04.08.13 16:14 Uhr
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Umfrage: Jeder Zweite will früher in Rente

Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts GfK will mehr als die Hälfte der Befragten bereits vor dem 60. Lebensjahr in Rente gehen. Die Umfrage habe auch ergeben, dass sich 87 Prozent der Befragten einen Renteneintritt erst mit 67 Jahren gar nicht vorstellen können.

Demnach liegen die Wünsche der Bevölkerung fernab der Realität, denn künftig wird das Renteneintrittsalter weiter steigen. Wer früher in die Rente geht, den erwarten drastische finanzielle Einbußen.

Ab 2030 soll für Alle der Eintritt ab 67 Jahren gelten, wahrscheinlich wird dies allerdings aufgrund des demografischen Wandels nicht ausreichen, so Experten. Zuletzt war sogar die Rente ab 70 im Gespräch.


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WebReporter: netcafe
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Umfrage, Rente, Renteneintrittsalter
Quelle: www.welt.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.08.2013 16:14 Uhr von netcafe
 
+21 | -2
 
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Arbeiten bis ins Grab - so spart man heute! Alles hat sich verändert wird moderne nur unser Rentensystem nicht. Das kann ja nicht gut gehen. "Wer noch kann, der soll auch arbeiten" - ich würde eher sagen, "Wer es nötig hat kommt nicht drum rum". Angesichts der aktuellen Löhne ist es eh schon eine Strafe arbeiten zu gehen. Als normaler Rentner (wenn du es denn noch erlebst) blickst du dann auf dein Leben zurück und freust dich, deine Gesundheit solidarisch für Griechenland geopfert zu haben...
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04.08.2013 16:18 Uhr von Borgir
 
+9 | -0
 
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Das zu wollen ist keine Kunst. Es sich leisten zu können ist die Kunst.
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04.08.2013 16:24 Uhr von Ah.Ess
 
+12 | -2
 
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Tja der Deutsche wehrt sich ja auch nicht dagegen. In Frankreich haben sie die Pläne ja wieder zurück genommen und bleiben bei 60. Nur WIR Kriegsverlierer dürfen wieder schufften.

Wählt endlich diesen Irrsinn ab und kreuzt Protest an z.B. die AFD!
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04.08.2013 16:30 Uhr von Erzwo
 
+2 | -13
 
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04.08.2013 17:05 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -7
 
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Hey Leute, ich finde das auch scheiße, aber wer 100 Jahre alt werden will kann nicht erwarten mit 60 in Rente zu gehen.
Wenn dann noch (fast alle) zu wenig Kinder machen, dann braucht man keinen Uni Abschluss um zu raffen das es da nicht mehr viel Spielraum gibt.

Einfach mal nachdenken, statt gleich mal los zu heulen!

--> Mein Ziel ist Frührente, Erwerbsunfähigkeit --> Einbußen in Kauf nehmen und von der Kohle im Ausland leben.
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04.08.2013 17:40 Uhr von Sirigis
 
+6 | -0
 
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Rente mit 66/67? Das wäre ja in Ordnung, wenn es denn den Arbeitnehmern heute überhaupt noch möglich ist, solange zu arbeiten.

Wenn nämlich Arbeitnehmer im Alter von ca. 50 Jahren ihren Job verlieren, finden sich nur selten neue Arbeitgeber, die einen solchen "Moosbuckel" überhaupt noch einstellen wollen.

Glaubt Ihr nicht? Einfach mal Betroffene fragen. Ich kenne genug Leute, die verzweifelt Arbeit suchen, und sehr wohl bereit wären, bis zum regulären Renteneintrittsalter zu arbeiten. Es hapert nur am mangelhaften Willen diverser Arbeitgeber.
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04.08.2013 18:32 Uhr von Winneh
 
+6 | -1
 
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Haha mit 70 in Rente, das erzählt mal den Leuten im Handwerk, die ab 55 (allerspätestens 60) Probleme mit den Knochen haben und den Job einfach nicht mehr richtig ausüben können.

Dazu kommt dann noch die Einheitsrente und dann hat der, der mit 65 in rente gehen MUSS, genausoviel wie der Harzi, der die letzten 40 JahreTv geschaut hat.

Die Spinnen die Politiker, total realitätsfern.

Ich denke eher das ist Berechnung, alle körperlich belastenden Jobs gehen zwangsweise früher mit Abzügen und schon brauch der Staat weniger zahlen. Ein Teil erreicht das Alter nichtmal, weil die bei der Arbeit umfallen - Win win für den Staat. Wie könnte man sonst auf solche abstrusen Ideen kommen?
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04.08.2013 18:36 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -2
 
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@Sirigis
Das stimmt schon was du sagst, nur sind die Alternativen auch nicht sooo sexy. Denn die wären ein viel höherer Beitrag oder eine deutlich geringere Rente.
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04.08.2013 22:07 Uhr von Lebensgefahr
 
+0 | -2
 
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Das allerwichtigste ist: rechtzeitig sich gegen Erwerbsunfähigkeit und Altersrente absichern. Wenn man das so macht, dass mit dem Eintritt der Berentung man keinen finanziellen Verlust erleidet, hat man es richtig gemacht.
Nur ein Beispiel: Mit 19 Jahren Lebensversicherung über 5.000 DM gemacht, mtl. 10 DM gezahlt. Mit erreichen von 60. Lebensjahr wurden 8.000 € (einschl. Zinsen und Überschüsse) ausgezahlt.
Das geht leider heute nicht mehr.
Aber vor 40 Jahren gab es noch Absicherungen über den Arbeitgeber. Viele haben sich Gelder von der Rentenversicherung auszahlen lassen und sich bei Versorgungsanstalten versichert.
Folge: Zusatzversorgung von mtl. 300 € zur Rente.
Absicherung über Höherversicherung bei der Rentenversicherung und Leistungen des Arbeitgebers mtl. 1.400 €.
Das war damals. Auch heute ist es möglich sich so abzusichern, dass man sein altes Lohnniveau in der ähnlichen Höhe als Rente bekommt.

[ nachträglich editiert von Lebensgefahr ]

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