08.08.13 12:28 Uhr
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USA: Polizei tasert 18-jährigen Graffiti-Künstler zu Tode

In Miami starb ein 18-jähriger Graffiti-Künstler, nachdem die Polizei ihn mit einem Taser beschossen hatte. Der Mann hatte bereits Kunstpreise gewonnen und war sehr bekannt in den Künstlerkreisen von Miami. Er war unter anderem Bildhauer, Maler, Schriftsteller und Fotograf.

Er war in der Stadt bekannt als der Graffiti-Künstler "Reefa". Er sprühte seine Kunstwerke auf leer stehende Gebäude und spielte dabei Katz und Maus mit der Polizei. Die Behörden sahen seine Aktivitäten nämlich als Vandalismus an und nicht als Kunst.

Am vorgestrigen Dienstag wurde er in flagranti erwischt und floh vor der Polizei. Als er geschnappt wurde, setzte man einen Taser ein. Er wurde in der Brust getroffen und kollabierte. Man brachte ihn noch in ein Krankenhaus, aber dort konnte man nichts mehr ausrichten. "Reefa" starb kurz darauf.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Polizei, Tod, Künstler, Graffiti, Taser
Quelle: www.miamiherald.com

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34 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.08.2013 12:28 Uhr von Superplopp
 
+29 | -22
 
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Das wird jetzt neue Tags geben!!

Sprayer werden den Namen Reefa in die Welt tragen!!!

[ nachträglich editiert von Superplopp ]
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08.08.2013 12:33 Uhr von NoPq
 
+2 | -24
 
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08.08.2013 12:43 Uhr von Superplopp
 
+13 | -9
 
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blubb42: Kriminell schließt Künstler nicht aus, oder?
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08.08.2013 12:43 Uhr von Jorka
 
+28 | -46
 
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08.08.2013 12:51 Uhr von GroundHound
 
+24 | -26
 
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"Mit Kanonen auf Spatzen" ist der passende Ausdruck dafür.

[ nachträglich editiert von GroundHound ]
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08.08.2013 12:54 Uhr von Maverick Zero
 
+16 | -6
 
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Non-Lethal-Weapons...

Schon klar...
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08.08.2013 13:16 Uhr von blaupunkt123
 
+30 | -29
 
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Ein Sprayer weniger.

Muss man halt davor mal nachdenken, dass man sich an fremden Eigentum vergreift und sich dadurch auch mit der Polizei anlegt.
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08.08.2013 13:26 Uhr von Perisecor
 
+24 | -22
 
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Gegen Gesetze verstoßen und dann auch noch vor der Polizei wegrennen.

Selbst schuld.


@ Jorka

Nö, welche Mordmerkmale sollen denn erfüllt sein?

@ Maverick Zero

In nahezu allen Fällen schon.
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08.08.2013 13:41 Uhr von Superplopp
 
+3 | -14
 
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08.08.2013 13:43 Uhr von DrGonzo87
 
+13 | -5
 
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Tragisch. Ich tippe auf einen angeborenen Herzfehler.
Mir tun an dieser Stelle auch die Polizisten leid (sollte es sich so abgespielt haben).
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08.08.2013 13:50 Uhr von polyphem
 
+13 | -22
 
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So wie hier einige daher reden, scheint es so, als sei es gerechtfertigt, wegen ein paar Farben an der Wand ein junges Leben auszulöschen. Ihr widert mich an Leute.
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08.08.2013 14:00 Uhr von V3ritas
 
+34 | -4
 
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@polyphem

Du siehst das auch im falschen Zusammenhang. Die Polizei hatte ja kaum die Absicht ihn zu töten, sonst hätten sie bestimmt nicht mit einer Taser-Gun geschossen.

Fakt ist doch, die Polizei kam dahin, hat einen Graffiti Schmierer auf frischer Tat ertappt und wollte den stellen....der ist geflohen und die Polizei hat ihn gestellt. In den USA ist es da völlig normal,das die Polizei nicht groß rumdiskutiert. Schließlich wusste die Polizei bestimmt nicht was für ein toller Künstler das ist, hätte genauso gut ein gewaltbereiter und bewaffneter Straftäter sein können, der die Polizisten ohne Vorwarnung angreift...die meisten flüchten schließlich nicht ohne Grund.

Natürlich ist es tragisch, das er den Tasereinsatz nicht überlebt hat,aber der Polizei kann man hier eigentlich keinen Vorwurf machen.

Davon mal abgesehen...wenn ich in den USA lebe,dann weiß ich wie die Polizei da in den letzten Jahren drauf ist und mache mir da nicht noch einen Spaß draus, mit denen Katz und Maus zu spielen.
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08.08.2013 14:08 Uhr von grotesK
 
+11 | -11
 
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@ V3ritas :

Ich vermute, daß es polyphem weniger darum geht, daß die Polizei hier jemanden durch ein Unglück (Herzschwäche etc.) getötet hat. Vielmehr ist es dieses Denken nach dem Motto "Selber schuld, gut so, einer weniger!!!111einself", welches ihn wohl anwidert. Und mich auch. Meist sind es die Leute, die richtig Dreck am Stecken haben, welche sich über solche "Kriminellen" aufregen. Ich meine...verlassene Häuser ansprayen (und das wohl auch noch mit mehr Können als diese Gangstakiddies mit ihren Gangtags)...da gibt es andere, denen der Begriff "kriminell" mehr stehen würde.

Wie gesagt, die Polizei kann nichts dafür. Aber feiern muss man den Tod wohl definitiv nicht.
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08.08.2013 15:07 Uhr von mannil
 
+4 | -6
 
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"Land of the free and we´re united, make our destiny, we take control..." *Sing*
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08.08.2013 15:25 Uhr von c0dycode
 
+7 | -11
 
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Ich finde das was er getan hat nicht sonderlich schlimm. Schließlich sollen es ja nur "leer stehende Gebäude" gewesen sein.

Was auch immer man daraus interpretiert.

[ nachträglich editiert von c0dycode ]
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08.08.2013 15:46 Uhr von Dracultepes
 
+11 | -4
 
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Er ist selber schuld. Aber gut ist das sicher nicht. Er hat hoch gepokert und verloren.

"It ended at 71st and Harding when he was cornered by police and ran toward the officers, ignoring commands to stop, Martinez said."

http://www.miamiherald.com/...

Er rannte auf die Polizisten zu und hörte nicht auf die Stopsignale. Das kannst du vllt. in England oder Deutschland versuchen. Aber in den USA wo Cops schon aufgrund der hohen Waffendichte ziemlich sensibel auf sowas reagieren, ist das doch schon ziemlich blöd.

Dumm gelaufen für die Cops, dass der Teaser in gleich getötet hat. Das tut er normal nämlich nicht.
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08.08.2013 16:41 Uhr von Suffkopp
 
+8 | -10
 
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Könnt ihr jetzt mal aufhören, (sorry) ihr elendigen maulaffen, so zu tun, als wenn er wegen dem Sprayen geteasert wurde?

Er wurde geteasert weil er floh, Kommandos der Polizei missachtete und dann trotz mehrmaliger Stop-Aufforderungen auf den Polizisten zulief.

Ihr könnt einen echt ankotzen mit Eurem ewigen Gehabe "der hat doch nichts getan". Natürlich hat er was getan. Aber Beschädigung oder Beschmutzung fremden Eigentums ist für einige hier doch eh ein Kavaliersdelikt.
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08.08.2013 16:42 Uhr von Hallominator
 
+5 | -1
 
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Künstler gut und schön, aber man sollte trotzdem nur da sprayen, wo es auch erlaubt ist.
In diesem Fall war es eindeutig Pech.
Es ist bekannt, dass es einige Menschen gibt, die auf Stromstöße anders reagieren, aber das sind so wenige, dass man den Taser dadurch nunmal nicht verbieten lassen kann.
Es war kein Mord, sondern einfach Pech, dass der kriminelle Künstler zu dieser Minderheit gehört hat.

Es ist trotzdem schade, da er wirklich coole Sachen gemacht hat.
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08.08.2013 17:58 Uhr von Johnny Cache
 
+2 | -0
 
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Und auch dieses mal möchte ich den Angehörigen und den Polizisten mein Beileid aussprechen.
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08.08.2013 18:15 Uhr von iMike
 
+2 | -7
 
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Natürlich, "Kleinkriminelle" sind am Klimawandel Schuld!


Die größten Verbrecher kriegen sogar eine Lizenz für ihre Verbrechen!!

In dieser Welt läuft sehr sehr etwas schief...
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08.08.2013 18:37 Uhr von Volkwin
 
+2 | -5
 
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flucht ist doch was ganz natürliches um feinden, gefahr aus dem weg zu gehen
und bei der polizei dort würde bestimmt jeder fliehen
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08.08.2013 18:42 Uhr von Zuvo
 
+4 | -4
 
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irgendwo selber schuld. er weiß wo er wohnt (USA) und wie die Polizei da drauf ist. Das er gestorben ist ist zwar gewiss tragisch aber irgendwo hat er selsbt herausgefordert
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08.08.2013 19:01 Uhr von Volkwin
 
+0 | -7
 
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schon mal was von verhältnismäßigkeit gehört
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08.08.2013 21:31 Uhr von Don91
 
+3 | -7
 
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Was es hier für kranke und dumme Menschen gibt die es gut finden das ein "Sprayer" umgebracht wurde....euch kann man nicht helfen, ihr seit einfach nur dumm
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08.08.2013 21:58 Uhr von xDP02
 
+7 | -2
 
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Was mich erschreckt ist die Bereitschaft von so vielen die Polizisten sofort als die Bösen anzusehen. Sicher ist es tragisch, aber jemand mit Hirn und Eiern würde sich der Verantwortung stellen.
Es ist hier auch völlig egal ob er nun etwas besprüht hat, ob er gut darin war oder nicht, ob er etwas verschönert hat oder nicht, denn ohne Erlaubniss bleibt es eine Straftat und genauso wie es Einigen gefällt, missfällt es Anderen.

Letzten Endes ist er vor der Polizei geflohen und das laut Text nicht nur einmal, er war den Behörden bekannt, verspottete die Polizei und steigerte ihren Ehrgeiz ihn zu fassen. Nun war er diesmal in die Ecke gedrengt und stürmte auf die Polizei zu, hier spielt das Gewicht des Jungen auch wirklich keine abspielende Rolle, denn eine Waffe kann auch in der Hand eines Kindes tödlich enden.

Ich glaube nicht das sich jemand von den jetzigen Verteidigern sich gerne auf der Nase herumlaufen lassen würde und so verstehe ich auch den Einsatz des Tasers als einzige Möglichkeit (nach scharfen Waffen, was definitiv keine Option war) ihn aufhalten zu können. Das er dabei umkam ist sehr tragisch und war bestimmt nicht beabsichtigt, jedoch sehe ich keine Schuld bei den Polizisten.
Er war klug und kreativ, dennoch tat er etwas so dummes was ihm letztenendes sein Leben kostete.

[ nachträglich editiert von xDP02 ]

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