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"Pornwall": Bedeuten Filter das Ende des freien Internets?

Der CSU-Politiker Norbert Geis forderte erst kürzlich eine "Pornoschranke" nach britischem Vorbild. Pornografische Websites soll man so ab 2014 nur noch nach schriftlicher Anmeldung und Alterslegitimierung besuchen können. In Großbritannien geht man hier aber noch einen Schritt weiter.

Die sogenannte "Pornwall" umfasst auch Themen, die nichts mit Porno zu tun haben. Man will Filter installieren, die folgende Inhalte ausschließt beziehungsweise erst sichtbar macht, wenn die User die Filter selbst außer Kraft setzen:

Pornografie, Gewalt-Inhalte, Extremistische und terroristische Inhalte, Seiten über Magersucht oder Essstörungen, Selbstmord-Websites, Alkohol, Rauchen, Foren, Esoterisches Material, Webseiten, die Filter aushebeln. Die Auswahl der gefilterten Seiten nimmt die Regierung intransparent ohne Rechtsweg vor.


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WebReporter: Schmollschwund
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Ende, Zensur, Filter
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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53 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.08.2013 14:01 Uhr von Schmollschwund
 
+16 | -6
 
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Freiheit im Netz würde bedeuten das der User anklickt was er nicht haben will. In diesem Fall entscheidet dann die Regierung und der User muss erst Wege finden um FREI suchen zu können. Außerdem gibt es schon genug Tools die es z.B. Eltern ermöglichen Einfluss zu nehmen. Für die Erziehung sollen sie gerne Zahlen, was ihr Kind dann sehen soll, wie es sich entwickeln soll, entscheidet dann die Regierung oder wa???
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08.08.2013 14:07 Uhr von Granatstern
 
+3 | -90
 
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08.08.2013 14:14 Uhr von KingPiKe
 
+41 | -2
 
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Verblüffend, wie die Politik in regelmäßigen Abständen versucht, irgendwelche Blockaden im Internet zu erreichten. Erst ging es um Kinderpornografie, dann ums Urheberrecht und nun um Pornos ect.

Und was nun genau alles geblockt wird, weiß auch niemand. Und ob das dann auch wirklich freigeschaltet wird, auch nicht.
Man sollte dem Bürger vielleicht etwas Eigenverantwortung übertragen. Wenn er einen Filter für die Kinder will, dann soll er sich selsbt darum kümmern. Und wenn er es nicht kann, gibt es genug Fachkräfte die das können.
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08.08.2013 14:17 Uhr von Darkman149
 
+39 | -2
 
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Und da beschwer sich nochmal einer über China oder den Iran und andere Länder, die genau sowas schon seit Jahren tun! Ich bin alt genug selbst zu entscheiden was ich mir ansehe und was nicht. Und jeder, der Kinder hat ist entsprechend angehalten geeignete Mittel und Wege zu finden gefährliche oder unerwünschte Inhalten selbst zu blocken. Möglichkeiten gibts da mehr als genug! Mein Router z.B. bietet mir die Möglichkeit entsprechende Suchworte einzutragen um dann Seiten, die diese enthalten zu blockieren. Das reicht doch vollkommen aus um die Kinder, die irgendwann mal haben werde, zu schützen. Und jeder, der sich mit solchen Mitteln nicht auskennt soll entweder einen Fachmann fragen und das Geld investieren was es kostet sich entsprechende Schutzmechanismen installieren zu lassen oder sämtliche Technik verkaufen.

Bei den hier vorgeschlagenen Filtern geht es doch in erster Linie darum von dem Politkern unerwünschte Inhalte zu blockieren und so die Bevölkerung dumm zu halten. Informationen über Prism und Tempora wären mit solch einem Filter wohl kaum groß an die Öffentlichkeit gelangt. Ich bleibe dabei: die Welt brauch solch kurzsichtig gedachte, die Freiheit beschneidende Filter definitiv nicht.
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08.08.2013 14:19 Uhr von mmh...schokolade
 
+21 | -2
 
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@Granatstern
Wenn du diese Meinung hast, dann solltest du als verantwortungsbewusster Elternteil selbst dafür sorgen, das dein Kind kein Zugang zu solchen Inhalten hat. Es gibt genug Methoden/Software, das selbst zu machen. Dem Staat allerdings erlauben zu entscheiden, welche Inhalte akzeptabel sind und welche nicht, empfinde ich (und zum Glück die meisten anderen in Deutschland auch) als Eingriff in die geistige Freiheit. Ideale jeglicher Art sollten nicht vom Staat auferzwängt werden.
Und JA, ich beschwere mich auch, weil ich mich nicht anmelden will. Na und? Müsste ich aber sowieso nicht, weil ich (wie die meisten) schlau genug wäre, solche Filter zu umgehen.
Das einzige, was das bringt, ist die Aufgabe von ein bisschen mehr Freiheit und einen Schritt weiter zur totalen Kontrolle.
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08.08.2013 14:41 Uhr von Maverick Zero
 
+2 | -0
 
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Siehe mein Kommentar
http://www.shortnews.de/...
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08.08.2013 14:47 Uhr von asianlolihunter
 
+1 | -10
 
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Mal wieder übertreibt diese merkwürdige quelle
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08.08.2013 14:50 Uhr von Granatstern
 
+1 | -28
 
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08.08.2013 15:00 Uhr von Maverick Zero
 
+13 | -1
 
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@Granatstern
In der Videothek kann ich, wenn ich meinen Ausweis vorzeige, nachschauen, was vor den Minderjährigen versteckt wird.

Die geheimen Internetsperrlisten kann ich nicht einsehen. Ich muss schlicht und ergreifend darauf vertrauen, dass nur Dinge gesperrt* werden, die für Kinder ungeeignet sind.
Die Vergangenheit (alleine die letzten drei Jahre) hat aber gezeigt, dass genau das nicht der Fall ist.



* lies: "gesperrt und durch Opt-In wieder erreichbar" UND "heimlich gesperrt und nicht wieder einblendbar"
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08.08.2013 15:01 Uhr von jpanse
 
+6 | -0
 
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Andere Frage. Wie wird das technisch realisiert werden?
Fangen die Suchbegriffe ab? Oder DNS Anfragen?

Die Funktionsweise würde mich jetzt schon mal interessieren.

Wenn ich pr0n.com eingebe, sagt er dann bei der Namensauflösung "NÖÖÖ GIBBES NICH!

Oder kommt dann ne Providerseite die Sagt. Bist du pervers?
Transparenter Proxy?

Fragen über fragen
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08.08.2013 15:11 Uhr von Maverick Zero
 
+2 | -0
 
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@jpanse
Die Mittel sind doch schon da: Frau von der Leyens Stop-Schilder.

Ob ein großes rotes Stop-Schild gezeigt wird oder ob eine neutrale weisse Seite aufploppt "Gesperrt entsprechend §1234. Zur Freischaltung 0118 999 881 999 119 7253 anrufen." ist doch einerlei.

Nur würde man das im aktuellen Fall wohl nicht mit Strafen koppeln.
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08.08.2013 15:18 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+10 | -0
 
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gibt es nicht schon unter windows eine Benutzerkonten steuerung und einen 18er Filter?

Das brauchen nur die Eltern einrichten, wenn diese das nicht können, sollten diese ein kurzes Seminar dazu besuchen an einer Volkshochschule.

Dann ist alles in bester Ordnung.
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08.08.2013 15:37 Uhr von Lornsen
 
+11 | -0
 
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das wird noch schlimmer kommen. das Internet in der jetzigen Form ist den Machern der NWO ein riesiger, schmerzender Stachel in ihrem Fleisch. Der muß weg.

Rockefeller und CO haben das auch schon klar angekündigt. die haben die Macht und nicht so eine popelige Regierung.
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08.08.2013 15:44 Uhr von SN_Spitfire
 
+3 | -0
 
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Solange sie VPN Verbindungen uneingeschränkt zulassen, sollen sie machen, was sie wollen.

Es gibt zum Glück genügend anbieter von VPN-Proxies, worüber man immer noch absolut jede Seite im Netz, intransparent für die Regierung, betrachten kann.
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08.08.2013 15:52 Uhr von sps
 
+10 | -0
 
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Es werden von dem ersten Schritt der weltweiten Stasitätigkeiten (siehe NSA etc.) nun auch noch Vorschriften und Vorgaben gemacht, welche Seiten wer lesen darf (Google macht dies schon praktisch, wenn man z.B. auf dem Lande Informationen sucht, die gleichen in einer kleinen Stadt und wiederum die gleichen Anfragen in einer Metropole, werden grundsätzlich andere Infos gegeben!) Es gibt keineFreiheit mehr, die es wenigstens im Internet anfangs noch gab! Welche Regierung auf der Welt will noch Freiheit des Menschen und der Worte?
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08.08.2013 15:57 Uhr von Brain.exe
 
+4 | -0
 
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Wie genau wird denn geblockt und entblockt?
Der Vater zuhause entblockt es und die Kinder mit eigenem PC/Smartphone können wieder drauf zugreifen? Schon bringt es nichtsmehr.

In der Heutigen Zeit doch eher sinnlos.
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08.08.2013 16:26 Uhr von Nebelfrost
 
+8 | -0
 
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@granatstern
zitat: "Es gibt kein Recht auf Gewalt und Prostitution"

es gibt zwar von vornherein erstmal kein recht auf prostitution, aber jeder mensch hat im grunde das recht auf das ausleben seiner sexualität, denn dies ist ein grundbedürfnis eines jeden lebewesens, ähnlich wie essen, trinken, schlafen. das heißt natürlich nicht, dass man jemand anderen dabei schaden zufügen darf. das darf man beim essen und trinken auch nicht, aber dennoch ist sex ein grundrecht, auch wenn das diverse moralapostel vielleicht anders sehen mögen. wer einen partner hat, kann dieses bedürfnis meist problemlos ausleben. aber was ist mit denen die keinen partner haben? auch diese menschen haben ein anrecht auf ihre sexualität. und einer der wenigen alternativen für diese menschen ist dann eben bezahlter sex, sprich sie gehen zu einer prostituierten, um sich die körperliche nähe dort zu holen und das bedürfnis danach zu befriedigen.

ein mensch, der über einen längeren zeitraum seine sexualität nicht ausleben kann, leidet erwiesenermaßen an unzufriedenheit, antriebslosigkeit, depressionen, bis hin zu persönlichtkeitsstörungen und psychosen. zudem neigt er stärker dazu, sexuelle neigungen auszuprägen, die ein krankhaftes niveau erreichen können.

und genau aus diesen gründen, sollte prostition generell überall legal sein. zudem muss man sex in seiner rolle als tabuthema in der gesellschaft völlig ausmerzen. sex muss als das angesehen werden was es ist, als etwas völlig natürliches. wenn sex kein tabuthema mehr ist und sich niemand mehr für sexuelle angelegenheit schämen muss, wächst auch automatisch die akzeptanz von prostitution in der gesellschaft, was letztlich auch stark zu einer entkriminalisierung beiträgt, da auch von seiten des staates völlig anders an das thema herangegangen werden kann. prostitution kann somit überall zu etwas völlig offiziellem und akzeptiertem werden, das wie alle anderen berufsbereiche auch, staatlich unterstützt, gefördert und kontrolliert werden kann.
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08.08.2013 16:48 Uhr von Suffkopp
 
+0 | -11
 
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08.08.2013 17:16 Uhr von Maverick Zero
 
+4 | -1
 
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Suffkopf: Lies bitte nochmal meine Beiträge zu dem Thema.
Unter anderem denk (verlinkten) Punkt, bzgl vorauseilendem Gehorsam.
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08.08.2013 17:51 Uhr von Suffkopp
 
+3 | -3
 
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@Neu555 - das hast Du doch schon mal gepostet? Kopierst Du jetzt nur noch?

Beispiel Zelten: war bei mir damals auch noch normal. Nur warum ist es heute verboten? Weil es zuviele Chaoten gibt denen es egal ist wie sie so einen Zeltplatz hinterlassen. Also beschwer Dich bei denen nicht bei der Regierung.

@Maverick Zero - hab ich gelesen - aber das sind doch alles Mutmaßungen.

[ nachträglich editiert von Suffkopp ]
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08.08.2013 18:47 Uhr von Volkwin
 
+4 | -0
 
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wenn der das so toll findet warum zieht der nicht nach england eltern können die pc auch selber schützen sollen jetzt wieder alle drunter leiden.
norbert geis ich hasse den von dir verzapften scheiss
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08.08.2013 19:11 Uhr von internetdestroyer
 
+8 | -0
 
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Die sollen mal lieber Möglichkeiten aufzeigen, damit Eltern endlich mal wieder ihrer Aufsichtspflicht nachkommen und nicht der Staat die Erziehung übernimmt.
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08.08.2013 19:13 Uhr von micha0815
 
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wieso ist das internet schuld und nicht die eltern?
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08.08.2013 19:23 Uhr von Schmollschwund
 
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Bei dem Ganzen fragt sich nur: Wenn ich die Sites erst dann zu Gesicht bekomme wenn ich sie mir "frei" schalten lasse, woher weiß ich dann das es diese Websites überhaupt gibt????? Eindeutig: Zensur!
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08.08.2013 19:29 Uhr von Schmollschwund
 
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PS: Wie soll das mal werden? Zuerst die Sites im Internet geblocked, zum Schutze der Kinder. Und am Ende darf die Frau mit knackigem Körper nichts mehr enges anziehen? Erst nach schriftlichem Antrag beim Staat: Darf ich mich heute so kleiden????

Ambivalenzland (-welt):
FSK um die Kinder davor zu schützen, dass sie nichts sehen was ihre Entwicklung schädigt. Statt dessen: Schockfotos auf Zigarettenschachteln.

Pornofilter im Internet, damit die armen Kinder geschützt werden. Statt dessen: Nackige Frauen in der Werbung

Steuern, Abgaben zahlen um das Land am laufen zu halten. Statt dessen: Weg damit, ab nach Europa

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