08.08.13 11:33 Uhr
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Kampagne "Ugly Fruits" wirbt für den Kauf von hässlichem Obst und Gemüse

In Supermärkten liegen meist nur perfekt gewachsene Gurken oder Erdbeeren. Krummes oder verwachsenens Obst beziehungsweise Gemüse kommt meist gar nicht erst in die Regale.

Diesem "missgebildeten" Obst hat sich nun eine studentische Werbekampagne namens "Ugly Fruits" angenommen, die für den (Ver-)Kauf solchen Obstes wirbt.

Einen Erfolg haten die Studenden der Bauhaus-Universität bereits, sie bekamen für ihre Idee den Junior Award 2013 des Art Directors Club.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Kauf, Kampagne, Gemüse, Obst, Hässlichkeit
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.08.2013 11:43 Uhr von Azureon
 
+5 | -0
 
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Verstehe sowieso nicht, warum das Aussehen eine Rolle spielt...
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08.08.2013 11:46 Uhr von schrottnews_ad_hoc
 
+3 | -0
 
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Und wieso legt die EU dann Krümmungsgrade für Gurken und Bananen fest?
Das müssen rechtspopulistische Nationalstaatsanhänger sein die zurück zum individuellen, nicht EU konformen Gemüse wollen.
Und was soll "Einen Erfolg haten.." heissen?
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08.08.2013 12:04 Uhr von Kochi56
 
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Das bestimmte Obstsorten eine vorgegebene Form haben müssen, liegt an der Verpackung.
Sind nur gerade Gurken in einer Kiste, passen dort mehr rein...

Siehe hier:
http://de.wikipedia.org/...(EWG)_Nr._1677/88_(Gurkenverordnung)
"Zudem profitierte der Handel von der problemloseren Verpackung und dem einfacheren Transport gerader gegenüber krummer Gurken, zumal so immer die gleiche Menge Gurken in einen standardisierten Karton passte."

Ist ja nichts neues das einem die Industrie sagt, was gut für einen ist :-)

[ nachträglich editiert von Kochi56 ]
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08.08.2013 12:11 Uhr von Kochi56
 
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Bei Bananen ist das ein wenig komplizierter:
http://de.wikipedia.org/...(EG)_Nr._2257/94_(Bananenverordnung)
http://de.wikipedia.org/...

Ziel war Konkurrenzfähig zu werden:
"Die Marktordnung im Bereich der Bananen wurde 1993 eingeführt, um die in Spanien (vor allem auf den Kanarischen Inseln) und in verschiedenen ehemaligen französischen Kolonien in Übersee produzierten Bananen gegen Importe aus den vor allem von US-amerikanischen multinationalen Unternehmen beherrschten Anbaugebieten in Südamerika und Mittelamerika konkurrenzfähig zu machen"

Was aber nichts brachte:
"Trotz Einführung der Marktordnung für Bananen konnte die Dominanz der US-Bananenmultis auf dem europäischen Markt bisher nicht gebrochen werden. So ist z.B. in Deutschland Chiquita nach wie vor Marktführer."

Mit der Form der Banane wird es wohl die selben Gründe wie bei der Gurke geben.
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08.08.2013 13:02 Uhr von quade34
 
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Ich schätze die geraden Gurken wegen ihrer leichten Schälbarkeit. Der Geschmack ist derselbe.
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08.08.2013 23:22 Uhr von mcdar
 
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Es sind Wirtschaftspsychologen und Marketing-Manager am "Verkünsteln", außerdem, je länger der Produktionsweg, desto länger die Beschäftigungs(Arbeitsplatz...)-Kette. Alles hat zwei Seiten, die befriedigt werden wollen. Und, Nachfrage bezieht sich immer nur auf die tatsächlichen und nicht potenziellen(Leute die auf billig-Produkte ausweichen müssen) Käufer. Auf die Formen und Sortenvielfalt!

[ nachträglich editiert von mcdar ]

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