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Österreich: Zehn Prozent der Haushalte besitzen zwei Drittel des Geldes

Gemäß des Ergebnisses einer seitens der Universität Linz für die Arbeiterkammer durchgeführten Studie verfügen zehn Prozent der österreichischen Bevölkerung über mehr als zwei Drittel des Privatvermögens.

Insgesamt wurde das Nettovermögen der Österreicher auf etwa 1,25 Billionen Euro geschätzt. Hiervon entfallen 863 Milliarden (69 Prozent) auf zehn Prozent der Bevölkerung. Das "reichste Prozent", 37.000 Haushalte, verfügt über mehr als ein Drittel, 469 Milliarden Euro.

Das Ergebnis der Studie beruht auf der sogenannten "Pareto-Methode", die als vielschichtige Art der Wahrscheinlichkeitsrechnung gilt.


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WebReporter: WolfGuest
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Österreich, Prozent, Vermögen, Reichtum, Reicher
Quelle: derstandard.at

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.08.2013 10:30 Uhr von Samael70
 
+4 | -0
 
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Das sind ja fast sozialistische Verhältnisse in Österreich. Der Standard liegt bei 5% hat 80% des Nettvermögens.
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04.08.2013 10:49 Uhr von trakser
 
+10 | -1
 
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Es ist vollkommen irrelevant, wieviel Prozent der Haushalte wieviel Prozent des Privatvermögen haben. Geld ist nun mal ungleich verteilt.

Wichtiger ist doch, wie sich die Vermögensverteilung im Laufe der Zeit ändert. Wenn die Reichen immer reicher werden, die Mittelschicht wegbricht und die Armen immer ärmer werden, dann liegt das nicht daran, dass die Reichen plötzlich mehr leisten, sondern daran, dass der Staat and den falschen Stellen Steuern kassiert.
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04.08.2013 11:44 Uhr von ptahotep
 
+3 | -0
 
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Es ist halt so das nicht jeder von Gott, dem einzigen wahren Schöpfer, dazu erkoren ist dessen Gnade zu erhalten, sondern muss als Erdenwurm knechten und dankbar dafür sein das er dafür auch noch bezahlen muss.
Die Unterschicht hat keine Existenzberechtigung und die Mittelschicht muss halt mehr arbeiten.
<sarkasmus>

[ nachträglich editiert von ptahotep ]
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04.08.2013 13:04 Uhr von trakser
 
+0 | -0
 
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Um es mal mit den Worten von Franz-Josef Hagmanns-Dajka zu sagen: "Trink dein Blut du dreckiges Calvinistenschwein". Bitte nicht zu ernst nehmen. Im wirklichen Leben würde ich natürlich nie irgendwelche pauschalen Tipps abgeben.
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04.08.2013 13:35 Uhr von trakser
 
+1 | -0
 
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@ weimargg

Doch, die Regeln des Geldes macht der Staat. Der Staat bestimmt, welche Währungen als Zahlungsmittel von allen Marktteilnehmenr akzeptiert werden müssen; der Staat bestimmt, wieviel Geld im Umlauf ist; der Staat bestimmt, wie teuer es für Geschäftsbanken ist, sich bei der Zentralbank Geld zu leihen; der Staat bestimmt, welche Verwendung von Geld am effizientesten ist.
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04.08.2013 17:28 Uhr von CoffeMaker
 
+3 | -1
 
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"Doch, die Regeln des Geldes macht der Staat."

Der Staat ist das Machtinstrument der jeweils herrschenden Klasse. Im Kapitalismus ist die herrschende Klasse wer? Das Kapital!

Von daher hat weimargg schon recht ;)
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30.09.2013 17:08 Uhr von trakser
 
+0 | -0
 
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@weimargg

Natürlich hat die Geld- und Steuerpolitik bestimmte Konzikwenzen. Das sind aber Folgerungen aus den Regeln, und nicht die Regeln selbst.

@CoffeMaker

Der Staat ist das Machtinstrument der jeweils herrschenden Klasse, weil er sich dazu instrumentalisieren hat lassen.

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