06.08.13 10:28 Uhr
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Die Fertigung des iPads hat diese chinesische Fabrikarbeiterin fast das Leben gekostet

Weil sie die Arbeitszustände in Foxconns Longhua-Fabrik, die auch für Apple Geräte fertigt, nicht mehr aushielt, sprang die 17-jährige Chinesin Tian Yu aus einem Fenster im vierten Stock. Sie hatte versucht, sich das Leben zu nehmen, überlebte jedoch mit einer Querschnittslähmung.

So arbeitete das junge Mädchen sechs Tage die Woche, zwölf Stunden am Tag und musste gar Mahlzeiten auslassen, um Überstunden zu leisten. Im selben Jahr versuchten bereits 18 Arbeiter bei Foxconn, alle unter 25 Jahre alt, sich das Leben zu nehmen, wobei nur vier überlebten.

Auch in der Vergangenheit wurde immer wieder Kritik an den Umständen laut, unter denen die Apple-Produkte gefertigt werden. So sei die Bezahlung viel zu gering und die Arbeitsbelastung unzumutbar.


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WebReporter: mmh...schokolade
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: China, Apple, Foxconn, Fertigung, Arbeitsbedingung
Quelle: www.theguardian.com

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.08.2013 10:48 Uhr von Jenensis
 
+10 | -1
 
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Nichts Neues,leider.Es sollte aber immer wieder in die Schlagzeilen/den Fokus rücken,damit der/die Verbraucher sieht,auf welche Kosten sein Hightech-Produkt hergestellt wird. Leider sind die Firmenphilosophien,welche von Apple und Co. geäußert werden,nichts weiter als Schall und Rauch.Es geht nur darum,wo es aktuell am Billigsten produziert werden kann!
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06.08.2013 10:54 Uhr von PeterLustig2009
 
+6 | -22
 
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06.08.2013 11:08 Uhr von mmh...schokolade
 
+10 | -2
 
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PeterLustig2009

Die armen (?) bösen Firmen wie Apple?

Bitte poste eine Quelle zu den 350 Prozent, glaub ich nämlich nicht.
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06.08.2013 11:23 Uhr von perMagna
 
+9 | -1
 
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@PeterLustig

Ja das ist ja alles ganz toll, was du da sagst, aber die Gehälter können auch um 10000% steigen, wenn man em Ende trotzdem 100 Stunden die Woche arbeiten muss, ist es immer noch Scheiße. Und auch wenn man irgendwelche Pseudomaßnahmen ergreift, den Subunternehmer rausschmeisst, schnell umbenennt und wieder ins Boot holt, die Arbeitsbedinungen sind und bleiben unter aller Sau.
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06.08.2013 12:31 Uhr von designkey
 
+10 | -4
 
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Titel falsch - Nicht die Fertigung sondern der Sprung hätte ihr fast das Leben gekostet..
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06.08.2013 13:03 Uhr von PeterLustig2009
 
+6 | -3
 
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@mmmh...schokolade

ZDF Mediathek - Gibt ne Reportage drüber

@perMagna
Und dass sie immer ncoh so viel arbeiten müssen ist natürlich die alleinige Schuld von Apple oder wie?

[...]Und auch wenn man irgendwelche Pseudomaßnahmen ergreift, den Subunternehmer rausschmeisst, schnell umbenennt und wieder ins Boot holt, die Arbeitsbedinungen sind und bleiben unter aller Sau. [...]
Du weißt schon dass Subunternehmer eigenständige Firmen sind? ;)

Hier mal eine Liste der Großkunden von Foxconn

[...]
Acer (Taiwan)
Amazon.com (USA)
Apple Inc. (USA)
Cisco (USA)
Dell (USA)
Hewlett-Packard (USA)
Intel (USA)
Microsoft (USA)
Motorola Mobility (USA)
Nintendo (Japan)
Nokia (Finnland)
Sony (Japan)
Toshiba (Japan)
Vizio (USA)
[...]


Aber ja Apple ist wirklich böse, heil Samsung :D
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06.08.2013 13:19 Uhr von NoXcuses
 
+3 | -1
 
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Muss Peter leider recht geben. All unsere Elektrogeräte werden von Foxconn hergestellt. Meist stammt nur die Hardware von ihnen und die Software, wie im Fall Apple, von denen die ihr Logo aufs Produkt pappen. Aber inzwischen hat Foxconn auch eine Softwareabteilung. Man kann also ein fertiges Produkt ordern. Komisch das Apple und Samsung sich über Patene streiten und eigentlich selbst nichts mehr herstellen sondern selbst nur bestellen.
Was mich wundert ist wie sich Leute bei Foxconn noch in den Tod stürzen können. Dafür hatte das Unternehmen doch extra Netze spannen lassen.
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06.08.2013 13:36 Uhr von Bud_Bundyy
 
+5 | -1
 
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Die Selbstmordrate unter Foxconn Mitarbeitern liegt unter dem Chinesischen Durchschnitt, daher verstehe ich die News nicht richtig.
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06.08.2013 13:41 Uhr von CPSmalls
 
+0 | -5
 
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yo, kauft ihr euch mal schön weiter eure apple-produkte....
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06.08.2013 13:44 Uhr von sumpfdotter
 
+1 | -0
 
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Wißt Ihr was? Wir alle - auch Du und ich und die Politik und jeder von uns - wir alle wissen es!

...und trotzdem ist es so...

Die Sklavenhalter sind letztendlich wir alle.
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06.08.2013 13:48 Uhr von saber_
 
+6 | -0
 
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nur am rande:

bei foxconn arbeiten rund 1,3 MILLIONEN menschen.... 18 Selbstmordversuche bei dieser masse sind ein Witz....


in Deutschland war 2012 die selbstmordrate bei 12 Suiziden pro 100 000 Einwohnern (laut wiki).... auf 1,2 Millionen menschen hochskaliert waeren das dann 144 Suizide!
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06.08.2013 15:34 Uhr von perMagna
 
+1 | -1
 
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@PeterLustig

Was ändern deine Ausführungen an den Tatsachen? Und was zum Teufel hat das mit Samsung zu tun?

Ich möchte nur sagen, dass man sich nichts vorzumachen braucht, wenn man ein elektronisches Gerät kauft. Man finanziert die moderne Sklaverei. Alle Versuche, das zu relativieren, sind scheinheilig.
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06.08.2013 18:32 Uhr von Bud_Bundyy
 
+0 | -1
 
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@CPSmalls

yo hau dir mit deinem Crackpfeichen noch die letzten Hirnzellen weg!
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06.08.2013 19:47 Uhr von Hanna_1985
 
+0 | -1
 
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Wie wärs mit kündigen? Kommt niemandem diese alternative Idee?
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07.08.2013 00:28 Uhr von ms1889
 
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bei apple geräten macht apple 80% des endpreises gewinn. der muß ja irgendwo herkommen, ein seriösers unternehmen hat nicht so hohe gewinne.
aber apple is nen us unternehmen, menschen auserhalb der usa sind denen egal, hauptsache man kann sich an ihnen bereichern.
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07.08.2013 08:31 Uhr von DerMaus
 
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Stell dir vor, damit es deinem Kind gut ginge, müsste irgentwo auf der Welt ein anderes Kind schrecklich leiden.

Kein Grund sich was vorzustellen. Das ist die bittere Realität des Kapitalismus.

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