06.08.13 11:24 Uhr
 456
 

Warnung: Vodafone Router Easybox 802 und 803 können von Dritten gekapert werden

Wer einen Vodafone-Router Easybox 802 oder 803 hat, der sollte aufpassen. Der Österreicher Stefan Viehböck hat eine Sicherheitslücke entdeckt, mit der es möglich ist, dass Dritte Zugriff auf das WLAN erhalten.

Es soll so möglich sein, dass Dritte illegale Aktivitäten, wie zum Beispiel Kinderpornografie oder illegale Downloads, über den Kundenanschluss nutzen können. Ein Nachweis, dass man selbst diese Sites nicht besucht hat, wäre äußerst schwierig. Vodafone hat sich bislang noch nicht geäußert.

Und das trotz Warnung des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Das BSI empfiehlt: WPS-Pin ändern, WPS deaktivieren, WLAN-Passwort ändern.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Schmollschwund
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Warnung, Sicherheitslücke, Vodafone, Router
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Zahl von Unglücken durch überhitzte Akkus wächst
"Schmalbart" macht Front gegen Desinformation im Internet
Apple stellt farbiges iPhone und neue iPads vor

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
06.08.2013 11:30 Uhr von Johnny Cache
 
+7 | -0
 
ANZEIGEN
Tja, allein durch das Wort "Kinderpornographie" kann man sich von jeder sachlichen Diskussion disqualifizieren.
Es fehlt eigentlich nur noch das Terroristen ihre Anschläge über diese Router planen...

Darüber hinaus ist seit langem bekannt daß WPS offen wie ein Scheunentor ist.
Kommentar ansehen
06.08.2013 11:43 Uhr von ted1405
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
So wie es sich ließt, handelt es sich allein um eine Sicherheitslücke beim WLAN. Und wenn dem so ist, dann frage ich mich ganz ernsthaft:

wie viele Menschen fahren wirklich mit Notebook bewaffnet durch die Gegend und suchen sich ein nur mit WPS gesichertes WLAN, nur um selbiges zu knacken und anschließend Kinderpornos runter zu laden!?

Sorry, aber allein die Vorstellung halte ich für extrem weltfremd und wenn, dann sind das maximalst absolute Einzelfälle. Und um mit Hilfe eines fremden Internetanschlusses verbotenes Material herunter zu laden gibt es ettliche deutlich bequemere und einfachere Wege.

Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand versucht, ein wenig auf den angeschlossenen PCs und dem Netzwerk herum zu schnüffeln halte ich noch für realistisch, mehr aber nicht wirklich. Und für ernsthaft bedrohlich halte ich das ganze gleich mal gar nicht.

Trotzdem wäre es natürlich nicht schlecht, wenn diese Sicherheitslücken künftig dann auch mal geschlossen werden.
Kommentar ansehen
06.08.2013 11:54 Uhr von Kochi56
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN