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Warnung: Vodafone Router Easybox 802 und 803 können von Dritten gekapert werden

Wer einen Vodafone-Router Easybox 802 oder 803 hat, der sollte aufpassen. Der Österreicher Stefan Viehböck hat eine Sicherheitslücke entdeckt, mit der es möglich ist, dass Dritte Zugriff auf das WLAN erhalten.

Es soll so möglich sein, dass Dritte illegale Aktivitäten, wie zum Beispiel Kinderpornografie oder illegale Downloads, über den Kundenanschluss nutzen können. Ein Nachweis, dass man selbst diese Sites nicht besucht hat, wäre äußerst schwierig. Vodafone hat sich bislang noch nicht geäußert.

Und das trotz Warnung des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Das BSI empfiehlt: WPS-Pin ändern, WPS deaktivieren, WLAN-Passwort ändern.


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WebReporter: Schmollschwund
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Warnung, Sicherheitslücke, Vodafone, Router
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.08.2013 11:30 Uhr von Johnny Cache
 
+7 | -0
 
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Tja, allein durch das Wort "Kinderpornographie" kann man sich von jeder sachlichen Diskussion disqualifizieren.
Es fehlt eigentlich nur noch das Terroristen ihre Anschläge über diese Router planen...

Darüber hinaus ist seit langem bekannt daß WPS offen wie ein Scheunentor ist.
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06.08.2013 11:43 Uhr von ted1405
 
+1 | -1
 
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So wie es sich ließt, handelt es sich allein um eine Sicherheitslücke beim WLAN. Und wenn dem so ist, dann frage ich mich ganz ernsthaft:

wie viele Menschen fahren wirklich mit Notebook bewaffnet durch die Gegend und suchen sich ein nur mit WPS gesichertes WLAN, nur um selbiges zu knacken und anschließend Kinderpornos runter zu laden!?

Sorry, aber allein die Vorstellung halte ich für extrem weltfremd und wenn, dann sind das maximalst absolute Einzelfälle. Und um mit Hilfe eines fremden Internetanschlusses verbotenes Material herunter zu laden gibt es ettliche deutlich bequemere und einfachere Wege.

Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand versucht, ein wenig auf den angeschlossenen PCs und dem Netzwerk herum zu schnüffeln halte ich noch für realistisch, mehr aber nicht wirklich. Und für ernsthaft bedrohlich halte ich das ganze gleich mal gar nicht.

Trotzdem wäre es natürlich nicht schlecht, wenn diese Sicherheitslücken künftig dann auch mal geschlossen werden.
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06.08.2013 11:54 Uhr von Kochi56
 
+2 | -0
 
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Das ist doch ein voll alter Hut und betrifft eine Menge Router unterschiedlicher Hersteller.
Das Standart Passwort, was bei Erhalt des Routers gesetzt ist, wird hier durch die MAC Adresse berechnet.
Wer also in seinem Router noch das Standart Passwort drin hat, ist gefährdet...alle anderen nicht.

Der Hinweis in der Quelle bei Passwort Änderung direkt seinen Anbieter zu wechseln, ist nur lächerlich.

Dazu gibt es selbst im Play Store eine Menge Apps, um sich in fremde und mit Standart Passwort gesicherte Wlan Zugänge zu hacken.
Was natürlich strafbar ist.

z.B. für Easyboxen im Playstore mal nach "SpeedKey - EasyBox WPA Key" suchen

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