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Einbruch leicht gemacht - Mit nachgemachtem Schlüssel aus dem 3D Drucker

Die MIT-Studenten David Lawrence und Eric van Albert haben ein Verfahren entwickelt, mit dem es möglich ist Sicherheitsschlösser mit einem nachgemachten Schlüssel aus einem 3D-Drucker zu öffnen.

Hierzu muss man noch nicht einmal das Original besitzen. Es reicht wenn man den aufgedruckten Code kennt. Die Studenten haben diesen geknackt. Die Software erstellt daraus den Schlüssel.

Getestet haben die Studenten mit Schlüsseln eines in den USA verbreiteten Unternehmens für Hochsicherheitsschlüssel. Diese Schlüssel können mit herkömmlichen Fräsmethoden nicht nachgebaut werden, wohl aber mit einem 3D-Drucker. Einen Schlüssel aus Plastik gibt es bereits für ein paar Dollar.


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WebReporter: Schmollschwund
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Einbruch, Schlüssel, 3D-Drucker
Quelle: www.heise.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.08.2013 15:22 Uhr von bigpapa
 
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Klor.

Wenn das Schloß vom Discounter ist. Ein gutes Sicherheitsschloß ist elektronisch oder wenigstens magnetisch geschützt. Da macht der "Wunderdrucker" garnix.

Aber es ist immer wieder schön zu sehen wie man mit immer neuen Panik-ausdrucken die Leute irre macht.

Ach ja, jeder normale Schlüsseldienst hat eine "Kopierfräse" die das 1000 x schneller macht. Ich hab das selbst gesehen als ich ein neuen Kellerschlüssel machen lassen wollte.

Dauer ca. 5-6 Min.

Aber immer wieder schön zu sehen, wie die Elite UNI MiT Verbrechern hilft, den Menschen Schaden zuzufügen. Manchmal denke ich das man ohne diese "Spezialisten" weniger Stress hätte. Weil dann solche Sachen nur von Superprofis und nicht von Kiddys mit 1000 Euro für den Drucker genutzt würden.


Gruß

BIGPAPA




[ nachträglich editiert von bigpapa ]
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08.08.2013 15:43 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
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Nur kommt der normale Bürger (theoretisch) nicht an diese tolle "Kopierfräse". Dann schon eher an Infos über den Schlüsselcode. Den Drucker kann man ja mittlerweile überall kaufen. Frage ist nur: arbeitet der handelsübliche 3D-Drucker genau genug?

Abgesehen davon, vor vielen Jahren wurde eine Anleitung zum Knacken von Standartschlössern veröffentlicht, ebenfalls vom MIT. Mehr Einbrüche hat es seitdem aber auch nicht gegeben, da hat die Osterweiterung der EU mehr gebracht. ;-)

Auf jeden Fall sehe ich die immer größer werdende Anzahl solcher Meldungen (Waffen drucken, Schlüssel nachmachen, usw.) mit Angst. Und zwar befürchte ich, dass irgendein Schwachmat in unserer Regierung (oder eher noch in Brüssel) mal auf die Idee kommt, 3D-Drucker zu verbieten, weil damit zu viel Unsinn getrieben werden KANN!
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08.08.2013 17:58 Uhr von bigpapa
 
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@der_grosse_mumpitz

Mag sein das der Normalbürger diese Kopierfräse nicht hat.

Aber ein Mini-Fräse vom Dsicounter und 2 Std. Arbeit und die Sache hat sich.

Das Problem ist jedoch immer noch das selbe. Woher bekomme ich den Schlüssel bzw. die ach so tolle Nr.

Was deine Aussage angeht zum MiT. Aus Leute aus den Osten können lesen:) Sogar Anleitungen vom MiT :)

Allerdings geb ich dir in einen voll Recht. Noch mehr Panik und die Teile werden verboten. Das ist echt nicht so Unwahrscheinlich. Immerhin reagieren die Regierungen ja ALLE auf die neuen Techniken mit Dauerüberwachungen und Verboten.

Gruß

BIGPAPA
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08.08.2013 19:49 Uhr von kingoftf
 
+1 | -0
 
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Haben die nicht immer auch noch andere Sicherheitsmerkmale als nur die Schlüsselforum ans sich?

Moderne Autoschlüssel z.B. haben doch auch noch eine Funkcodierung, da nutzt der Rohling nun mal gar nix

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