04.08.13 09:31 Uhr
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Mit Metadaten von Handys dem CIA auf die Schliche gekommen

Dass hinter der Entführung am 17.02.2003 des Imam Abu Omar in Mailand die CIA steckte, ist schon länger bekannt. Auf der Technikkonferenz Blackhat erklärte zum ersten Mal der Journalist Matthew Cole von NBC News, wie die italienische Polizei dem CIA auf die Schliche kam.

Erster Anhaltspunkt war der letzte Aufenthaltsort des Imam. Dann wurde mit Hilfe von Metadaten der Mobilfunkzelle ermittelt, welche Mobiltelefone sich innerhalb der Zelle befanden. Sie fanden 35 Handys, die ausschließlich miteinander kommunizierten.

Aus dem Bewegungsprofil der Handys konnte auf das Hotel geschlossen werden. Im Hotel wurde nach amerikanischen Gästen gefragt. Ein CIA-Agent hatte sich mit seinem echten Namen eingetragen. Ein anderer verriet sich, indem er mit dem Handy nach der Entführung weiterhin Kontakt zum CIA hielt.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Entführung, CIA, Enttarnung, Abu Omar
Quelle: www.gulli.com

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