09.08.13 11:02 Uhr
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Das Ende der Kaltzeiten: Wieso schmolz das Eis?

Auf Milutin Milankovic geht die Theorie zurück, dass sich durch Schwankungen der Erdbahnparameter die Intensität der Sonneneinstrahlung auf die Nordhemisphäre ändert und dies zu glazialen Zyklen führt. Nur kann diese Theorie die Kalt- und Warmzeiten nicht ganz erklären, zu gering ist die Änderung.

Interne Faktoren im Klimasystem, insbesondere der Eis-Albedo-Effekt müssen die primäre Ursache verstärkt haben. Die helle Eisoberfläche wächst, reflektiert mehr Sonnenstrahlung und kühlt zusätzlich. Offen war bisher die Frage, wie dieser Feedback-Effekt gestoppt wird und sich sogar umkehren kann.

Klimaforscher haben nun eine Antwort auf die Frage gefunden. Das Landeis sorgt dafür, dass das Land darunter in den Erdmantel gedrückt wird. Nimmt die Strahlungsintensität wieder zu, befindet sich das Eis in niedrigeren und wärmeren Luftschichten und kann schmelzen. Die Erdkruste hebt sich verzögert.


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WebReporter: Iceland62
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Ende, Eis, Zyklus, Kaltzeit
Quelle: www.spektrum.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.08.2013 11:43 Uhr von Klassenfeind
 
+1 | -4
 
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An die Erdbahn-Parameter habe ich auch schon gedacht, nämlich das die Erde in der habitablen Zone mal mehr von der von der Sonne weg ist, dann wird es es kälter auf der Erde oder näher an der Sonne dran, dann wird es wärmer...

Der Mensch beeinflusst letzteres, indem er die wichtigsten Klimaregler der Erde versaut...

Urwälder werden hemmungslos abgeholzt, um Ölpflanzen an zu bauen, die dann in Biosprit umgewandelt werden, die Grüne finden das toll, die Meere werden immer dreckiger und dadurch wärmer , die Erde wird im Namen des Autos zu betoniert und dann wundert man sich, das die Hitzewellen immer schlimmer und länger werden??

Ergebnis ..die Wüsten breiten sich aus und große Seen trocknen aus.

Ich glaube, solange die VIP´s nicht betroffen sind, wie zb. bei der Luftfahrt, wo nach einem Flugunfall alle Flugzeuge gleichen Typs erst mal Startverbot haben und umgerüstet werden müssen, bevor sie wieder fliegen dürfen, passiert nach Überschwemmungen zb. nichts...man wartet halt, in der Hoffnung bei der nächsten Überschwemmung ist wieder Wahlkampf und man kann wieder großzügige Geld-Versprechungen machen, von Geld, das gar nicht da ist...

OOps..ich glaube, ich bin etwas abgetrieben..

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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09.08.2013 13:37 Uhr von Iceland62
 
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@Klassenfeind
"An die Erdbahn-Parameter habe ich auch schon gedacht, nämlich das die Erde in der habitablen Zone mal mehr von der von der Sonne weg ist, dann wird es es kälter auf der Erde oder näher an der Sonne dran, dann wird es wärmer..."
So einfach ist das mit den Milankovitch-Zyklen nicht, bei der drei sich verändernde Erbahnparameter eine Rolle spielen.

Einer der drei sich verändernden Parameter ist die Exzentrität.

Und bei der ist eben nicht so, dass die Erde mal weiter weg um die Sonne kreist und mal näher dran um die Sonne kreist, sondern die eben nicht kreisrunde Bahn, sondern die ellyptische Bahn, die die Erde um die Sonne innerhalb eines Jahres beschreibt, verändert sich. Weiter weg von der Sonne in der einen Jahreszeit, bedeutet zwangsläufig ein näher dran in der anderen Jahreszeit.
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09.08.2013 13:47 Uhr von Justin.tv
 
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@ Klassenfeind

"Wüsten breiten sich aus und große Seen trocknen aus"
alter das wasser kann unseren planeten nicht verlassen.

"Urwälder werden hemmungslos abgeholzt"
Urwälder binden kohlenstoff. je mehr davon freigesetzt wird und zu co2 wird, desto besser und schneller wachsen die pflanzen. wenn also ein teil der urwälder abgeholzt wird, dann wächst der verbleibende teil der pflanzen auf dem gesamten planten besser und bindet somit mehr kohlenstoff.
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09.08.2013 14:19 Uhr von Iceland62
 
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@ Justin.tv
Man sollte, wenn man Theorien entwickelt, diese anschließend empirisch auf ihre Richtigkeit prüfen.

Es könnte dir zwar gelingen Indizien für ein schnelleres Pflanzenwachstum zu finden, aber es wird dir nicht gelingen nachzuweisen, dass dieses beschleunigte Pflanzenwachstum mit der Motorsäge und der Landversiegelung mithalten kann.

Bevor die Industrienationen auf die Idee kamen, fossile Ressourcen zur Energiegewinnung zu nutzen, wurde - gerade in Europa - ein ziemlicher Kahlschlag betrieben, den die Natur nicht ausgeglichen hat.

" Zum Ende des 18. Jahrhunderts waren in Deutschland kaum noch Wälder vorhanden. Holz wurde schließlich so knapp, dass zur Winterzeit Zaunpfähle, Treppen und alle möglichen kurzfristig entbehrlichen Gegenstände aus Holz verbrannt wurden. Aufgrund der Holznot dieser Tage wuchs die Einsicht, dass Holzressourcen nachhaltig bewirtschaftet werden müssen. Es entstanden die Forstwissenschaft"
http://de.wikipedia.org/...
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09.08.2013 14:30 Uhr von Rychveldir
 
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"alter das wasser kann unseren planeten nicht verlassen."

Wo hat er das geschrieben?

"Urwälder binden kohlenstoff. je mehr davon freigesetzt wird und zu co2 wird, desto besser und schneller wachsen die pflanzen. wenn also ein teil der urwälder abgeholzt wird, dann wächst der verbleibende teil der pflanzen auf dem gesamten planten besser und bindet somit mehr kohlenstoff."

Komisch nur, dass der CO2-Gehalt trotzdem schon einige Jahrzehnte von Jahr zu Jahr ansteigt.
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10.08.2013 16:01 Uhr von Knoffhoff
 
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Andere Theorien besagen jedoch, dass die wiederkehrende Erderwärmung und somit das Schmelzen der Eispanzer durch Vulkanismus hervorgerufen wurde.
Durch die Hitze und vor Allem durch den extremen Ausstoß von CO2 hatte sich die Erdoberfläche wieder erwärmt, da dies einen natürlichen Wärmeschild erzeugte.
Wärme, welche durch das Eis wieder zurückreflecktiert wurde, war in der CO2-Glocke gefangen.

[ nachträglich editiert von Knoffhoff ]

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