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Niederlande: Ministerien ermitteln nach Ausweisung einer Sechsjährigen mit Leukämie

In den Niederlanden ermitteln das Justiz- und das Gesundheitsministerium gemeinsam, nachdem bekannt wurde, dass 2012 ein sechsjähriges Mädchen mit akuter Leukämie nach Polen ausgewiesen wurde.

Das Mädchen hielt sich fünf Monate mit den Eltern und Großeltern in den Niederlanden auf. Da sie zuerst in Polen waren besagt das niederländische Gesetz, dass sie dort Asyl beantragen müssen. Ihr Antrag auf einen Flüchtlingsstatus wurde deshalb in den Niederlanden abgewiesen.

Das Mädchen war vor der Ausweisung seit Wochen krank. Medizinisches Personal des Asylantenheims hatte sogar eine Blutuntersuchung angefragt, aber diese wurde nie gemacht. Auch wurde sie vor der Ausweisung nicht untersucht, wie es üblich ist. Erst in Polen entdeckte man, dass sie an Leukämie leidet.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kind, Niederlande, Leukämie, Ausweisung
Quelle: www.dutchnews.nl

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1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

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09.08.2013 11:11 Uhr von psycoman
 
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Wo ist jetzt das Probelm? Die Leute kommen aus einem sicheren Drittland, noch dazu Polen, das auch noch EU-Mitlgied ist, und durchaus über die Möglichkeiten verfügt Leukämiepatienten zu helfen. Die Niederländer hatlen sich nur an geltende Gesetze.

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