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Vorsicht: mTAN-Verfahren über Smartphones ist wegen Mobilfunkanbieter nicht sicher

Kriminelle haben allem Anschein nach eine neue Methode gefunden, um die TANs im eigentlich für sicher gehaltenen mTAN-Verfahren abzugreifen. Schuld könnten dabei die Provider haben. Während die Kreditinstitute einen hohen Sicherheitsstandard pflegen, sieht das bei den Mobilfunkanbietern anders aus.

Bei abgeschlossenen Mobilfunkverträgen ist es ohne weitere Probleme möglich, eine zweite SIM-Karte zu ordern. Kriminelle nutzen wohl diesen Umstand aus, um an die SMS mit den mTAN der Kunden zu kommen, die sie von ihren Banken vor einer Transaktion zugesendet bekommen.

Zurzeit ermittelt die Polizei in zwei Fällen, wo es genau so abgelaufen sein soll. Unklar ist dabei aber noch, wie die Betrüger an die Accountdaten, sowie an die Mobilfunknummern der Betrogenen kamen. Die entsprechenden Banken wollen für den Schaden nicht haften, weil sie ihr System für sicher halten.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Verfahren, Betrüger, Mobilfunkanbieter, mTAN
Quelle: www.gulli.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.08.2013 09:50 Uhr von langweiler48
 
+3 | -0
 
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Eine vollständige 100%tige Sicherheit gibt es im IT-Bereich nicht. Gekündigten Arbeitnehmer kann man seinen Arbeitsplatz wegnehmen, aber nicht sein Wissen. Und das wird immer eine Schwachstelle bleiben.
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04.08.2013 10:12 Uhr von Babykeks
 
+2 | -0
 
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"Die entsprechenden Banken wollen für den Schaden nicht haften, weil sie ihr System für sicher halten."

Das kommt dabei raus, wenn man Fragen zur Sicherheit von PR-Mitarbeitern beantworten lässt...
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04.08.2013 10:28 Uhr von jschling
 
+0 | -0
 
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manchmal ists wirklich lustig: da wird der Missbrauch aufgedeckt und dennoch stellt sich einer hin und sagt "ist völlig sicher" *g*
also selbst wenn der technische Ablauf bankseitig sicher sein mag, so ist es das System im Ganzen eben nicht.
Die Bank bietet es an, weil man es dort als sicher genug ansieht = die Bank haftet erstmal auch dafür, sonst darf mTAN eben nur in Verbindung mit "bankenseitg-sicheren Mobilfunkanbietern" angeboten werden. Hier sehe ich für die Bank auch die Möglichkeit den Mobilfunkanbieter haftbar zu machen, wenn dort schlampig gearbeitet wird.
Schlechter mag es für den Kunden aussehen, wenn vom Mobilfunkanbieter vergebene Support-Verfifizierungs-PINs gespeichert und z.B. von einem Virus ausgelesen wurden.
Also doch nicht so einfach *g* mal sehen ob das vor Gericht geht und wie man dort entscheiden wird

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