

Sei es wie es sei.
Das System funktioniert. Zumindest genau für die Leute, welche dort an der Macht sind.
Obwohl es nur einige wenige hunderte sind, die über das Leben von den 80 Millionen bestimmen, sind genau diese Menschen intelligent genug, dem Volk genau so viel zu lassen, dass es nicht aufbegehrt.

Alleine das ein Manager, der für ein Unternehmen verantwortlich ist, eine sehr hübsche Summe als Abfindung bekommt, nachdem er Mist gebaut hat, während der normale Arbeitnehmer danach im schlimmsten Fall nicht einmal mehr einen Job findet, beweist doch, wie sehr das System funktioniert. Den diese Leute kommen ungschoren damit durch.

Genauso sieht es mit Hartz IV, Niedriglöhnen, Armutsrenten, Bildung, usw aus.
Solange da vorne jemand selbstbewusst Auftritt, und die Kürzungen als "alternativlos" verkündet, und das immer häppchenweise, wird niemals etwas passieren ;)
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10.08.2013 23:57 Uhr von ms1889
 
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nuja, da sieht man das die modeindustrie eine art sklavenhandel betreibt.
aber muß irgenwie auch jedem klar sein, da diese konzerne nicht grade vor sozialem denken getrieben sind, sondern kunden und mitarbeiter abzocken ihr antrieb ist.
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11.08.2013 01:05 Uhr von Beretta
 
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Um den Lohn zu beurteilen sollte man nicht das System der USA vergessen. Kranken und Rentenversicherung sind eine Privatsache, wenn man über das mind. an Absicherung hinausgeht wird das horrend teuer, dazu noch die Lebenshaltungskosten in NY...oweia!
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11.08.2013 01:08 Uhr von Beretta
 
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Nachtrag: Schaut euch mal die Löhne an die KIK bezahlt...
Ausbeutung ist untertrieben und wohlwollend für das was da abgeht....
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11.08.2013 09:25 Uhr von Yoshi_87
 
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Kik zahlt doch gut. Würden die nämlich mehr bezahlen würde sich das "Mehr" der Staat in die Taschen stecken und die Arbeiter hätten noch weniger als sie jetzt beim niedrigen Lohn haben. Gab dazu mal ein interessantes Interview mit dem Kik Chef. Einfach mal bei Google gucken.


Wie viel oder wenig die 15$ sind kann ich nicht beurteilen, aber ich vermute mal das 15$ in NY so viel sind wie 12€ in München, nicht sehr viel. Umgerechnet etwa 1800 Euro, ohne Steuern. Für einen Single ein halbwegs annehmbarer Lohn, nicht viel aber zum Leben reicht es.
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11.08.2013 10:49 Uhr von TheRoadrunner
 
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Wie schon von hydra gesagt: die 1500 Dollar Umsatz aus der Quelle stimmen nicht, es waren im besten Monat 130.000 Dollar.
Bei 3% Provision kommen dann zu den 2400 Dollar Gehalt auch noch 3900 Dollar Provision dazu, wir sind also bei insgesamt 6300 Dollar. Und das ist auch für New Yorker Verhältnisse nicht sooo schlecht.
Ja, und was hat er sich nun dabei gedacht, seinen Gehaltsscheck zu veröffentlichen? Insbesondere auch noch, wenn die Firma explizit festgelegt hat, dass ihm das nicht erlaubt ist - also eine eher ungeschickte Aktion.
Blöderweise ist er jetzt zu einer Art Berühmtheit gelangt, die ihm spätestens bei der Suche nach einem neuen Job nicht unbedingt weiterhilft.

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