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Zionist Peter Beinart polarisiert mit dem Buch "Die amerikanischen Juden und Israel"

Im Original hat das neue Buch des liberalen amerikanischen Zionisten Peter Beinart den Titel "Die Krise des Zionismus", doch in der deutschen Übersetzung trägt es den Titel "Die amerikanischen Juden und Israel. Was schief läuft". Dieses Buch hat in den USA bereits eine heftige Diskussion ausgelöst.

Beinart spricht sich in seinem Essay für eine Zweistaatenlösung und für einen Siedlungs-Stopp aus, was bei konservativen Juden in den USA für Empörung sorgte. So erklärte der prominente amerikanisch-jüdische Rechtsprofessor Alan Dershowitz, dass Beinart damit den Israel-Hassern Argumente liefere.

Der Politikwissenschaftler Peter Beinart beschreibt in seinem Buch, dass der Zionismus als liberales Projekt begann, aber seit dem Sechstagekrieg immer aggressiver werde und Israel sich zu einer Besatzungsmacht entwickelt habe.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Israel, Buch, Juden
Quelle: www.dradio.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.08.2013 20:27 Uhr von Granatstern
 
+9 | -3
 
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Tja, so Unrecht hat er da nicht. Aber typisch für die Ami´s.. wenn man nicht FÜR sie ist oder Kritik übt am Zionismus, ist man ihr Feind. Dann kommt die Antisemitenkeule mit Schmackes geflogen.
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09.08.2013 20:38 Uhr von Patreo
 
+1 | -5
 
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Es ist wie in der Quelle bereits gezeigt worden ist ein Essay, was bedeutet, dass der Autor sich bezüglich seiner Argumentation nur bedingt rechtfertigen muss: Es ist seine Überlegung und er hat ein Recht auf seine Meinung.
Ich finde seinen Gedankengang interessant und habe bereits einige Kapitel lesen können.
Es ermahnt die Regierung und die radikale Präsenz rechten Gedankenguts in Israel zur Mäßigung.
Denn diese Art des ,,Denkens" basiert auf der Überlegung entweder gewinnen wir oder keiner. Wenn wir untergehen, dann die andere Seite auch.
Dabei stützt er sich auf wie schon oft hingewiesene durchaus vorhandene liberale Tendenz in Israel selbst. Den Wunsch der Menschen endlich Frieden zu haben (undzwar nicht auf Kosten von noch mehr Opfern)


Und darum geht es. Die Kritik am Zionismus, der in Israel wird nicht pauschal auf das Judentum, die Existenz Israels oder die jüdische Identität ausgeweitet.

Die ,,Nazikeule" soll im Ofen verbrannt werden, solange man die Kritik unter der Überzeugung von ehrlichen Friedensabsichten ausübt ohne der Verurteilung von einem der beiden Völker als jemanden in Sippenhaft Schuldigen.
Konstruktive Kritik, wie diese hier sollten beleuchten, das Friedenswille auf beiden Seiten innerhalb der Bevölkerung propangiert und ermutigt werden sollte.

Denn hier haben wir nicht nur ein einziges Beispiel für einen Dialogwunsch. Es gibt mehr von ihnen und diese sind wert eine Nachricht zu schreiben, anstatt immer nur Hetze zu betreiben mit dem offenen Wunsch noch mehr Öl ins Feuer zu gießen

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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09.08.2013 20:57 Uhr von Patreo
 
+1 | -6
 
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Es ist so eine Sache mit der Wahl.
Nicht jede demokratische Regierung repräsentiert den Willen des Volkes.
Wir haben unsere Regierung gewählt. Wie viele wollen das marode Banksystem Griechenlands unterstützen(es ist ja kaum die Bevölkerung, welches die Hilfe dringend braucht, die das Geld bekommt)?
Bush ist in Amerika 2 mal gewählt worden und hat das Land in den Ruin gewirtschaftet. Blair wird der Verrat an der Labour Partei noch immer von den Arbeitern vorgeworfen.

Da die arabische Ethnie mehr als 20 Prozent der Bevölkerung darstellt, hat immerhin auch ein Mitspracherecht.

Der Bericht aus der Quelle warnt auch vor einer pauschalen Dämonisierung Netanyahus.
Wir bekommen zwar seine Außenpolitik im negativen Sinne mit, doch ist sein Wahlprogramm für einen Außenstehenden nicht wirklich ersichtlich.
In Israel sind derzeit starke soziale Missstände, hohe Mieten und Lebenserhaltungskosten durch zu wenig Lebensraum/ausbau. Gegen dieses wurde massiv (im israelischen Sinne ) auch protestiert, seitens Araber und Juden. Darüber wurde auch berichtet.

Nun kann man sich vorstellen, dass Netanyahu verspricht dieses Problem zu lösen.

Tatsächlich beinhaltete eines seiner Wahlversprechen Frieden:

"Everyone keeps on saying the situation [in the Middle East] has changed. I say: Let´s make sure we don´t waste this opportunity. I invited Abu Mazen to talks in my speech in Washington, and I have done the same from this very podium on many occasions. I hope he will answer the call. Over the past few years, we have only engaged in dialogue for a few hours; that´s no way to conduct negotiations. We need to make real peace. That´s my goal. I hope that it´s also the goal of our Palestinian partners


wie ernst er es meint und unter welchen Konditionen ist etwas anderes. Fakt ist, dass er damit auch Wähler lockt, die Frieden haben wollen.

In Israel steckt immer noch der Glaube, dass die Regierung noch immer das einzige ist, was die Existenz der Staates in Mitten von Freinden zu schützen vermag und man besser die bittere Medizin mit den Nebenwirkungen schluckt, anstatt ganz zu krepieren.
Auch ist, und das muss man leider zugeben, die macht der wohlständigen, korrupten und einflussreichen Elite in dem Land stark präsent.
Nun muss man auch sagen, dass Netanyahu zwar gesiegt hat ABER
Die liberale Partei hat mehr Stimmen bekommen, sodass Netanyahus nur 31 Sitze von 121 im Parlament hat.
Somit ist seine Macht längst nicht so uneingeschränkt wie viele meinen

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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09.08.2013 21:54 Uhr von Patreo
 
+1 | -5
 
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Gut das mit Haifa kann ich nicht bestätigen, da ich mich dort nur einige Tage befunden habe, verstehe jedoch deinen Punkt obwohl das Paradoxe an der Lage ist, dass die arabische Ethnie sich schneller vermehrt und die jüdische Seite dies durch Einwanderungen versucht zu kompensieren (etwa durch Programme wie Taglit).

Eine Sache ist jedoch und vielleicht werde ich eines besseren belehrt.

Hier haben wir ein positives Beispiel für einen liberalen Zionisten, der offen Missstände in Israel anprangert und zum Frieden und Dialog ermahnt.

Wie viele Kommentare haben wir hier im Vergleich zu einem gängigen Thema wie Israels Regierung wettert gegen den Iran oder, dass angeblich ein israelischer Wachmann zwei arabische Kinder getötet habe oder ein Holocaustthema?

Ich mag mich irren, da diese Nachricht noch frisch ist, finde aber, dass sie paradigmatisch steht für eine tendenziöse Beteiligung an der Thematik Israel, wenn es Anlass zu unseriöser Hetze gibt (siehe Kommentare von Rassisten wie Ghost Rider oder berbauer2 )
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10.08.2013 00:59 Uhr von Patreo
 
+1 | -4
 
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Auch das lieber rassistischer und antisemitischer Ghost Rider ist deine persönliche Meinung.
Es gibt arabische Zionisten, wie Walid Badir, die sich für einen Staat Israel einsetzen, davon profitieren und somit Zionisten per Definition sind :-)
Dass du versuchst Israels Existenzrecht abzuerkennen ist in deinem Antisemitismus klar und deutlich.
Belege hast du kaum welche, sondern lediglich pauschale Aussagen die sich gegen Israel richten, welches für dich ausschließlich nur aus Juden besteht.

Es ist ein Land, das du bestenfalls aus den Nachrichten kennst, die du aber als PR Propaganda abtust und nur insofern instrumentalisierst um deinen Rassismus offenzulegen und dafür natürlich auch wie kann es anders sein Nachrichten benutzt (die laut deiner Paranoia ja alle korrumpiert sind):-)

Und selbst bei einer Nachricht eines weiteren Zionisten, der sich für einen friedlichen Dialog einsetzt und die Regierung kritisiert, reicht es dir nicht.

Erst wenn der ganze Staat verschwindet, wirst du deine Katharsis haben.
Wobei es dir hier nicht um den Erhalt der Palästinenser oder der Araber geht, noch viel weniger um den Islam, da du dich in kaum bis gar keinen politischen Diskurs darauf einlässt, sondern überwiegend nur da als Phantom umher schwirrst, wo das
Wort Israel oder Jude auftaucht (und wenn nicht dann erwähnst du das Wort einfach um einen neuen negativen Diskurs zu entfachen)

Die gelegentlichen Äußerungen über Griechenland lass ich aus. Deine Polemik richtet sich im großen und ganzen gegen Israel welches als Paradigma für die Juden steht.

Zugrunde liegt eine paranoide kaum belegbare rein subjektive und vor allem rassistische Weltanschauung

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10.08.2013 02:27 Uhr von Patreo
 
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Ich gehe von einer gängigen Definition des modernen Zionismus aus der besagt:
Zionism is a form of nationalism of Jews and Jewish culture that supports a Jewish nation state in the territory defined as the Land of Israel.
Quelle: Wikipedia

Nun mag man sich streiten, wo dieser Staat sein mag, dass er vom Messias nur propangiert werden kann.
Da ich jedoch nicht orthodox und dogmatisch bin was das angeht, gehe ich von der gängigen Zeit mit modernen Beispielen, der Menschen, die im Staate Israel leben oder diesen unterstützen und das unabhängig von Religion und Ethnie.
Unterstützen tue ich PERSÖNLICH (aber das ist nur meine eigene Einstellung) diejenigen, die sich um einen friedlichen Dialog bemühen und einen palästinensischen Staat in Koexistenz zum Staate Israels befürworten und unterstützen.

Selbige Art des Zionismus wird auch im Buch postuliert.
Von dieser Prämisse gehe ich aus und argumentiere.

Weswegen ich Ghost Riders a priori feindselige und rein antisemitische Haltung nicht teile. Ihm geht es um kompromisslose Hetze und Polemik an deren Ende es keine Möglichkeit der Existenz des Staates Israel geben kann.
Wenn es nur das wäre, aber er äußert sich auch antisemitisch gegenüber vielen Themen, die an sich mit Israel nichts zu tun haben, sondern einfach nur Juden beinhalten.

Was deine Quelle angeht, so findet sich unter den diversen Blogs auch sowas darunter
http://www.paulbogdanor.com/...
Was die These widerruft.

Die einzige wirkliche Quelle, die auch wissenschaftlich fundiert wäre von Lenni Brenner und der ist kein Zionist sondern zwar jüdisch aber erklärter Gegner vom Staat Israel.
Gelesen habe ich es noch nicht, aber davon schon gehört. In dieser Form glaube ich aber nicht, dass die Arbeit sonderlich realitätsnah ist, da ich wie gesagt zumindest aus meiner Erfahrung (und ich kann durchaus prominente Beispiele nennen) Personen kenne, die nicht jüdisch sind, sich aber für die Erhaltung des Staates Israel direkt oder indirekt aussprechen: Musiker, Sportler, Politiker (auch arabische), Militärs (Drusen), Künstler, Regiesseure etc.

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10.08.2013 11:59 Uhr von Patreo
 
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Du siehst aber generell die Problematik bei Ghost Rider, der nicht nur den Staat an sich ablehnt sondern Juden per se.
Ok angenommen Palästina wird (hoffentlich) bald anerkannt.
Dann würde er Israel immer noch als Bedrohung ansehen.
Israel weg?
Dann gibt es immer noch die Juden mit ihrer Propaganda und ihrer Verschschwörung gegen die Welt.

Ghost Riders Polemik richtet sich gegen alles was er als jüdisch ansieht.
Weswegen er stehts die selbe Argumentation einbringt sei es nun bezüglich Israel, Juden oder den Holocaust

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10.08.2013 23:17 Uhr von Patreo
 
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Wie gesagt deine Definition und du sagst dass du eine extreme Ansicht hast, bezieht sich auf die Prämisse, dass Zionisten a priori Juden sind, was aber nicht der Fall ist. Zu Zionisten gehören mittlerweile auch Menschen, die die als israelische Bürger den Staat Israel als ihren Nationalstaat akzeptieren

Es gibt Araber, die sich für den Erhalt Israels direkt oder indirekt einsetzen.
Der Zionismus anders als eine militärische Abteilung ist eine Position die nicht nur Extreme kennt.

Und da liegt die aus meiner Sicht fehlerhafte Logik deiner Argumentation. Du denkst in Extremen. Es gibt nur extrem gut oder extrem böse.

Ja Zionisten sind auch für die Siedlungsaktivitäten verantwortlich, ebenso sind sie auch an Friedenaktionen beteiligt und demonstrieren gegen Siedlungsaktivitäten.

Es gibt deutsche Rechtsextreme die sich als Deutsche ansehen und die für Gewalt und Chaos verantwortlich sind
Das bedeutet aber nicht, dass alle Deutschen extrem sind.

Was deine Behauptungen zur Verbindung zum Dritten Reich angeht, ging aus deiner Quelle sowohl wissenschaftliches Beweismaterial dagegen als auch blogger seiten, die dafür sprechen.
Weswegen ich das nach meiner bisherigen Untersuchung mehr als anzweifel.

Zionismus propangiert nicht, das Juden besser sind als andere.
Wenn du das behauptest ohne einen Beleg dafür disqualifizierst du dich innerhalb des Diskurses durch eine erneute schwarz weiße Sicht

Es gibt die Möglichkeit einer friedlichen Koexistenz zwischen Israel und denen die sich für den Erhalt des Staates einsetzen und seinen unmittelbaren Nachbarn.
Diese Möglichkeit erfordert die Einbusse von Privilegien und bestimmter Stellungen aber nicht auf Kosten von Menschenrechten

Eine gegenteilige Ansicht gefährdet nicht nur den Frieden sondern wie auch bei Ghost Rider suggeriert, dass alle friedlich auskommen könnten wenn es kein Israel gäben würde.
Dies ist aber im höchsten Maße rassistisch und unmenschlich (Ein Wert für den diejenigen die das postulieren vorgeben einzustehen)


[ nachträglich editiert von Patreo ]

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