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Strom-Irrsinn: Windräder werden mit Dieselaggregaten angetrieben

Morgen soll in der Nordsee der erste kommerzielle Windpark mit 30 Windrädern eingeweiht werden. Strom wird dieser jedoch nicht liefern.

Denn von der 50 Kilometer langen Stromleitung fehlen noch 15 Kilometer. Diese kann auch nicht so schnell verlegt werden, denn auf der Strecke liegen Bomben aus dem zweiten Weltkrieg. Diese müssen zuerst entschärft werden.

Da die Windkrafträder wegen der salzigen Seeluft jedoch nicht stillstehen dürfen, werden Sie von Dieselgeneratoren angetrieben. 22.000 Liter Diesel im Monat wird benötigt, um die Windräder anzutreiben. Die Kosten trägt der Verbraucher über eine Umlage im Strompreis.


WebReporter: Schakobb
Rubrik:   Wirtschaft / Rohstoffe
Schlagworte: Strom, Diesel, Nordsee, Windpark, Irrsinn, Windrad
Quelle: www.bild.de
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61 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.08.2013 08:03 Uhr von UICC
 
+69 | -2
 
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Verstehe ich nicht. Warum können die sich nicht einfach trotzdem drehen? Mal gucken was mit meinem Fahrraddynamo passiert wenn ich die Lampen abklemme.
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09.08.2013 08:10 Uhr von so..isses
 
+30 | -3
 
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windräder.....sehr gut durchdacht,respekt!
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09.08.2013 08:13 Uhr von Leimy
 
+12 | -32
 
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09.08.2013 08:23 Uhr von Tauphi
 
+49 | -4
 
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Ich glaube kaum, dass irgendein Tier die Erdung von so einem Windrad spürt.

Zumindest beschwert sich auch keine Sau über Bltzableiter oder über die geerdeten Kabel in der Steckdose.

Daher wäre "einfach drehen lassen" auch mein erster Gedanke. Wenn es wirklich einen guten Grund dagegen gibt, dann sind aber mindestens deren Erbauer reichlich inkompetent: Denn sie hätten die scheiss Bomben ja mal entschärfen können BEVOR die den Windpark bauen
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09.08.2013 08:31 Uhr von jschling
 
+52 | -2
 
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für mich immer noch völlig unlogisch
mal vom elektro-technischen (Stromabnahme) abgesehen: wenn sich diese "nicht ans Netz angeschlossene" Windräder per Dieselmotor drehen dürfen, warum dürfen sie sich dann nicht durch vorhandene Windkraft in Drehung versetzen ?
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09.08.2013 08:32 Uhr von saber_
 
+16 | -0
 
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da hat jemand bei der planung einen maechtigen bock geschossen....


wobei ich mich auch frag warum es keine bremswiderstaende gibt die im falle eines kabeldefektes dann den erzeugten strom verbraten?
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09.08.2013 08:35 Uhr von brycer
 
+24 | -2
 
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@Leimy:
Ob die Windräder durch Wind oder durch Diesel angetrieben werden dürfte dann aber doch egal sein.
Sprich: Wenn das Windrad durch Diesel angetrieben wird erzeugt es doch auch Strom, der ja dann irgendwo hin müsste. ;-)
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09.08.2013 08:37 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -11
 
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Wer will hier die Anschlüsse erden?
In der Nordsee hat es Wasser und keinen Boden zum erden. Das Problem ist doch, dass auf dem Grund der Nordsee sehr viele scharfe Bomben liegen. Das Kabel reicht ergo noch nicht bis zum Land.
Interessant, dass die Betreiber heute erst erfahren, dass in der Nordsee scharfe Munition als überflüssiger Ballast abgeworfen wurde.
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09.08.2013 08:39 Uhr von jpanse
 
+6 | -1
 
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Mal überlegen.
Windrad: Ein durch winkraft angetriebener Rotor der wiederum einen Generator antreibt. Die Theorie besagt das die sich zumindest ohne strom drehen sollten, aber!

Wie ist das mit den Bremsen wenn die dinger zu schnell werden? Funktionieren die ohne Strom? Und wenn der Generator kein permanent erregter ist, brauch der auch strom von aussen um zu funktionieren Stichwort fremderregt.

Also die dinger sich einfach ohne Kontrolle drehen zu lassen weil kein Strom da ist...vielleicht ist es doch nicht ganz so einfach.
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09.08.2013 08:39 Uhr von Fred1988
 
+10 | -0
 
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@Leimy
Klar, Strom braucht einen Abnehmer, aber es wäre doch egal ob sich die Windräder durch Windkraft oder durch Dieselgeneratoren drehen. Und in der Quelle steht, dass sich "Die empfindlichen Motoren, die den Wind in Energie umwandeln sollen" regelmäßig laufen müssen. Also wird nach meinem Verständnis Strom produziert. Und warum man dafür nicht einfach den vorhandenen Wind nutzt kann ich nicht nachvollziehen.
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09.08.2013 08:47 Uhr von Ming-Ming
 
+22 | -0
 
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@UICC

Ein Generator darf nicht im Leerlauf betrieben werden, weil sich sonst eine sehr hohe Leerlaufspannung aufbaut, die zu Überschlägen führt und die Wicklungen beschädigt.
Auch aus diesem Grund werden große Generatoren mit einer bestimmten Mindestlast rauf- als auch runtergefahren.
Bei deinem Fahrraddynamo mit seinen 6 Volt ist das irrelevant - bei einem Generator mit einigen zehn Kilovolt und hundert MW aber schon.


LG MiMi
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09.08.2013 08:48 Uhr von Jean_Luc_Picard
 
+25 | -2
 
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Wieso haben Windräder eigentlich Dieselgeneratoren an Bord?

Kann man die Dieselkosten nicht aus dem Vermögen der Grünen bezahlen?

Werden die Windräder, wenn die Stromleitung mal fertig ist, bei Flaute auch mit Diesel angetrieben?

Hätte man da nicht gleich ein Dieselkraftwerk auf dem Festland bauen können?

Fragen über Fragen...
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09.08.2013 08:55 Uhr von SN_Spitfire
 
+5 | -6
 
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Es weht eben nicht immer ein ausreichender Wind, um die Windräder anzutreiben, was dann?

Hier werden auch 22.000 Liter Diesel pro Monat erwähnt für 30 Windräder.

Macht pro Windrad im Monat: 733 Liter

Macht pro Tag für ein Windrad: 24 Liter

Macht für ein Windrad in der Stunde genau 1 Liter

So "viel" kann ein Auto mit Diesel in einer Stunde locker verbrauchen.

Immer in Relation sehen. 22.000 Liter klingt erstmal viel, aber auf die Windräder verteilt gehts im Grunde noch.

Natürlich alles rein theoretisch, sofern die absolut korrekten Informationen der BILD! stimmen...
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09.08.2013 09:08 Uhr von Kati_Lysator
 
+10 | -0
 
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@ hugamuga
genau, war auch mein gedanke. mit dem erzeugten strom die anderen windräder antreiben. plus minus null, statt diesel zu verbraten.
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09.08.2013 09:34 Uhr von blaupunkt123
 
+6 | -0
 
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Das ist ja mal wieder geniale Planung.

Wäre es nicht sinniger gewesen erstmal alle Bomben zu entschärfen und abzutransportieren und dann das Kabel bis zum Park zu legen.

Und dann geginnt man mit dem Aufbau der Windräder ?

Dann wäre noch die Frage, wieso die Windräder sich nicht einfach so drehen können
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09.08.2013 09:43 Uhr von PeterLustig2009
 
+2 | -8
 
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@Tauphi
Ehhm was meinst du denn wieviele "Strom" so ein Blitzableiter dauerhaft ins Erdreich "abführt"? Richtig 0

Und die Erdung in deiner Steckdose ist auch Stromlos. Warum man sie trotzdem braucht? Damit bei einem Kurzschluss die Sicherung bzw. der Fehlerstromschutzschalter auch wirklich auslöst!
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09.08.2013 09:44 Uhr von PeterLustig2009
 
+0 | -6
 
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@jschling
Weil es ja auch möglich ist dass nicht genug Wind da ist um die Räder anzutreiben und dann würden sie stillstehen.

Übrigens werden die Generatoren nur eingeschaltet wenn nötig ;)
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09.08.2013 09:50 Uhr von Marple67
 
+12 | -4
 
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Willkommen im Merkel Wunderland.

Das Stimmvieh wird aber auch dieses mal das Kreuzchen wieder an der "richtigen" Stelle machen, weil wir ja dank Merkel wieder wer sind, oder?
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09.08.2013 09:51 Uhr von httpkiller
 
+4 | -4
 
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Und was ist daran jetzt Strom-Irrsinn? Das ist Planungs-Irrsin wie er tagtäglich bein Großprojekten passiert. Hier wird nur wieder grundlos gegen den Energiewandel gehetzt um Auflage zu produzieren.

Nicht falsch verstehen, ich bin auch der Meinung, dass dieser überstürtzte Atom Ausstieg noch richtig Teuer wird (vor allem für die Verbraucher) aber in dem Fall ist das einfach nur Stimmungsmache.

Wobei man auch "Erneuter Planungs-Pfusch deutscher Ingeneure bei Großprojekt" hätte schreiben können ;-)
So hätte man auch ein Bindestrich-Wort unterbringen können.
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09.08.2013 10:04 Uhr von turmfalke
 
+2 | -1
 
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Das die zum Schei...n zu blöd sind wusste ich, aber die Windräder drehen sich doch allein durch Wind erst recht ohne Last, warum also Dieselmotoren? Kann mir das mal einer von diesen Fachidioten erklären oder ist das Alternativlos? Ich vermute anders sind die ständigen Energieerhöhungen den Bürgern nicht zu vermitteln und die Merkeln rudert bei der Autoindustrie mit den CO² Werten auch schon wieder zurück, nur Lobbyistenpolitik was diese FDJ Zulle hinkriegt, mehr nicht!
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09.08.2013 10:09 Uhr von Airstream
 
+4 | -0
 
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Ich denke die Dieselmotoren haben schon ihren grund, auch wenn mir der nicht so ganz klar ist, aber nun gut...

Viel schlimmer finde ich die Tatsache das mal wieder ein Großprojekt in die Schlagzeilen gerät aufgrund von schlechter Planung... Scheint in Deutschland momentan ja echt Mode zu sein -.-

Ärgerlich nur das sowas nur selten die trifft, die für Fehler verantwortlich sind, sondern am ende der Verbraucher/Steuerzahler den mist ausbügeln darf. Gut, hier ist das ganze noch nicht sooo krass wie z.b. beim Flughafen Berlin, aber so super durchdacht ist es halt trotzdem nicht...

Einfach mal im Vorfeld bei der Standortsuche auch an das Kabel denken und den Meeresboden etwas genauer anschauen und die Bomben im vorfeld entschärfen wäre irgendwie schlauer gewesen...
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09.08.2013 11:05 Uhr von newsleser54
 
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Und wer muss diesen Fehler ausbaden?? Wir. Wie mich das ankotzt.
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09.08.2013 11:20 Uhr von Bleissy
 
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quatsch ...... das glaub ich nicht .... die dinger laufen doch auch so ohne strom zu produzieren ......
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09.08.2013 12:01 Uhr von magnificus
 
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Von schlechter Planung würde ich nicht reden. Im Gegenteil.
Schnell noch vor der Kürzung der Subventionen alle Anträge eingereicht zum genehmigen und schon läuft`s.
Man könnte ja mal eine Statistik erstellen, wie viele Projekte so noch schnell durchgedrückt wurden.

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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09.08.2013 12:21 Uhr von Pr3dator
 
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unklar - einfach unklar - das Innenministerium sollte sich weniger Sorgen um Terrorfachangestellte aus Timbuktu machen, die sollten lieber zusehen, dass ihre eigenen Leute keinen Bürgerkrieg anzetteln.

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