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Dreister Klon: Chinesen haben den brandneuen VW Taigun schon kopiert

Vor rund einem halben Jahr zeigte der Autobauer Volkswagen erstmals Bilder vom geplanten Taigun. Das hat für die Chinesen scheinbar schon gereicht.

Der Autobauer Jiangsu Lake Motors präsentierte jetzt ein Modell, das dem Taigun fast bis aufs Haar gleicht.

Weiter Dreistigkeit: Die Chinesen wollen sich Zuhause das Design schützen lassen, damit es niemand nachbauen kann.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Auto
Schlagworte: VW, Klon, VW Taigun
Quelle: www.bild.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.08.2013 09:24 Uhr von Delios
 
+3 | -1
 
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Was ich immer nicht verstehe. Hier in Deutschland (und sicher auch in anderen westlichen Ländern) ziehen größere Unternehmen regelmäßig vor Gericht, weil man irgendjemanden gefunden hat der irgendwas macht oder betreibt was Ähnlichkeiten zu den großen Firmen oder ihren Produkten hat.
Wie zum Bleistift dieses eine Restaurant dass im Logo Ähnlichkeiten zu Apple hatte (SN berichtete).
ABER regelmäßig ließt man von Autoplagiaten der Chinesen und keinen kümmerts???
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06.08.2013 09:39 Uhr von SHA-KA-REE
 
+5 | -0
 
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@Delios

Da kann man schlicht nichts machen. Versuche mal ein chinesisches Unternehmen wegen eines Plagiats zu verklagen. Ich sage nur: Viel Glück!

Zudem sind wir absolut abhängig von China geworden, und in diese Lage haben uns eben jene Unternehmen gebracht, die jetzt rumheulen dass die ach-so-böhsen Chinesen doch alles dreist kopieren. Tja, das ist nun mal das Resultat wenn man die Produktion zu großen Teilen nach China verlagert und dort Hungerlöhne zahlt.

Die Chinesen sitzen aber einfach am längeren Hebel. Wenn wir den Plagiaten aus China einen Riegel vorschieben würden (was durchaus machbar wäre), dann werden plötzlich die Ausfuhrzölle in Richtung EU sprunghaft ansteigen und Auftragsfertiger ihre Verträge kündigen. Denn mitunter haben die Auftragsfertiger sogar Passagen in ihren Verträgen, die ihnen die Nutzung des Know-Hows des Kunden im Heimatmarkt zusichern. Dass diese Waren dann aber auch ihren Weg nach Europa finden ist wenig überraschend, und dass dies von Anfang an die Absicht hinter solchen Vereinbarungen war ebensowenig (denn im Heimatmarkt könnten die Chinesen gar nicht ausreichend Gewinn erzielen).

Ich finde das Gemecker über die China-Ware aber auch deshalb befremdlich, weil doch praktisch niemand etwas anderes kauft, selbst bei den Produkten wo es Alternativen gäbe. Dieselben Leute beschweren sich nämlich genauso laut über Wucher, wenn sie ein Produkt aus deutscher bzw. europäischer Fertigung kaufen sollen.

[ nachträglich editiert von SHA-KA-REE ]
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06.08.2013 10:54 Uhr von Johnny Cache
 
+1 | -4
 
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Ich weiß ja daß sich VW keine anständigen Designer leisten kann, aber daß es den Chinesen auch so geht ist schon tragisch.
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06.08.2013 13:59 Uhr von eugler
 
+2 | -0
 
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@Wolfsburger

Du verkehrst die Zusammenhänge. Die Reduktion der Personalkosten ist nicht ausschließlich der Profitgier der Unternehmen geschuldet. Vielmehr ist hier der Käufer der auslösende Faktor. Wenn alle Welt nur asiatische Elektronikware kauft, dann werden eben europäische Produkte (die unsere Löhne, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung finanzieren) eine Weile versuchen Schritt zu halten (durch Reduzierung der Lohnstückkosten) bis sie den Kampf aufgeben (siehe Telefunken, Grundig usw).

Diese Entlassungen und Lohnkürzungen führen wiederum dazu, dass die Menschen sagen sie können nur diese asiatischen Billigwaren kaufen und damit fallen weitere europäische Unternehmen (oder setzen ihre Lohnkürzungen fort).

Wenn du das nächste Mal ein Mobiltelefon, Fernseher, Auto, usw. kaufst, dann frag dich mal ob dabei unsere Löhne, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung, 40h-Woche usw bezahlt wurde.
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06.08.2013 15:29 Uhr von SHA-KA-REE
 
+0 | -0
 
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@Tuepscha

Du machst es Dir zu einfach - oftmals sind Fälschungen nämlich gar nicht als solche zu erkennen. Die Fahrzeugnachbauten, um die es hier geht, werden ja sogar unter komplett anderen Markennamen vertrieben, da ist die Unterscheidung trotz optischer Ähnlichkeit leicht. Es sind aber schon Fälle bekannt geworden, da wurden komplette Marken (inkl. der Farbriken) kopiert, und dabei auch Produkte hergestellt, die der aufgedruckte Anbieter gar nicht im Sortiment hatte. Zudem ist die Qualität der Produkte auch meist gar nicht schlecht, und der Großteil der Chinesen ist noch immer arm, und muss mit einem Bruchteil des Geldes auskommen, was ein Europäer im Schnitt verdient. Wenn Du also sagst: "Wer was auf sich hält, kauft keine Plagiate.", dann sage ich: Du sprichst einen verhältnismäßig kleinen Prozentsatz der Chinesen an. Der Großteil könnte sich teure westliche Markenprodukte (die trotzdem überwiegend billig in China hergestellt werden) gar nicht leisten.
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06.08.2013 19:33 Uhr von StefClaas
 
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Die Chinesen kopieren doch echt alles und damit machen sie den deutschen Automarkt kaputt.
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07.08.2013 00:44 Uhr von ms1889
 
+0 | -1
 
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ich würde sogar behaupten: in besserer qualität.

deutsche autos (waren allgemein) haben mitlerweile ehr eine mindere qualität.

desweiteren mag ich vw wegen seiner verwobvenheit mit der politik nicht, da davon auszugehen ist, das der vw konzern so unterstützt wird vom staat, das sie den "markt" nicht fürchten müßen.

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