07.08.13 19:25 Uhr
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Wissenschaft: Wie kann man Labortiere am besten töten?

In dieser Woche treffen sich im englischen Newcastle Forscher, um neue Tötungsverfahren bei Labortieren auszuloten. Die "Erlösung" der Tiere erfolgt nämlich noch auf verschiedene Arten und laut Tierschützern und Wissenschaftlern werden dafür noch nicht die richtigen Methoden angewendet.

Bislang sind die am häufigsten angewendeten Methoden die Vergasung mit Kohlendioxid sowie die Giftspritze mit dem Narkosemittel Barbitursäure. Auch das Brechen des Genicks oder die Enthauptung mit speziellen Nagetier-Schneidemaschinen werden für die "humane" Tötung bislang bevorzugt.

Vor allem soll in Newcastle das Töten von Nagern optimiert werden, weil diese die meisten Versuchstiere stellen. Für die Wissenschaftler ist der Genickbruch die beste Methode, um ein Versuchstier ins Jenseits zu schicken. Allerdings ist die stetige perfekte Durchführung nur schwer machbar.


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WebReporter: 3Pac
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Tötung, Labor, Versuchstier
Quelle: www.n24.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.08.2013 19:31 Uhr von maxi91
 
+13 | -6
 
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es sollte bald eine andere lösung für laborversuche geben, statt tiere dafür zu opfern, ich empfinde das als grausam
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07.08.2013 19:43 Uhr von Hugh
 
+12 | -0
 
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@ maxi91:

Das wäre natürlich das Optimum, wird aber nie zu realisieren sein. Man kann nicht alles in Petrischalen nachstellen.

Ich habe in meinem Studium mal ein sehr interessantes Seminar bei einer Dozentin gehabt, die speziell an Tieren forscht und, so drastisch es sich anhört, Tieren auch Drähte in den offenen Schädel bohrt (Einzelzellableitung). Man sollte nicht sich nicht Klischeevorstellungen bedienen, wie z.B., dies seien alles herzlose Monster oder gar Sadisten. Die Dozentin hatte sich in erstaunlicher Breite mit den ethischen Problemen auseinandergesetzt und geschildert, was alles unternommen wird, um die Anzahl der Versuchstiere zu minimieren. Sie war aber ebenso klar der Meinung, dass man nicht ganz auf solche Versuche verzichten kann. Diese Forscherin beispielsweise arbeitete an der Grundlagenforschung über psychiatrische und neurologische Erkrankungen. Das, was damals bei mir hängen geblieben ist, war schon der Eindruck, dass dort Grundlagenverständnis gesammelt wurde, das sich früher oder später in der konkreten Behandlung niederschlägt (man nennt so was auch Forschungen am/im "Tiermodell"). Die Dozentin meinte übrigens auch, dass ein Versuchstier in jedem Fall hinterher aus ethischen Überlegungen getötet werden muss.


@ newsleser54

Ich kann die Lage in der freien Wirtschaft schwer einschätzen, halte Deine Einschätzung bezogen auf die wissenschaftliche Forschung aber eher für unwahrscheinlich. Derartige Studien werden in Journals veröffentlicht, und damit geht so was auch durch eine Ethik-Kommission.

[ nachträglich editiert von Hugh ]
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07.08.2013 19:54 Uhr von Götterspötter
 
+8 | -4
 
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Was soll ich dazu noch sagen ???

Solange wir die Lebewesen auf unserem Planeten in Dollar bewerten und nicht nach dem Lebenswert ... wird sich daran auch nichst ändern !

und man könnte wenigstens auf Schminke und immer neue Waschmittel ,,,,,, etc. verzichten !! ....und Tierversuche wirklich nur dann einsetzten wenn es um neue "sinnvolle" Medikamente geht !!

Aber so wie ich das Ego-wesen Mensch kennengelernt habe ..... wird sich daran nie was ändern ....

deshalb erwarte ich das Ende der Menschheit auch mit Freude !
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07.08.2013 21:20 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+4 | -0
 
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Tierversuche sollten nur für gravierend wertvolle Medikamente gemacht werden dürfen, die einen deutlichen Vorteil für den Patienten bringen.. und nicht um Patente und Gewinne der Konzerne zu maximieren.
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07.08.2013 21:23 Uhr von Yoshi_87
 
+4 | -4
 
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Mimimi.. Dann hört auf Tiere und tierische Produkte zu Essen und am Körper zu tragen.
Wollt ihr nicht? Dann tut nicht so als würdet ihr euch für die Versuchstiere interessieren.
Es ist Scheißegal ob Versuche an Mäusen oder Affen vorgenommen werden. Ein Tier bleibt immer nur ein Tier.
Gilt im übrigen auch für Mücken und Fliegen. Sehen zwar nicht so schnucklig aus aber spüren ebenfalls Schmerzen.


p.s.
Versuchstiere werden u.A. auch deswegen getötet weil grade ein Überschuss existiert und man grade nicht so viele benötigt.
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07.08.2013 21:52 Uhr von SilentPain
 
+3 | -6
 
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Tierversuche hin oder her
was für eine kranke und per Definition
perverse Fragestellung

"Enthauptung mit speziellen Nagetier-Schneidemaschinen"
"humane Tötung" !!! Hallo, geht´s noch?

ich hoffe ich bin nicht der einzige welcher der Meinung ist, dass
diese Leute nicht mehr alle latten am Zaun haben
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07.08.2013 22:18 Uhr von Papierflugzeugs
 
+3 | -0
 
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@Yoshi87

Es gibt ausser Schwarz und Weiss auch noch Graustufen auf der Welt.
Man kann auch ein Fleisch essen und trotzdem der Ansicht sein, dass ein Tier nicht sinnlos sterben oder gequält werden sollte. So kann man auch einige Tierversuche billigen und andere nicht.

[ nachträglich editiert von Papierflugzeugs ]
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07.08.2013 22:44 Uhr von Retrobyte
 
+1 | -0
 
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Hier eine Tierversuchs-Datenbank mit mehr als
4.000 Einträgen,
http://www.datenbank-tierversuche.de/
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07.08.2013 22:50 Uhr von Seppus22
 
+4 | -0
 
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Leider die Schattenseite des Fortschritts aber derzeit noch notwendig ( damit mein ich nicht den Kosmetik Mist ).
Für Menschen die Tiere nur als "Kuschel"- Haustier kennen klingen die bezeichnungen im Newstext bzw. die direkte Wortwahl natürlich babarisch.
Aber wenigstens wird drüber geredet und eine Einheitliche humane Art gesucht.
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08.08.2013 02:39 Uhr von iMike
 
+0 | -2
 
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Politiker in die Laborversuche
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08.08.2013 05:35 Uhr von Yoshi_87
 
+1 | -0
 
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@ZRRK
Ich denke nach, vermutlich mehr als die meisten hier.

Legebatterien und Massentierhaltung ist also vollkommen OK? Den Tieren geht es dabei gut und die sind voll happy..? Na dann ist ja alles klar... :)

Schweine sind uns genetisch sehr ähnlich... und die verspeisen wir. Es macht keinen unterschied. Das ist einfach nur eure dumme Doppelmoral nach der ihr meint entscheiden zu können welches Tier mehr wert hat. Klar werden auch Insekten genutzt, nur sind eben andere Tiere besser für versuche geeignet als andere. ;) Stört nur keinen von den scheinheiligen Tierschützern.
Tiere sind, wie Menschen, dann wichtig für einen wenn man sie kennt.


@Papier
Es gibt sogar noch ein paar Millionen bunte Farben.
Das sag mal einem von PETA. ;)
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09.08.2013 13:13 Uhr von ladyinpink
 
+1 | -0
 
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Die Meisten wissen doch nicht mal, dass jeder Fortschritt an Labortieren (Labormäusen) getestet werden MUSS.

Würde man beginnen, an Menschen zuerst alles zu testen, gäbs hier noch mehr Aufschrei.

Ich hatte an der Uni ebenfalls einen Tötungskurs für Labormäuse, wie man es am Besten macht um Augen oder Gehirn dannach herauspräparieren bzw das Rückenmark für Stammzellenforschung.

Ohne Forschung an fürs Labor gezüchteten Tieren ist keinerlei Fortschritt möglich...
Das kapieren die Meisten einfach nicht und schreiben nur wild durcheinander: oh je, Tierquälerei etc...

Ohne auch nur 1 Mal nachzudenken, was wir dieser Forschung verdanken.

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