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Meinung: Metal-Festival "Wacken" ist zum Ballermann des Nordens mutiert

In Wacken in Schleswig-Holstein findet alljährlich das "Wacken Open Air" mit 75.000 Besuchern statt und ist damit Deutschlands größtes Metal-Festival. In Wacken ist jedoch nach Meinung von "Stern"-Autor Christoph Fröhlich die Musik längst zur Nebensache geworden und das Festival sei zu einem Volksfest mutiert, an dem der Kommerz regiert.

Den Besuchern solle möglichst viel Geld aus den Taschen gezogen werden. Ein 0,3-Liter-Becher Bier oder Softdrink kostet vier Euro, ein Liter Wasser kostet zehn Euro. Mitgebrachte Getränke werden den Besuchern bei strengen Kontrollen am Festival-Gelände abgenommen. Bei 30 Grad sei das mehr als unverantwortlich.

"Wacken ist an allen Ecken und Enden nur noch ein reines Abzockfestival geworden", beschwert sich ein Besucher. Auf Wacken werde man mit Werbung erschlagen und selbst der Mainstream habe Einzug in die Musik gehalten. Mit Metal habe Wacken nach Fröhlichs Meinung nur noch wenig zu tun, das Festival sei inzwischen der Ballermann des Nordens.


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WebReporter: 3Pac
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Festival, Metal, Meinung, Ballermann, Wacken
Quelle: www.stern.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.08.2013 18:57 Uhr von tabletterl
 
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4 € für 0,3 l bier ist nicht so schlimm, 10 € für nen liter wasser ist allerdings heftig. bei dem unterschied musst dir ja einen rein hängen , sonst brauchst wahrscheinlich einen kleinkredit....
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07.08.2013 20:38 Uhr von polyphem
 
+2 | -0
 
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Heftig ist auch, dass angeblich die mitgebrachten Getränke abgenommen werden um die eigenen Profite zu erhöhen. Aber Wacken ist schon von Beginn an kommerzieller Natur, schliesslich wollten die Veranstalter immer Gewinn machen.

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