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Professor Sinn: "Eurorettung wirkt nur wie eine Schmerztablette"

Die Eurokrise ist voll da und sie ist eine Megakrise. Alle Probleme sind ungelöst. Dies äußert der Wirtschafts-Professor Hans-Werner Sinn, Präsident des Münchner Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, aktuell im Deutschlandfunk.

Die Wirtschaftszahlen Griechenlands, Spaniens, Portugals seien katastrophal, mit Jugendarbeitslosigkeitsraten von mehr als 50 bis über 60 Prozent. In Italien tue sich überhaupt nichts. Mario Monti habe in Italien Reformen probiert und wurde abgesetzt.

Solange noch irgendwoher Euro-Gelder kämen, tue sich in den Ländern gar nichts. Die Eurorettung funktioniere wie ein Schmerzmittel. Sie stelle ruhig, aber der Krisen-Prozess verschlimmere sich unbemerkt weiter. Reformen kämen erst, wenn gar nichts mehr gehe.


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WebReporter: hallmackenreuther
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Hans-Werner Sinn, Ifo-Institut, Eurorettung
Quelle: www.dradio.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.08.2013 15:37 Uhr von ghostinside
 
+6 | -3
 
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Jaja Sinn. Mit deinem Neoliberalen Geschiss, auf den sich die Politklasse seit mittlerweile Jahrzehnten beruft, hast du uns doch erst in diese Lage gebracht. Jetzt den Schlaumeier abgeben, das haben wir gern.
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08.08.2013 16:08 Uhr von HelgaMaria
 
+7 | -4
 
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Der Euro kann nicht gerettet werden!
Das ist nicht möglich!

Soviel Geld existiert nicht. Jeder Cent wurde mit Zins verliehen, wer das Zinssystem verstanden hat, wird dem zustimmen.

Es ging von Anfang an darum, die Entscheidungsgewalt der europäischen Länder an einer Stelle zu bündeln.

Wenn der Plan aufgeht, verlieren die Länder Europas ihre Souveränität und alle Macht in Europa wird von Brüssel aus gesteuert.

Hoffentlich gelingt es, das Ruder herumzureissen, auch wenn darauf kaum noch Hoffnung besteht.
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08.08.2013 16:14 Uhr von Graf_Kox
 
+2 | -2
 
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Sinn war in der Tat Jahrzehnte lang der Ober-Deregulierer der Nation. Sieht man ja wohin uns das gebracht hat. Ratschläge dieses Mannes sind das Papier nicht wert auf dem sie stehen. Er lag mit Griechenland falsch, er lag mit seinem neo-konservatismus falsch und er wird auch dieses mal falsch liegen. Das beste Beispiel ist Spanien, welches seit Jahren ernsthafte Reformen betreibt und dafür auch international Anerkennung erhält. Sinn ist und war immer eine mediengeile Pfeife.
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08.08.2013 16:47 Uhr von shooting-star
 
+2 | -1
 
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Professor Sinn kann zumindest rechnen. Das ist ein Vorteil, den er gegenüber der gesamten politischen Kaste und den Falschmünzern um EZB-Draghi hat. Und wer rechnen kann - es reichen die 4 Grundrechenarten - wird mit keinem Wort widersprechen können. Ahnungslose Foristen werden das tun, können aber nicht rechnen - auch o.k.

Seit wann klappen Schneeballsysteme und Wechselreiterei mit ständig höheren Krediten auf Dauer??

Die Euroretterei mit ständig höheren Krediteinsätzen in die absolute Überschuldungsunion hinein muss schiefgehen.

Ähnliches konnte man schon Jahre vor dem Ende von Weltkriegen sagen - die Politiker in Deutschland haben das aber auch damals propagandistisch bis zum bösen Ende überspielt und Kritiker (mund-)tot gemacht..
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07.04.2014 10:38 Uhr von sps
 
+0 | -0
 
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Der Euro ist die Grundlage für die EU und der kommende Eurosatz ist die Grundlage für das europäische Sozialsystem. Mit einem einheitlichen Sozial- und Finanzsystem hat Europa die Chance die kommenden Krisen besser zu bewältigen. Nur Europa und die Menschen müssen dies verstehen, dass alles nur global funktionieren kann - die Kleinstaaterei bringt auch unsere Wirtschaft nicht weiter - und damit sind wir alle gefragt, dass der Eurosatz nicht zu niedrig angesetzt wird!

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