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Hamburg Pride: Russische Homosexuelle protestieren gegen homofeindliche Gesetze

Anlässlich der "Hamburg Pride", dem nördlichen Pendant zum Christopher Street Day, haben russische Homosexuelle darauf aufmerksam gemacht, in welch vielfältiger Weise ihr Leben in Russland attackiert wird.

500 Euro Strafe mussten Homo-Aktivisten bezahlen, weil sie eine Regenbogenflagge am roten Platz geschwenkt hatten. Durch das vor rund einem Monat erlassene "Gesetz gegen homosexuelle Propaganda" ist es verboten, Jugendlichen gegenüber positiv oder neutral über Homosexualität zu sprechen.

Den russischen Aktivisten schlug in Hamburg viel Interesse und Sympathie entgegen. Unter dem Motto "Liebe ist keine Propaganda" wollen sie darauf hinweisen, dass nun ein Gesetz denen helfe, die mit körperlichen Angriffen auf Homosexuelle reagieren.


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WebReporter: WolfGuest
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Hamburg, Homosexuelle, Gesetze
Quelle: www.dradio.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.08.2013 19:44 Uhr von Patreo
 
+1 | -3
 
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DerBelgarath, da ich annehme, dass die HamburgPride angemeldet und genehmigt ist, fällt es nicht unter das Versammlungsrecht, dass die Russen dies tun dürfen?
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09.08.2013 20:07 Uhr von cheetah181
 
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