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Bundeswehr: Vorwürfe von Opfern

Nachdem vor drei Jahren ein deutscher Wachmann in Afghanistan ermordet wurde, werden nun Stimmen gegen die Bundeswehr laut. Der Vater des Opfers wirft der Bundeswehr unterlassene Hilfeleistung vor. "Die haben meinen Sohn verrecken lassen", sagte Rolf Beinecke.

Der Sohn von Rolf Beinecke arbeitete als Schutzmann für die Hilfsorganisation DAI in Afghanistan. Als am 02.07.2010 die Taliban einen Angriff auf das DAI-Gebäude starteten, kam es zu keiner Hilfe seitens der deutschen Bundeswehr.

Das Opfer Rouven Beinecke, hatte sogar die Bundeswehr direkt kontaktiert und um Hilfe geben, doch diese rückte nicht aus, um zu helfen.


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WebReporter: call_me_a_yardie
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Opfer, Hilfe, Bundeswehr, Vorwurf
Quelle: www.fr-online.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.08.2013 13:01 Uhr von gugge01
 
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Die Bundeswehr ist nicht für die Sicherheit von Söldner die im Dienst von NGO’s stehen verantwortlich.

Wer als deutscher Staatsbürger als „Wachmann“ für eine private Firma in Afghanistan tätig ist bewaffnet und somit ein Söldner! Da gibt es keine Missverständnisse.

Der Status von Söldner in einer Kriegszone ist laut Völkerrecht ziemlich „vogelfrei“ und den von kriminellen Banden gleichgestellt. Zumindest solange sie nicht eindeutig und fest in die Kommandostruktur einer der kriegführenden Parteien eingebunden sind und entsprechend gekennzeichnet sind.

Und wenn die NGO im Auftrag der UN dort tätig war hätten UN-Truppen für die Sicherheit sorgen müssen. Wen aber private Dienstleister angemietet werden erhebt das diese noch lange nicht in den Status von UN-Truppen sondern es bleiben Söldner mit zweifelhaften Status.

Auch wenn es hart klingt, wen der Vater jemanden Verklagen will soll er sich an die UN, den NGO oder die Afghanische Regierung wenden!
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05.08.2013 13:09 Uhr von psycoman
 
+4 | -0
 
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Der Verlust des Sohnes tut mir für den Vater leid, aber ich vermute doch stark, dass der Sohn sich freiwillig für den Einsatz gemeldet hat, oder werden Leute jetzt zum Dienst beim DAI gezwungen?

Der Wachmann war sich der Gefahr in Afghanistan sicher bewusst, aber traurig dennoch. Die Taliban sind eben gestörrte Irre, wer sonst greift Entwicklungshelfer an.

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