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"Keine Zusammenarbeit mit Nazis": Piraten beerdigen eigenes Wahl-O-Mat-Projekt

Etliche Bürger, die den Überblick über die Parteienlandschaft verloren hatten, befragten einen Wahl-O-Mat. Bei diesem Online-Tool werden verschiedene Parteipositionen unter die Lupe genommen und am Schluss empfiehlt das Programm eine Partei.

Weil das Tool für die hessische Landtagswahl abgesagt wurde, entschloss sich die Piratenpartei, selbst eines zu programmieren. Doch nun musste man das Projekt beenden, bevor es begonnen hatte, da man die Neutralität nicht gewährleisten konnte.

Denn man hätte die Republikaner theoretisch ebenfalls aufnehmen müssen. Es brach ein Shitstorm los. Mitglieder kündigten an, am Wahlkampf nicht mehr teilzunehmen, falls die Piraten die Republikaner zu Gesprächen einladen. Ein anderer twitterte, es dürfe prinzipiell "keine Zusammenarbeit mit Nazis" geben.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Projekt, Zusammenarbeit, Bundestagswahl, Nazis, Wahl-O-Mat, Piraten Partei
Quelle: www.fr-online.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.08.2013 09:26 Uhr von no_trespassing
 
+10 | -5
 
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Hinweis: Es kann möglich sein, dass die Quelle nicht sauber recherchiert hat. Ein Kommentator schreibt unter dem Artikel: "Der Bericht ist falsch. Die Absage erfolgte nicht, weil auch ein REP teilnehmen wollte, sondern weil NUR ein REP teilnehmen wollte. Die anderen Parteien hatten alle abgesagt."

Das würde den Sachverhalt natürlich verändern.
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08.08.2013 09:58 Uhr von dajus
 
+16 | -6
 
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Dennoch zeigt es, wie oberflächlich informiert die Piraten sind!
Die REP´s sind eine rechtskonservative Partei, die, wennman mal sich die Mühe des lesens macht, Ziele verfolgen, die CDU/CSU vor einigen Jahren selbst in ihren Wahlprogrammen hatten.
Werden dadurch nun CDU/CSU auch zu "Nazi-Parteien"?
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08.08.2013 11:12 Uhr von ThomasHambrecht
 
+8 | -2
 
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Das ist der Grund warum ich die Piraten für politik-unfähig halte. Sie sind nicht in der Lage auch nur die kleinste und winzigste Sache zu planen und umzusetzen. Weil sie immer über ihre eigene Kommunikation (ihre Basisdemokratie) hochkant stolpern.

Ich habe die Quelle gelesen.
In der Politik muss man kompromissfähig sein. Das hätte erfordert, dass sie ein Gespräch mit einem Republikaner hätten führen müssen.
Wenn die Piraten ALLES ablehnen, wo man sich mit Andersdenkenden auseinander setzen muss so sind sie nicht in der Lage tatsächlich Politik auszuüben, nicht kompromissfähig, nicht verhandlungsfähig.

Wovor haben Sie Angst? Dass einer aufgrund der Empfehlung des Wahl-O-Mats tatsächlich nachher die Republikaner wählt?

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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08.08.2013 20:41 Uhr von flipi68
 
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Die Republikaner selbst wollen wohl mit allen Mitteln dagegen ankämpfen weiterhin als "Nazis" tituliert zu werden. Wie ernst man aber sowas nehmen kann, was man z.B hier sieht http://www.rep-mittelfranken.de/ ist fraglich

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