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Hessen: Verursacher ausufernder Facebook-Partys müssen künftig Polizeikosten zahlen

Zahlreiche Facebook-Partys sind in der Vergangenheit aus dem Ruder gelaufen und Hunderte Partygäste hinterließen gerne mal ein verdrecktes Haus und verärgerte Nachbarn.

Wie das bei der hessischen Polizei zuständige Präsidium für Technik, Logistik und Verwaltung (PLTV) am heutigen Mittwoch mitteilte, muss in Hessen künftig der Verursacher solcher Partys 60 Euro pro Polizist und Stunde zahlen und für einen Hubschrauber 2.400 Euro die Stunde.

Bislang trug der Steuerzahler die Kosten.


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WebReporter: 3Pac
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Polizei, Facebook, Kosten, Party, Bezahlung
Quelle: www.focus.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.08.2013 20:50 Uhr von tabletterl
 
+8 | -2
 
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gute entscheidung....
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07.08.2013 20:58 Uhr von Bud_Bundyy
 
+5 | -2
 
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Bin da gespalten, das gab es schon immer, dass sich Arschlöcher auf Partys selbst eingeladen oder sie gestürmt haben. Dann sollen betroffene nicht mal mehr die Cops rufen dürfen, das ist deren Job und der wird aus steuern finanziert.

Haften müssen die Störer!

Natürlich ist es etwas anderes wenn Deppen zu einer Party auf einem Parkplatz einladen und 1000 Personen kommen, die wirklich arbeit machen.
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07.08.2013 21:36 Uhr von Jlaebbischer
 
+1 | -1
 
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Bud, es geht um die Kids, die bei Facebook ne Partyeinladung schalten und diese auf öffentlich schalten, statt auf Privat.
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07.08.2013 22:00 Uhr von Bud_Bundyy
 
+2 | -1
 
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@Jlaebbischer
Kann sein, aber das lese ich aus der Quelle so explicit nicht raus.

Was ist wenn ich es auf Privat stelle und statt der 10 Eingeladenen 60 kommen?
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07.08.2013 23:27 Uhr von HelgaMaria
 
+2 | -4
 
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Von den Steuern, welche wir zahlen. könnten wir ein Heer Polizisten beschäftigen, welche nur für Facebook - Partys zuständig sind.

Sagt mal gehts noch? Die Polizei ist für solche Fälle da, dafür wird jedem Bürger Geld von seiner Arbeit entzogen!

Das ist mal wieder eine Masche, noch mehr Kohle aus den Leuten zu pressen!

Oder wer hat mal paar tausend Euro für einen Fehler übrig? Die Meisten sicher nicht.
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07.08.2013 23:41 Uhr von Sonny61
 
+2 | -3
 
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Facebook - soviel Blödheit muss einfach bestraft werden !

[ nachträglich editiert von Sonny61 ]
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08.08.2013 07:19 Uhr von brycer
 
+4 | -0
 
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So pauschal den ´Verursacher´ der Party, also den Gastgeber zu verurteilen ist falsch! Er ist es doch nicht, der die Party unbedingt und mutwillig ausufern lässt, sondern jene Matschbirnen, die glauben zu jeder Party von der sie Wind bekommen gehen zu müssen, egal ob eingeladen oder nicht.
Die sind es doch, die den Polizeieinastz verursachen, nicht der Gastgeber, der eigentlich nur mit 20 Freunden feiern wollte und nicht mit 200 Chaoten.
Ja, es gibt auch andere Fälle, bei denen eine Person explizit zu einer öffentlichenm Party einlädt, um eben Chaos zu verursachen. Der sollte dann auch zahlen.
Aber hier pauschal einem Gastgeber (wollen wir politisch korrekt bleiben: auch Gastgeberin ;-)) zu verurteilen ist falsch.
Die Folge daraus wäre doch nur dass sich ein Gastgeber, der von vielen wildfremden Gästen überrascht wird, sich erst dreimal überlegt die Polizei zu rufen. Dann ist das Haus meist fertig für die Abrissbirne. ;-P
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08.08.2013 11:10 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
+2 | -4
 
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Meine Güte. nun lasst doch mal die Kirche im Dorf! Ihr macht mal wieder aus ´ner Mücke einen Elefanten! Es ist doch sonnenkalr, worum es geht! Wer eine Party veranstaltet und dazu öffentlich einlädt bzw. in Facebook die Einladung öffentlich macht und die Geschichte danach ausufert, muss zahlen. In allen anderen Fällen NICHT! Ist das denn so schwer zu verstehen? Wenn ich privat eine Party schmeiße und dann tauchen auf einmal 100 Mann auf, die ich nicht kenne und die Mist machen, kann ich selbstverständlich weiterhin die Polizei rufen und muss das nicht bezahlen! Aber z.B. bei Facebook sowas öffentlich anzukündigen bzw. einzuladen, das ist so, als ob ich an jeder Laterne und Hauswand Plakate mit der Einladung ankleben würde. Und selbst wenn sowas versehentlich passiert... ja mein Gott, ist halt Pech oder Blödheit (oder beides) und der Polizeieinsatz muss bezahlt werden.
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08.08.2013 11:30 Uhr von brycer
 
+1 | -1
 
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"...Und selbst wenn sowas versehentlich passiert... ja mein Gott, ist halt Pech oder Blödheit (oder beides) und der Polizeieinsatz muss bezahlt werden..."
Blöd sind doch diejenigen, die zu solchen Partys hinwandern, egal ob sie eingeladen sind oder den Gastgeber kennen - oder auch nicht.
Die sind es, die durch ihre Blödheit einen Polizeieinastz überhaupt nötig machen und deswegen sollten die auch zahlen (Verursacherprinzip).
Was kann der Gastgeber dafür dass manche wirklich ihr bischen Resthirn schon weggesoffen oder weggekifft haben und sie deswegen meinen auf jeder Party eingeladen zu sein - auch wenn jedem denkenden Wesen klar sein müsste dass diese Partys eben nicht für die Öffentlichkeit gedacht sind.
Aber so ist das halt - Gehirn ist bei uns schon lange nicht mehr gefragt. Mündiger Bürger der selbständig denken und auch handeln kann - das wird hier schon lange nicht mehr gesehen. Wichtig ist nur die Spaßgesellschaft - bei der jeder Fun haben darf - auch auf Kosten anderer.
Nachdenken was mein Handeln verursachen kann??? Nie im Leben - das könnte ja anstrengend sein und vom Fun ablenken.
Wie weit unsere Gesellschaft herunter gekommen ist, weil jeder nur noch an sich und nicht an die Wirkung auf andere denkt, das sieht man ja eben an solchen ´Partygängern´. Aber dann die Schuld auf andere abschieben wollen, die nicht damit rechnen dass es wirklich eine immer größer werdende Zahl geistiger Krüppel bei uns gibt.
Übrigens: Wer sich jetzt beleidigt fühlt, der darf sich zurecht beleidigt fühlen, da er ja anscheinend dieser Gruppe Spritzbirnen angehört, die auf jede Party gehen müssen - egal ob eingeladen oder nicht.

[ nachträglich editiert von brycer ]
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08.08.2013 12:20 Uhr von MasterM
 
+1 | -0
 
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Ich verstehe immer nicht, warum man für die Polizei bzw solche Einsätze extra bezahlen muss. Das ist doch kein Unternehmen. Und bezahlt sind die Einsatzkräfte doch längst. Oder bekommen die etwa keinen Lohn, wenn keiner eine Facebookparty bucht?
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08.08.2013 13:23 Uhr von brycer
 
+1 | -0
 
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Nun, weil unser Vater Staat Geld braucht und das eben dann rausziehen will, wo es nur geht.
Klar, die Einsatzkräfte werden sowieso bezahlt. Ob sie nun einen Einsatz haben oder ob sie im Büro sitzen und aus Nasenpopel Figuren formen. ;-P
Auch kann man nicht damit argumentieren dass man ohne diese Einsätze weniger Leute brauchen würde und bezahlen müsste. Ein gewisser ´Stamm´ muss halt vorhanden sein - ob was los ist oder nicht. Das ist so ähnlich wie bei Rettungsdiensten. Die kann man auch nicht, weil eben gerade nichts los ist, einfach auf ein Minimum herunter fahren.
Aber unserer Regierung ist ja jedes Mittel recht mit dem sie eventuelle Löcher flicken kann. ;-P
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11.08.2013 16:16 Uhr von Superplopp
 
+0 | -0
 
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Das ist gar nicht mal so falsch, es kann nicht sein dass ich für die Party anderer zahlen soll.

Solche Parties können ganz schnell mehrere millionen Euro im jahr kosten. Da ist es richtig dass der Staat wenigstens einen Teil der Kosten zurückverlangt.

Ich würde sogar einfach behaupten dann 95% aller dieser Parties mit Absicht öffentlich gemacht werden um in den Medien aufzutauchen. Da muss ein Riegel vorgeschoben werden.

Schade nur dass es nur den Einlader trifft.

Brycer: Schönes Wort "Verursacherprinzip".
Der Verursacher bleibt doch weiterhin derjenige der eingeladen hat, da ohne den diese Party nicht stattgefunden hätte. Schäden sollten natürlich vom Verursacher bezahlt werden, der ist aber wie auch bei angemeldeten Parties etc. nicht zu finden, die Haftung geht daher schnell an den Veranstalter über.


[ nachträglich editiert von Superplopp ]
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11.08.2013 19:43 Uhr von brycer
 
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"...er Verursacher bleibt doch weiterhin derjenige der eingeladen hat, da ohne den diese Party nicht stattgefunden hätte..."

Na dann:

"Sehr geehrtes Ehepaar Müller,
aufgrund des von ihrem Sohn Heinz verursachten Verkehrsunfall werden sie zu einer Schmerzensgeldzahlung von XXXXX€ verurteilt, da sie ja die eigentlichen Verursacher des Unfalles sind. Wären sie vor etwa 20 Jahren nicht so stürmisch gewesen oder hätten sie stattdessen Äpfel gegessen, wäre ihr Sohn nicht geboren worden und wäre dadurch nicht zum fraglichen Zeitpunkt am fraglichen Ort gewesen.
Sie können diese Schmerzensgeldforderung allerdings auch an ihre Eltern weiterleiten. Näheres dazu wird ihnen ihr Anwalt erklären können."
;-P
Wobei....... an allem Unglück dieser Erde sind Adam und Eva schuld. :-D

[ nachträglich editiert von brycer ]
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13.08.2013 17:07 Uhr von grandmasterchef
 
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Die Polizisten haben doch eh Dienst? Warm nochmal extra zahlen Ôo

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