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Dönerbudenbesitzer erhält trotz schwerwiegender Mängel lediglich 319,50 Euro Strafe

Bereits 2011 wurde bei einem Döner-Imbiss-Betreiber auf der Kirmes in Haspe ein "verkeimter Adanaspieß" entdeckt. Im Folgejahr 2012, zwei Tage vor der Kirmes wurde der Besitzer ausführlich über Hackfleisch-Hygiene aufgeklärt. Er wurde am 18.06.2012 abermals erwischt.

Nachdem die Behörden die "risikobasierte Kontrollfrequenz" veranlassten - man seinen Betrieb also mehr kontrollierte - meldete der Besitzer kurz vor einer angekündigten Prüfung sein Gewerbe ab. Einen Tag später eröffnete ein neuer Inhaber mit dem alteingesessenen Grillstuben-Namen neu.

Obwohl er ein nicht sicheres Lebensmittel in den Verkehr gebracht haben soll, das Harnwegsinfektionen und chronische Bronchitis auslösen kann, hat er durch seine Abmeldung nur mit einer Strafe von 319,50 Euro zu rechnen. Sein Anwalt: "Mein Mandant ist unschuldig." Das Hackfleisch war frisch.


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WebReporter: Schmollschwund
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Strafe, Haspe
Quelle: www.derwesten.de

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